24. August 2013

Wenn Radfahrer sich für Fußgänger halten


  • dann bremsen einzeln oder in Gruppen urplötzlich mitten auf dem Weg.
  • Dann fahren sie diagonal über eine Kreuzung.
  • Dann missachten sie rote Ampeln an Fußgängerüberwegen und Kreuzungen.
  • Dann schlängeln sie sich links bei Rot an allen Ampeln über einen Fußgängerüberweg. 
  • Dann wechseln sie plötzlich die Richtung ohne Blick zurück und ohne Handzeichen.
  • Dann fahren sie links.
  • Dann weichen sie bei Begegnungen plötzlich nach links aus statt nach rechts. 

23. August 2013

Sind Fußgänger blind?

So regelt Lindau die Ströme der Spaziergänger und Radfahrer über den Bahndamm auf die Insel. Radfahrer zur Insel rechts fahren. Fußgänger links.

Ein kleines Problem entsteht allerdings, weil die Gegenspur, herunter von der Insel, auf den Gehweg gelegt ist. Das Foto zeigt die Sicht in Richtung Insel. Der Radler fährt nicht auf seiner Radspur, sondern auf dem Fußgängerteil. Warum? Weil Fußgänger auch hier nicht imstande sind, Radwege zu sehen. Ein Fußgänger marschiert auf der Radspur zur Insel (er ist schon fast verschwunden). Obgleich er gesehen hat, dass ihm ein Radfahrer entgegenkommt, ist er nicht ausgewichen. Dem Radler blieb  nichts anderes übrig, als zur Seite zu fahren, auf den Fußgängerbereich.

22. August 2013

Abbiegen nur mit Handzeichen

In der Straßenverkersordnung (§9) steht: "Wer abbiegen will, muss dies rechtzeitig und deutlich ankündigen." Das heißt für uns Radfahrer: Arm rausstrecken. 

Allerdings muss der Radler eigentlich auch beide Hände am Lenker haben. Und muss er bremsen, so tut er das nur noch selten mit Rücktritt, sondern fast immer mit der rechten Hand. Deshalb wird Rechtsabbiegen auf abschüssiger Straße zu einem echten Problem. 

Darum gilt auch: Der Radler ist nicht verpflichtet, während des ganzen Abbiegevorgangs den Arm rauszustrecken. (Quelle adfc)

20. August 2013

Es könnte was werden - Charlottenplatz Teil 2

Den Charlottenplatz können Radler nur auf Fußgängerüberwegen umrunden, die als Radwege ausgeschildert sind. Mit Fußgängerampeln, auf denen auch Radsymbole zu sehen sind. 

Es gibt nur zwei Radlerampeln. Diese gefährlichen Zwerge stehen an der Charlottenstraße (also der Seite, des Charlottenplatzes wo der Verkehr nach Degerloch hinauf und herunter fährt.

Wer sich auskennt, weiß, dass der Radstreifen direkt hinüber auf die Planie führt. Und wer sich richtig gut auskennt, nimmt diese Ampel und biegt am neu angelegten Überweg nach rechts Richtung Schlossgarten ab. Geht nämlich.

18. August 2013

Muss ich wirklich

immer auf dem Radweg fahren? Im Prinzip, ja. Voraussetzung: Er muss mit dem runden blauen Schild mit Radsymbol gekennzeichnet sein. 

Und er ist erkennbar eine Alternative zur Fahrbahn. Er darf sich nicht in die Landschaft davon schlängeln und später wieder zur Straße zurückkehren. Er muss neben der Straße verlaufen.

Wenn er praktisch nicht benutzbar ist, muss ich den Radweg auch nicht benutzen. Etwa weil Autos dort parken, Gebüsch hineinragt, Holzbalken herumliegen, sich Schneeberge häufen oder Baustellenschilder in ihm stehen, er von Scherben übersät ist oder Schwellen hat, die einen vom Rad katapultieren. Dann darf ich auf die Fahrbahn ausweichen. Doch NIEMALS aber auf den Gehweg!