13. Februar 2015

Bald wird gebaut - die neue Downhill-Strecke

Vor ein paar Tagen war Besichtigung. Bürgerinnen und Bürger und Vertreter/innen der Bezirksbeiräte Süd und Degerloch sammelten sich an der Karl-Kloß.Straße gegenüber der Ein- und Ausfahrt des Tunnels um die Strecke zu besichtigen. 

Noch ist nichts gebaut, aber sobald das Wetter besser wird, geht es los. Für die Politiker war es wichtig sicherzustellen, dass die Downhiller nicht durchs Wohngebiet am Eiernest abfahren.
Die Stadt baut deshalb eine Ausleitung entlang der Karl-Kloß-Straße mit Sichtschutz zu den Autos, damit die nicht erschrecken. Und die Downhiller versicherten, dass sie die Schleichwege durch die Wohngebiete eh nicht kennen und nicht fahren werden.

Fachleute rechnen an schönen Tagen mit über den Tag verteilt hundert Downhillern, die Strecke bespaßen. Etwa zwei Minuten dauert es, durch die Schikanen samt Sprüngen von Degerloch diagonal durch den Wald hinunter zur fahren. Etwa zwanzig Minuten wird es dauern zur Zacke zu fahren und wieder hoch zu kommen. Etliche werden vermutlich das Rad gleich am Ende wieder hinauf schieben.

An den beiden Waldwegen stoppen Z-Schranken die Radler, über einen wird eine Brücke gelegt. Konflikte mit Spaziergängern sollte es nicht geben.

Hier geht die Ausleitung zur Karl-Kloß-Straße runter
Die Besorgnis der nicht-Downhill-Radler, die Z-Schranken könnten zu Stürzen führen, konnten die Radler zerstreuen. Wer Downhill fährt, guckt sich die Strecke vorher an, und Z-Schranken an Spazierwegen gibt es überall. Downhiller rechnen mit Hindernissen. Das ist ja gerade der Witz.

Übrigens ist die Umweltverträglichkeit der Strecke geprüft, Bäume werden nicht gefällt.

Das ist dann die erste Downhill-Strecke in Stuttgart, der Stadt mit den vielen Hängen. Die Stadt hofft, dass die bisher bestehenden illegalen Strecken nun nicht mehr benutzt werden, weil der Parcours hier wirklich reizvoll ist. Dennoch denk ich, sollt es nicht die einzige Strecke bleiben. Junge Leute auf dem Rad an der frischen Luft bei einem akrobatischen Sport, das ist es doch, was wir wollen in diesen an sich so bewegungsarmen Zeiten.

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