9. Juni 2014

Autofahrer lieben Radwege und Fußgänger

In der Neckartalstraße in Cannstatt gibt es stadtauswärts ein neues Stück Radweg mit Abzweig zum Mühlsteg und kurzer Fortführung Richtung Kraftwerk Münster, den ich schon beschrieben habe. 

Auch in Gegenrichtung, also stadtwärts, ploppt da, wenn man vom Kraftwerk kommt, hinter der Kurve so was für Radler auf, mämlich eine Radspur.

Sie ist kurz und biegt dann in die Krefelder Straße ab. Allerdings gibt es vorher noch ein Hindernis: nämlich ein parkendes Auto. (Foto oben)

Vermutlich hat sich der Autofahrer auch etwas dabei gedacht. Er wollte Radfahrer und Fußgänger voreinander schützen. Hier sausen nämlich die Radfahrer mitten in die Fußgänger hinein, die den Überweg zur Stadtbahnhaltestelle benutzen. Denn entgegen früher ist der Fußgängeraufstellbereich jetzt vorgezogen, und zwar in die Radspur hinein.

Tja, was soll man dazu sagen? Wer denkt sich wo was aus?

An dieser Stelle, wo jetzt das Auto parkt, waren übrigens vorher keine Parkplätze. Und es konnten sich - im Gegensatz zu jetzt - auch keine Autos hinstellen. Zumindest wäre dem Autofahrer dann aufgefallen, dass er in der Fußgängerfurt steht.

Vor dem Umbau sah es hier so aus. (Foto rechts) Der Radweg war wunderbar und absolut eindeutig von der Fahrbahn getrennt.

Weiter als bis zur Krefelder Straße geht die Radspur übrigens nicht. Man will Radler hier auf der Neckartalstraße nicht haben. Oder täusche ich mich da? Oder erkenne ich da, wo die Autos direkt hinter dem Abzweig Krefelder Straße parken, eine auslaufende Radspur mit dicker unterbrochener Linie? Nun ja, sie würde ja sowieso nur Kofferraum der Autos enden, die hier  absolut legal parken.

1 Kommentar:

  1. Na ist doch alles richtig gemacht. Radfahrer und Fußgänger sind einander zwar im Weg, aber der Richtige Verkehr Kann Fließen! Bis die Opfer keinen Bock mehr haben und wie alle Anständigen Bürger Auto fahren ;)

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