11. Oktober 2013

Ah ... das gab es auch mal.

Tatsächlich, man kennt auch in Degerloch Radfahrer. Kannte sie zumindest. Hier sollen, dürfen oder können sie fahren. Gemeint ist wohl, gegen die Einbahnstraße zum Rathaus von Degerloch. 

Aber es ist wohl schon lange her, dass man das Radzeichen mit unklarer nicht durchgezogener Linie in einem Anfall von Tatendurst aufs Kopfsteinpflaster gepinselt hat.


10. Oktober 2013

Lautenschlager Straße - eine Chance für Radfahrer vertan

Das Pflaster ist neu, die Pfosten aufgestellt, der Fußgängerüberweg nach rechts verlegt. Und nun?

Für uns Radler ist die Lautenschlager Straße eine der wichtigsten Verbindungen zwischen Theodor-Heuß-Straße und Bolzstraße zum Hauptbahnhof. Aber an Radler hat man bei der Umgestaltung gar nicht mehr gedacht.

Sie war immer gegen die Einbahnrichtung für Radfahrer erlaubt. Aber jetzt ist die Einmündung, in der uns die Autos entgegenkommen, so schmal geworden, dass es eine Kibbelei wird. Rechts und links stehen Pfosten. Kommt ein Sprinter, geht gar nichts mehr.

9. Oktober 2013

Ein Amerikaner fährt auf dem Radweg

... Rums. Dies ist ein herrlicher Film über die Unmöglichkeit, in New York auf dem Radweg zu fahren. 

Casey Neistat zeigt uns, wie das geht. Denn er hat einen Strafzettel bekommen, weil die Polizei ihn erwischt hat, wie er neben den Radweg fuhr. Okay, sagt er sich, dann fahre ich künftig auf diesem verdammten Radweg, koste es, was es wolle. Schauen Sie es sich bis zum Ende an.

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6. Oktober 2013

Ein Mann und eine Radkutsche

Der Transport von Erwachsenen auf einem Rad ist nicht erlaubt. Laut StVO darf man nur Kinder unter 7 Jahren auf einem Rad transportieren. Radkutschen brauchen also überall eine Sondergenehmigung.

Der Mann, der es in Stuttgart versuchen will und derzeit mit der Stadverwaltung verhandelt, heißt Tilmann Weinig. Er hat sich von Alexander Urban diese Radkutsche bauen lassen und sie am Montag in Tübingen abgeholt. Sie ist mit einem sarken Elektromotor versehen und kann locker mit Gästen auch Steigungen bewältigen.  Der Akku hat auch die ganze, bergige Strecke von Tübingen über die Dörfer nach Stuttgart (37 km) durchgehalten, aber gebraucht hat Tilman dafür dann doch knapp fünf Stunden, sagt er.