15. März 2014

Was tut mit dem Schwabtunnel?

Der Bezirksbeirat Süd hat am Dienstag an die Stadtverwaltung den Antrag gestellt, zu zeigen, wie eine Radverbindung zwischen den Stadtteilen Süd und West hinzukriegen ist. 

Es gibt aus dem Süden nur zwei Wege, nämlich durch den Schwabtunnel oder die Hohnestaufenstraße hinauf zur Silberburgstraße. Letzterer Weg ist steil und für alle, die aus Heslach kommen und in den Westen des Westens wollen, ein großer Umweg.

Der Schwabtunnel ist dagegen kurz und direkt. Die meisten Radler weichen allerdings derzeit auf den Gehweg aus, der hier nicht freigegeben ist, also verboten.  Als Mitglied des Bezirksbeirats Süd für die Grünen, habe ich zusammen mit Fraktionschef Wolfgang Jaworek deshalb diesen Antrag gestellt.

13. März 2014

Optische Verwirrspiele der Stadt

Was ist das eigentlich? Eine Straße, eine Fußgängerzone, ein Mischvekehrsweg? 

Das ist die das Querstück der Königstraße zum Rotebühlplatz hin gesehen. Hier gehen Fußgänger, die aus der Fußgängerzone kommen, einfach weiter. Sie merken gar nicht, dass sie ohne zu gucken auf eine Autostraße treten, denn der optische Unterschied fehlt.

Aber es ist eine Straße. Hier fahren Autos, hier halten Busse. Für Radler sehr gefährlich, denn Radfahrer werden von Fußgängern meistens nicht bemerkt. Hier bimmelt man sich durch. Und die Fußgänger werden auch noch wütend, weil sie glauben, sie befänden sich in einer Fußgängerzone.

Und dies ist der von mir hinlänglich oft beschriebene Mischverkehrsweg.

11. März 2014

Der kleine Unterschied

Jemand erzählt mir, dass auf dem Radweg auf dem Neckardamm so viel los ist, dass man eigentlich einen breiteren bräuchte. Irrtum. Auf dem Neckardamm gibt es keinen Radweg. Es ist lediglich ein für Radler freigegebener Gehweg. 

Das bedeutet, Radfahrer haben hier nicht Vorrang und müssen eigentlich Schrittgeschwindigkeit fahren. Tun sie natürlich nicht, denn für sie ist dies ein Radweg, weil es der einzige Weg entlang des Neckars ist, auf dem man verhältnismäßig ampelfrei von Münster bis Esslingen kommt. Und weil so viele Radler dort fahren. Und überhaupt!

9. März 2014

Stopp - Radwege nicht in Gegenrichtung befahren

Wie verhindert man, dass Radfahrer den Radweg auf der falschen Straßenseite benutzen. Plochingen zeigt es. So macht man allen Radfahrern zumindest klar, dass sie als Geisterfahrer unterwegs sind. 

Auf Radwegen in Gegenrichtung zu fahren ist saugefährlich. Autofahrer rechnen nicht damit, dass ein Radfahrer aus der falschen Richtung kommt. Radfahrer rechnen nicht damit, plötzlich Gegenverkehr zu haben. Und auch Fußgänger, die den Radweg kreuzen müssen, gucken in die falsche Richtung.