27. Januar 2015

Hindernisse

Radspuren und Radwege sind Freiflächen, die man sehr gut für etwas anderes nutzen kann. 

Zum Beispiel, um dort Parkautomaten oder Ladesäulen für Elektroautos aufzustellen. Achtung Radfahrer: Auf keinen Fall darf die durchgezogene Linie zum Fußgängerbreich überfahren werden.

Es gibt Dauerhindernisse, so wie hier auf dem Killesberg. Und es gibt temporäre und saisonale Hinternisse.


Wohin zum Beispiel mit dem Pylon? Da stört er ja keinen. Ach so ja, Radfahrer? Ach was, die es ja gewohnt, sich durchzuschlängeln. Und vergessene Absperrungsteile? Kein Problem, Radler passen ja mehr auf als alle anderen Verkehrteilnehmer.


















Zu den Dauerhindernissen gehören die traditionellen, die sich gewöhnlich am rechten Fahrbahnrand befinden: Gullis oder Dohlen.


Hier  (Silberburgstraße) müssen Radler halt gut zielen.




Und dann gibt es noch saisonale Hindernisse. Alle Jahre wieder. So wie hier der Radweg für die Schüler in Cannstatt.

Dazu gehören natürlich auch Schnee und Eis, die von Radwegen (die ja von der Fahrbahn getrennt sind) eher nicht entfernt werden, weil es gar keine Streu- und Räumfahrzeuge für Radwege gibt.

Ein Grund übrigens, warum Radwege die grundsätzlich ungünstigste Variante aller Radfördermaßnahmen ist.

Davon, dass Radspuren eigentlich Parkplätze für Autos sind, rede ich hier jetzt mal nicht.

Kommentare:

  1. > Ein Grund übrigens, warum Radwege die grundsätzlich ungünstigste Variante aller Radfördermaßnahmen ist.

    Nein, ein Grund der Stadt auf die Füße zu treten und die eigenen Rechte einfordern.

    Michael

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    1. Trotzedem gelten unter Fachleuten Radwege (getrennt von Fahrbahnen) als ungünstigere Variante, gefährlicher für Radler bei den Übergängen an Kreuzungen und keine Maschinen für den Winterdienst, oder sie müssen extra angeschafft werden. Ich bin mehr für Radspruren auf der Fahrbahn.

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  2. Zumal Radwege eben nicht gestreut gehören, zumindest nicht mit Rollsplitt weil der selbst den besten Reifen auf Dauer übel zusetzt. Wenn, dann geräumt und Taumittel besprüht wie die normale Fahrbahn auch. Nur geht das eben schlecht auf Radwegen, die getrennt von der Fahrbahn angelegt sind, und wenn man sich den Weg noch mit einem Fußweg teilt gelangt der Splitt eben früher oder später auch auf den Radweg.

    Leute, die baulich getrennte Radwege planen und umsetzen, meinen vielleicht, sie tun den Radfahrern damit einen Gefallen - ich finde, das Gegenteil ist der Fall. Solche Radwege sind meist nicht barrierefrei (z.B. Bordsteinkanten an Kreuzungen) und nach einiger Zeit meist übersät mit Frost- und Wurzelaufbrüchen.

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