5. September 2014

Wer lesen kann ...

Wer lesen kann, ist klar im Vorteil. Wangen im Allgäu regelt so die Erlaubnis für Radler, in eine Straße links abzubiegen, in die Autofahrer nicht abbiegen dürfen. 

Tja, was soll man davon halten? Nicht nur, dass Fremdsprachler hier aufgeschmissen sind (der Vorteil von Verkehrszeichen ist ja, dass sie universell sind und meist ohne Sprache auskommen), die Spur ist auch ziemlich schmal. Hier ist absolute Nervenstärke und Fahrsicherheit gefragt.

Man sollte die linke Seite bereits auf dem Zebrastreifen wählen. Dabei kann man auch nach rechts auf die Schildersammlung am Straßenrand schauen. Autofahrer nur geradeaus und rechts, Radler aber auch nach links frei.
Wie nennt man das? Überregulierung?



Kommentare:

  1. Das nennt man "Da scheißt mal wieder eine StVB auf die Verwaltungsvorschriften". Da steht nämlich drin wie es ausgeführt werden darf. Aber das ist man als Radfahrer leider gewohnt, daß die StVB beim Radverkehr kreativ sein wollen.

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  2. Na ja, im Grunde hätte ja das Schild gereicht, dass Radlern hier das Links-Abbiegen erlaubt.

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  3. "Hier ist absolute Nervenstärke und Fahrsicherheit gefragt." verstehe ich nicht? Der Streifen ist zwar zu schmal, aber ansonsten veläuft er exakt da, wo ich fahren würde, wollte ich links abbiegen. Dazu braucht es aber keine "absolute Nervenstärke und Fahrsicherheit". Du unterschätzt Menschen.

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    1. Falls du ein sicherer Radler bist, kannst du vermutlich gar nicht recht nachvollziehen, wie unsicher sich viele Radler fühlen,wenn sie auf der Fahrbahn nach lins auf schmale Spuren müssen. Leider lieben viele Radler/innen deshalb das Radlen auf Gehwegen. Aber es gibt auch viele Radfahrer, die sich durch solche Spurenführungen nicht stressen lassen. Es gibt halt solche und solche.

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