19. Oktober 2013

Ja, in Hamburg ...

da kann man Radfahren, denkt man immer, sagt man mir oft. Aber wie es scheint, hat Hamburg zwar ein riesige Radwegenetz, ist aber noch viel mehr Autostadt als Stuttgart. Das lese ich in Die Zeit online unter dem Titel: Hamburg, Stadt der kompromisslosen Autogerechtigkeit. Demnach sind in Hamburg die Radwege alt und die Autofahrer aggressiv. 

"Ständig sind Radfahrer in Gefahr, weil Autos rechts abbiegen, ohne zu schauen. Ständig fahren Autos so knapp an einem links vorbei, dass einem schlecht wird, nur um dann vor der roten Ampel 30 Meter weiter eine Vollbremsung hinlegen zu müssen. Ständig muss man mitten im Verkehr auf die Straße, weil jemand den Radweg zuparkt, oder der Radweg einfach endet, woraufhin man dann, will man kurz darauf links abbiegen, mehrere Spuren überqueren muss.

17. Oktober 2013

Das funktioniert so nicht

Ich warte auf den Moment, wo der Ordnungsdienst der Polizei, Radfahrer abpasst und ihnen Strafzettel ausstellt, weil sie eine rote Ampel missachtet haben, auf der falschen Seite des Radwegs gefahren sind, den Radweg nicht benutzt haben oder auf einen verbotenen Gehweg gefahren sind. (Siehe Bußgeldkatalog.) Das wäre ein fatales Signal. 

Auf die Idee könnte die Polizei kommen, weil sich die Meisten beim Thema Radfahren in Stuttgart über das Verhalten von Radfahrern beschweren. Man sei ja seines Lebens nicht sicher, die seien überall, die hielten sich an keine Regeln.

Was Radfahrer auf keinen Fall tun sollten

Nie auf dem Gehweg fahren, wenn er nicht per Schild freigegeben ist. Und wenn Sie schon auf dem verbotenen Gehweg fahren, dann rasen Sie nicht wie die gesenkte Sau an Ladentüren oder Haustüren vorbei.

Es könnte nämlich jemand heraustreten, der den Radler garantiert nicht rechtzeitig sieht. Für sich selbst können Sie ja jedes Risiko eingehen, das Sie eingehen wollen. Aber im Straßenverkehr sind anderer auch noch unterwegs. Sie verletzen andere. Zumindest aber versetzen Sie ihnen einen mordsmäßigen Schrecken.

15. Oktober 2013

Bitte an Radfahrer denken

Die Pfarrstraße wird nachmittags mit einer Schranke verschlossen, damit Autos aus der Katharinenstraße nicht mehr einbiegen können.

Die Schranke lässt aber wie auch im Heusteig eine Lücke für Radfahrer (oder Motorräder). Leider glauben die Gäste der Gaststätten an der Pfarrstraße, die Schranke sei ein guter Parkplatz. Sie parken die Lücke zu. Mit dem Rad komme ich nicht mehr durch.

13. Oktober 2013

Was Fußgänger auf keinen Fall tun sollten

Begegnungen mit Radfahrern sind für Fußgänger gar nicht angenehm. Leider müssen wir in Stuttgart sehr oft auf Gehwegen fahren, die für uns freigegeben sind. Und im Schlossgarten gibt es auf weiten Strecken gar keine Alternative. 

Radler haben auf gemischten Wegen keinen Vorrang. Sie müssen auf Fußgänger achten. Leider sind sie zuweilen dennoch zu schnell unterwegs. Das ist konfliktfrei, solange Fußgänger geradeausgehen und auf dem Weg genug Platz ist.

Gefährlich wird es, wenn der Fußgänger auf Radfahrer erschrocken oder zu höflich reagiert und beiseite tritt. Wir Radfahrer können nicht vorhersehen, in welche Richtung.