16. Januar 2014

Gemeinderat beschließt Ausbau der Fahrradwege

Im Etat für dieses und das nächste Jahr sind zusätzliche Ausgaben von zwei Millionen Euro vorgesehen, um das Radwegnetz zu verbessern. Ohnehin stehen der Stadt Stuttgart jährlich 715.000 Euro für den Radverkehr zur Verfügung. 

Was wird man damit machen?

Zunächst soll die Hauptroute 1 (Tallängsweg) fertig gestellt werden. Derzeit wird an den Mineralbädern gebaut, wie jeder sehen kann, der aus dem Schlossgarten zur König-Karls-Brücke will. Und ich hoffe, es wird auch eine praktikable Lösung den Abschnitt zwischen König-Karls-Brücke und dem Wilhelmsplatz in Cannstatt gefunden.
Schön wäre es, wenn die Stadt den Mut hätte, den Radweg geradeaus unter der Eisenbahnbrücke hindurch zu führen. Der Umweg über die Daimlerstraße ist nicht akzeptabel.

Und ich hoffe, man entdeckt, dass die Ampel für Radfahrer mitten auf der König-Karls-Brücke (Fußgänger sollen hier zur Stadtbahnhaltestelle queren können) für aus Stuttgart kommende Radfahrer nicht sichtbar ist, weil ein Schild davor steht. Es ist nicht teuer, das Schild zu entfernen. Es müsste halt nur mal gemacht werden.

Das ist dann entstanden. Eine Spur bis vor zur Ampel. Gut.
Im Amtsblatt (Nr.1/2.9.1.14) ist zu lesen, dass man sich derzeit auch Gedanken macht über die Hauptroute 11. Dabei geht es um die Radwegführung in der Neckartalstraße zwischen Wilhelmsbrücke und Rheinhold-Maier-Brücke, also den Abschnitt zwischen Wilhelma und Münster, den man derzeit mit dem Rad nicht einmal auf freigegebenen Gehwegen befahren kann. Hier fehlt in der Tat ein wichtiger Abschnitt, um auf der Wilhelmaseite von Cannstatt am Neckar entlang zu fahren. Nun soll offenbar zwischen Rosensteinbrücke und dem Mühlsteg ein Radweg gebaut werden. Wir sind gespannt. Auch darauf, was auf in der Rembrandtstraße in Möhringen für Radler entsteht.

RiS gibt es übrigens jetzt auch als Smart-Phone-App. Sie verbindet das Blog und die Facebookseite und schickt Ihnen, wenn Sie das wollen, Nachrichten, sobald etwas neues erscheint. Sie müssen dazu nicht Mitglied von Facebook sein.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen