18. April 2014

Die dreizehn größten Irrtümer übers Radfahren

Radfahrer dürfen nicht auf einem Zebrastreifen die Fahrbahn queren.
Doch. Sie dürfen, nur tragen sie eine Mitschuld, wenn sie dabei von einem Auto angefahren werden. Es sei denn, sie schieben oder rollen mit nur einem Fuß auf dem Pedal stehend und dem andren Bein auf derselben Seite im Roller-Modus. Achtung: Vorrang vor den Autofahrern haben sie nicht! (Den haben nur die Fußgänger an Zebrastreifen.) 

Radfahrer dürfen auf dem Gehweg fahren, wenn sie vor dem Autoverkehr Angst haben.
Nein. Sie dürfen nur dann auf dem Gehweg fahren, wenn dieser ausdrücklich per Schild für Radfahrer freigegeben ist. Außerdem ist das Fahren auf Fahrbahnen sicherer für Radfahrer. Denn nur dann sehen einen die Autofahrer auch, wenn die beispielsweise nach rechts abbiegen. Die meisten Unfälle erleiden Radfahrer, weil sie selbst geradeaus wollen, ein Autofahrer aber abbiegt. Wer dem Autofahrer vom Gehweg oder vom Radweg (der auf dem Gehweg liegt) vor den Kühler fährt, zieht meist den Kürzeren.

17. April 2014

Wer informiert mich eigentlich?

Ein weiteres Thema beim Workshop im Rahmen der Bürgerbeteiligung für einen Landesradverkehrsplan, die Baden-Württemberg gerade durchführt, war die Frage, wie sich Radfahrer über ihre Belange informieren.

Dabei stellt sich heraus, dass sie sich eigentlich alles irgendwie zusammenklauben, meistens im Internet. Und es wird eine Broschüre über die Regeln, die für den Radverkehr gelten, vermisst. 

Hier die Ergebnisse dieser Arbeitsgruppe:

15. April 2014

Wohin mit den Radstreifen?

Man kann es gar nicht oft genug sagen, weil es kaum jemand weiß: Radstreifen sind auf der Fahrbahn die Streifen, auf denen Radler fahren, im Gegensatz zu Radwegen, die von der Autofahrbahn getrennt sind und sich meistens den Platz mit dem Gehweg teilen. 

Auf Radsteifen müssen Radler fahren, wenn ein blaues Schild dort steht. Autos dürfen nicht drauf. Eine Variante des Radstreifens ist der Schutzstreifen mit gestrichelter Linie, die von Autos überfahren werden darf, sofern kein Radler behindert wird. Wenn kein blaues Schild am Schutzstreifen steht, müssen Radfahrer dort nicht fahren.

13. April 2014

Stuttgart nimmt Radler ernst

Die Umleitung am Leuze von und zur König-Karls-Brücke ist fertig, und ich finde, sie ist ganz gut gelungen. Zwar fährt niemand gern Kurven und sie sind hier arg eng, aber gut, es ist halt eine Umleitung. 

Nachdem zunächst die Radler auf der Hauptroute 1 hier am Mineralbad Leuze unter die Fußgänger gemischt wurden, ist jetzt ein Radweg fertig, der parallel zum Weg der Fußgänger verläuft. Und zwar so, dass Radler und Fußgänger sich auch nicht kreuzen. Diese Strecke gehört zu den meist befahrenen in Stuttgart, hier trifft man immer Radler.