4. Februar 2014

Est tut sich was

Es gibt neue Halteringe am Radüberweg Charlottenplatz über die Planie. Natürlich immer nur für genau einen Radfahrer. Und auch nur für die, die zum alten Waisenhaus hinüber radeln und warten müssen. 

Die anderen haben, was auch nicht schlecht ist, ein Mäuerchen, um den Fuß aufzustellen.
Die Halteringe an Ampelmasten sind eine Stuttgarter Eigenart, erfunden vom Stuttgarter Fahrradbeauftragten Köhnlein. Es gibt sie reichlich.

Ich habe schon einmal ein wenig die Augenbrauen hochgezogen, angesichts der Halteringe.
Denn wenn sie am Masten angebracht sind, an dem auch die Radampel ist, muss man den Kopf ziemlich verrenken, um die Ampel noch zu sehen, wenn man sich daran festhält.

Steht die Radampel als Kombi mit dem Fußgängersignal dagegen gegenüber, muss man nur aufpassen, dass man mit dem Vorderrad nicht zu weit auf die Fahrbahn gerät.

Geübte Radfahrer schaffen es natürlich spielend, mit rechts erst zu bremsen, und dann den Haltering zu schnappen. Nicht so geübte schießen dabei vielleicht etwas übers Ziel hinaus. Oder sie lassen es besser bleiben.

Wenn sie links angebracht sind, geht das leichter. Und eigentlich sind die Halteringe für Rennradler, die den Fuß nicht aus den Klickpedalen ausrasten und beim Start wieder einrasten wollen.


So furchtbar geschickt finde ich die Dinger also nicht. Zumal eben immer nur einer dran kann und mancher Fußgänger sie auch für sich entdeckt.

Ich liebe dagegen Bordsteine, zum Fuß Abstellen. Da können auch mehrere hintereinander bequem warten. Es gibt Städte, zum Beispiel Kopenhagen, die haben auf ihren Radautobahnen an Ampeln solche Abstell-Borde. 

Kommentare:

  1. Ich fahre Liegerad und da sind die Griffe immer zu dicht an der Kreuzung und viel zu hoch. Den Blödsinn könnte man wirklich sparen.

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  2. Na ja, Liegeräder sind ja nicht so häufig. Rennradfahrer allerdings auch nicht. Was braucht den ein Liegeradfahrer an einer Ampel? Was wäre für dich geschickt? Wie ist das überhaupt? Warum fährt man Liegerad und was für Vorteile bringt das? Erzähl mal.

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  3. Hallo Christine,
    es fahren nicht nur Rennradler mit Klickpedalen. Und auch ohne finde ich die Haltegriffe sehr praktisch und bequem, weil sie das Absteigen ersparen.
    Gruß Andi

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