21. Juni 2015

Schaffen wir den Radweg ab

Es funktioniert einfach nicht. Der Radweg am Landtag wird von Fußgängern  nicht erkannt und nicht akzeptiert.

Neu sind die Kordeln, die ihn begrenzen. Aber nach kurzem war die hier abgerissen. Sie wurde wieder dran dran gemacht, aber wir Radler konnten gar nicht so schnell gucken, da war sie wieder abgerissen war (Stand 23.6.).

Fußgänger erkämpfen sich einen Radweg. 
Denn: Dieser Radweg ist eine Lüge. 


Er existiert de Facto nicht. Für Radler ändert sich nichts, wenn man die Radweg-Gebots-Schilder abbaut. Es würde aber den Ärger erheblich mindern. Radwege durch Gebiete, wo viele Fußgänger unterwegs sind, die zumindest in Stuttgart Radwege nicht erkennen, schaffen nur Revierverhalten, Geklingel und Ärger auf allen Seiten. Denn auch Fußgänger ärgern sich über die Maßen, wenn sie erkennen müssen, dass sie im Unrecht sind. An dieser Stelle schafft das sogar eine "nun gerade!"-Haltung  bei den Fußgängern.

Und das Opernpublikum hat den Kopf sowieso voller Musik und keinerlei Augen für Radwegschilder.  Und auch sonst müssen sich Radler oft ihren Weg bahnen wie das Foto von Blogleser Sebastian zeigt.

Also weg damit. Weg mit den Radwegschildern. Gestehen wir uns ein, dass die Situation für Radfahrer/innen im Schlossgarten nicht gut ist. Fußgänger wollen Radler/innen dort nicht haben. Der Radverkehr hat so drastisch zugenommen, dass die Mischung aus Radlern und Fußgängern im Schlossgarten nicht mehr konfliktfrei funktioniert. Auch weil sich die Situation für Fußgänger und Radfahrer alle paar Meter ändert.
Der Felix-Leitner-Steg wurde von der Stadt kurzerhand zu einer Fußgängerzone mit Rad-frei umdeklariert. Radler, die erst über den Radweg am Landtag fahren, der von Fußgängern bevölkert ist, und hundert Meter weiter auf der Brücke plötzlich nur noch geduldet sind, fühlen sich verarscht.

Wir brauchen dringend eine alternative Parallelroute für Radfahrer, die täglich hier auf ihrem Weg zur Arbeit pendeln und schnell vorankommen wollen. Wir brauchen den Radschnellweg auf der B14 über die Neckar- und Kuhnstraße nach Cannstatt.  Und zwar ernsthaft. Sonst explodiert die Situation im Schlossgarten.

Dort wird es zwar immer Radler geben, die gemütlich (vor allem am Wochenende) durchs Grüne radeln wollen. Zudem ist der Weg über fünf Kilometer ampelfrei. Aber es werden weniger sein und sie werden langsamer fahren, wenn es  für die schnellen Berufspendler und Alltagsradler/innen einen Radschnellweg längst durchs Tal entlang der B14 gibt. Den würden sie annehmen, wenn er breit und bequem ist und - ganz wichtig natürlich - wenn es nicht zu viele Ampelstopps oder eine grüne Welle für Radler gibt.

Stuttgart wird nicht umhin kommen, eine solche Radroute zu bauen, je eher wir sie planen, desto besser.

Kommentare:

  1. Wie ich von Herrn Stephan Oehler (Leiter "Amt für Stadtplanung und Stadterneuerung") persönlich weiß, favorisiert die Stadt Stuttgart auch eine Route außerhalb des Schlossgartens, jedoch hängt in der ganzen Diskussion auch noch das Land-BW mit drin, da der Schlossgarten sowie u.A. die Bereiche um Kulturhäuser zum Landeseigentum gehören.
    Und wie man an der aktuellen Situation und neueren Baumaßnahmen (neue Wege, Kordel-Zäune und den Wilhelma-DIY-Rad-Schilder) gut sehen kann, wird von dieser Stelle aus ein anderer (Zukunfts-??!) Plan verfolgt.

    Ich persönlich fürchte aber, dass sich vor dem Abschluss der Bauarbeiten von S21 nicht eine Route außerhalb des Schlossgartens ergeben wird, da mit all den Baustellen und dem verbundenen Straßen-Infarkt schlicht kein Platz vorhanden ist. Sieht man ja jetzt schon an der Aussage der SSB schon von vornherein keinen Ersatzverkehr anzubieten, wenn die Haltestelle Staatsgalerie baustellenbedingt nicht bedient werden kann.

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    1. Also, wenn man die Tallängsroute entlang der B14 legen würde, dann wäre das Land außen vor und nur die Stadt betroffen. So eine Lösung mit auf dem Gehweg hinter der Oper, das geht nicht, finde ich. Wir brauchen schon einen echten Radschnellweg ohne Fußgänger.

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  2. Die Frage ist auch wie die ganzen Radler fahren sollen die nicht zum Neckar oder südlich davon wollen. Es gibt keine Möglichkeit dies ohne Querung des Schlossgartens zu machen. Und durch das Milaneo will die Stadt Stuttgart die Radler ja vor Fertigstellung einer Abfahrt von einem 4m hohen Absatz nicht lassen. In Stuttgart dauert das Bauen einer solchen Abfahrt laut Tiefbauamt bis Frühjahr 2016. Ich weiss nicht, diese Stadt ist einfach nur unfähig.

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    1. Da bräuchte es dann wiederum Radschnellwege an der Heilbronnerstraße, Wolframstraße zum Löwentor oder so. Vielleicht sollten wir uns ernsthaft mal zusammensetzen und überlegen, welche Tallängs-Hauptrouten außer der 1 wir noch so brauchen.

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    2. Vielleicht würde es mal Zeit sich ohne Stadt zutreffen und die Ergebnisse dieses Zusammentreffens als Ergebnis der unabhängigen Radler Stuttgarts zu veröffentlichen

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    3. So machen wir das. Wer organisiert das? Termin nach den Sommerferien, so Mitte September. Und wer wäre mit dabei?

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    4. Wenn mir der Termin passt bin ich dabei!

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    5. Ich wäre auch dabei, wenn's passt. Bin aber leider zeitlich sehr eingeschränkt wegen Arbeit und meinen zwei Kleinen.

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    6. Wenns bei mir passt komme ich auch gerne.

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  3. Guten Tag,

    ich finde es sehr mühsam inzwischen mit der Stadt zu reden und zu planen. In vielen Bereichen. Und ich denke das hier einfach mehr Leute hergehören welche sich für so Belange einsetzen. Der Bürgermeister ist "grün" und es passiert aber nichts was in das Konzept der Grünen gehört. Warum?

    Radfahrer sind mehr, schneller und werden daher immer wieder als Bedrohung angesehen. Das klingt so auf die Schnelle echt grausam.

    Liebe Stadt, jeder braucht seinen Raum zum atmen, also entzerrt doch mal den Individualverkehr. Öffentliche Verkehrsmittel werden in Stuttgart nie ausreichen.
    Kapazitäten zu gering und die Preise sind hoch.

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  4. Da ich (und andere aus dem Blog) sich schon öfters gefragt haben warum es "Hauptroute 1" (H1) heißt und es ja auch einen - nach heutigen Gesichtspunkten - amüsanten Flyer (vermutlich von 2013) der Stadt zur "Hauptroute 1" gibt, wollte ich mal wissen, wo denn diese anderen Hauptrouten verlaufen.
    Wenn man sie ja anfängt zu nummerieren, wird es ja wohl mehrere geben. Mir ist zumindest schon mal am Fuß der "Grünen Brücke" ein Rad-Routen-Schild mit einer Nummer 5 aufgefallen.

    Wie ja fast schon zu erwarten war, findet man auf der offiziellen Seite der Stadt fast gar nichts dazu. Gut, der innerhalb der „Stuttgart Maps/GIS“ gibt es im Freizeit-Layer immerhin den Verlauf der einen "Hauptroute 1" (Stand: ~ Ende 2013) und nahezu alle weiteren Straßen als "Radweg & Radfahrempfehlung".
    Wer noch weitere Themen, Daten und Dokumente neueren Datums findet, bekommt die "Goldene Schnüffelnase" :)

    Erste brauchbare Informationen habe ich erst auf den Webpräsenzen des ADFC und VCD gefunden:
    • der ADFC hat einen Bestandsbericht der Hauptroute 1 (Stand: Anfang 2012)
    • der VCD hat eine Karte/Planung des Hauptroutennetz (2009) die wohl im Rahmen des "Radforums" erarbeitet oder umgestaltet wurde. Schon im Juni 2013 bemängelte man die Ausbleibende Veröffentlichung der Karte von Seiten der Stadt Stuttgart.


    Der Plan von 2009 sieht demnach die Hauptrouten 1 & 2 (6) im Schlossgarten und bietet als Alternative nur die Nebenrouten 61 & 31 an den jeweiligen Hängen an.
    Die großen Straßen bleiben den Autos vorbehalten, so gibt es keinerlei Anzeichen für eine Alternative der "H1" direkt an der Cannstatter Straße oder für die "H5" (Nordbahnhofstraße) entlang der Heilbronner Straße.
    Daher war es damals anscheinend noch nicht von Nöten über „Radschnellwege“ nachzudenken. Okay, der Rad-Boom mit Pedelecs hat ja erst dieses Jahr richtig eingesetzt, wobei im Grunde wollte schon 2008 OB Schuster „…Pedelecs für Stuttgart im großen Stil.“. Daher hätte man schon damals die heutigen Rad-Probleme vorhersehen können und dementsprechend Alternativen erarbeiten können.

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    1. Danke für die Infos - ist gut zu wissen, welche Route es eigentlich geben sollte oder was noch auf uns zukommen wird ...
      OB Schuster hat anscheinend schon den Autoverkehrskollaps um Stuttgart 21 vorhergesehen und versucht mit seiner Pedelec-Vision in gewisser Weise gegenzusteuern.

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    2. Sorry, noch vergessen: Wo bekomme ich denn diesen Flyer der Stadt her? Ich will mich auch amüsieren!

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    3. Mein Exemplar habe ich von der letzten Bezirksbeirat-Sitzung "Stuttgart-Süd". Da lagen so einige Flyer aus...
      Eventuell bekommt man den auch bei der Touristen-Info an der Königsstraße, sicher aber beim Herausgeber dem "Amt für Stadtplanung und Stadterneuerung" oder direkt persönlich vom Stuttgarter Fahrradbeauftragten "Herrn Köhnlein".
      @Christine: kannst du evtl. deinen veröffentlichen? Meiner sieht schon etwas mitgenommen aus.

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    4. Hier kann man sich immerhin mal das geplante Netz anschauen. http://www.vcd.org/vorort/fileadmin/user_upload/stuttgart/redaktion/pictures/inSite/Hauptradrouten-Netz/Hauptradrouten_Netz_Radforum-Stuttgart_2013-07.pdf

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    5. Okay Christine, aber das ist ja nichts anderes/neues, als meine beiden obigen Links zum VCD direkt als PDF zusammengefasst (hat auch den gleichen Planungsstand):

      1. "... bemängelte man die Ausbleibende Veröffentlichung ..." hier ist ja auch der Link zum verlinkten PDF des VCD
      2. "VCD: Karte/Planung des Hauptroutennetz (2009)"

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    6. Ich habe den Flyer irgendwo verlegt. Ich muss ihn erst suchen. Darin ist ja der Verlauf der Hauptradroute 1 durch die Innenstadt bis Neckartor sowieso falsch dargestellt, weil wegen der Baustellen jetzt gerade alles ganz anders ist.

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    7. Noch mal zurück zu dem niedlichen Kordel-Zaun: Auch heute Morgen (24.06.15@08:45) lag die Kordel noch unten, dem Zustand nach (mit all den Regenschauern) mindestens seit gestern, wie von @Katrin berichtet.

      Als ich mir das Mal genauer angeschaut habe sind mir Reifenspuren aufgefallen und währenddessen sind nebst - der üblichen Fußgänger - auch ein paar Radler durch den nun frei zugänglichen Abzweig von und auf den Radweg gekommen.

      Auch am beim Trampelpfad am nördlichen Ende sind Reifenspuren zu sehen. Und tatsächlich ein Radler wollte dort auf den Radweg, ist dann aber zwangsläufig weiter parallel des eigentlichen Radwegs gefahren und hat bei der nun offenen Stelle auf den richtigen Radweg gewechselt.

      Daher könnte die Kordel auch von Radfahrern beschädigt worden sein, zumindest nutzt es ihnen auch.

      Zudem kann ich die Fußgänger auch verstehen, die kommen vom Eckensee, laufen auf einem gepflasterten Weg und plötzlich kommt ein Zaun, obwohl der Weg weitergeht. Ohne Hinweis auf den Radweg wird sich mancher denken, dass es wieder einer der Stuttgarter-Baustellen-Irrtümer ist und könnte diesen Fehler mit aggressiven Methoden korrigiert haben.

      Ich habe die Bilder von heute morgen hier zusammengestellt: http://imgur.com/CLPZ8zS

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  5. Aus dem Text "...(Inzwischen ist die Kordel wieder dran.)..."
    Als ich heute Morgen dort entlang bin, war die aber schon wieder abgenommen und lag unten, genau wie auf dem ersten Foto.
    Entwickelt sich wohl zu einem "Katz und Maus Spiel" für die Stadtverwaltung.

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    1. ist ja witzig. Habe es oben ergänzt. Danke für den Hinweis. Ich bin heute ausnahmsweise mal anders geradelt.
      Ich könnte mich schief lachen.

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  6. Hallo Christine,
    die Idee mit der Radschnellroute ist nicht "soo" neu, haben wir schonmal thematisiert.
    Auch die Stadt-/ Verkehrsplaner haben hier bereits sehr gute Arbeit geleistet, wenn ich mir auf der Karte die "großen" Straßen anschaue, dann sind das schon die richtigen Verbindungen: B10, B14, B27 und B295, das sind die optimalen Verkehrsführungen, leider als Verkehrsweg für Autos konzipiert, aber in vielen Fällen mit 2 Richtungsfahrbahnen.
    Als Radfahrer stelle ich fest, es ist nicht optimal an stehenden und stinkenden Autos entlang zu fahren, aber wirklich anders ist das heute auch nicht.
    Wäre es denkbar, dass die stinkenden Autos künftig nur noch einspurig im Stau stehen und die andere Spur für Emissions-freien Verkehr reserviert wird, dann klappts auch mit der Elektro-Quote :-)
    Aus egoistischen Gründen hätte ich gerne umgehend den Ampel-/ und Kreuzungsfreie Rad- Schnellweg vom Schattenring nach Bad Cannstatt realisiert.

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    1. Ich muss sagen das es ganz angenehm ist auf der B27 nach Stuttgart hinein zu fahren, mit dem Fahrrad! Deshalb muss ich sagen das mir die Idee mit der Spur für den emissionsfreien Verkehr gut gefällt. Das Problem ist nur das in Stuttgart die Verkehrsregeln nur unverbindliche Vorschläge für die Autofahrer zu sein scheinen. Deshalb würde so ein Konzept auch bald wieder in der Tonne verschwinden. Genauso wie der Fahrradweg am Landtag den man Ersatzlos einfach streicht.

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  7. Hallo Christine,
    die Idee mit der Radschnellroute ist nicht "soo" neu, haben wir schonmal thematisiert.
    Auch die Stadt-/ Verkehrsplaner haben hier bereits sehr gute Arbeit geleistet, wenn ich mir auf der Karte die "großen" Straßen anschaue, dann sind das schon die richtigen Verbindungen: B10, B14, B27 und B295, das sind die optimalen Verkehrsführungen, leider als Verkehrsweg für Autos konzipiert, aber in vielen Fällen mit 2 Richtungsfahrbahnen.
    Als Radfahrer stelle ich fest, es ist nicht optimal an stehenden und stinkenden Autos entlang zu fahren, aber wirklich anders ist das heute auch nicht.
    Wäre es denkbar, dass die stinkenden Autos künftig nur noch einspurig im Stau stehen und die andere Spur für Emissions-freien Verkehr reserviert wird, dann klappts auch mit der Elektro-Quote :-)
    Aus egoistischen Gründen hätte ich gerne umgehend den Ampel-/ und Kreuzungsfreie Rad- Schnellweg vom Schattenring nach Bad Cannstatt realisiert.

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    1. Nein, natürlich ist sie nicht neu. Sie muss aber halt auch endlich weiter verfolgt werden. Ich würde als Radlerin auch lieber durch den grünen Schlossgarten fahren, aber ich möchte auch gern schnell vorwärts kommen und nicht mehr durch das Gewinkel der Innenstadt stockern. Für alle, die zügig durch die Stadt wollen, wäre ein Radschnelleweg entlang der B14 ein echtes Angebot, zumal der Stau sich ja dort auf den vier inneren Spuren abspielt, nicht auf den je zwei Außenspuren in beide Richtungen. Man wäre dem Autoverkehr so nahe wie bis jetzt auch. Und aus egoistischen Gründen wäre ich sowieso für Vorrang für Radler überall in Stuttgart.

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  8. Noch mal zurück zu dem niedlichen Kordel-Zaun: Auch heute Morgen (24.06.15@08:45) lag die Kordel noch unten, dem Zustand nach (mit all den Regenschauern) mindestens seit gestern, wie von @Katrin berichtet.

    Als ich mir das Mal genauer angeschaut habe sind mir Reifenspuren aufgefallen und währenddessen sind nebst - der üblichen Fußgänger - auch ein paar Radler durch den nun frei zugänglichen Abzweig von und auf den Radweg gekommen.

    Auch am beim Trampelpfad am nördlichen Ende sind Reifenspuren zu sehen. Und tatsächlich ein Radler wollte dort auf den Radweg, ist dann aber zwangsläufig weiter parallel des eigentlichen Radwegs gefahren und hat bei der nun offenen Stelle auf den richtigen Radweg gewechselt.

    Daher könnte die Kordel auch von Radfahrern beschädigt worden sein, zumindest nutzt es ihnen auch.

    Zudem kann ich die Fußgänger auch verstehen, die kommen vom Eckensee, laufen auf einem gepflasterten Weg und plötzlich kommt ein Zaun, obwohl der Weg weitergeht. Ohne Hinweis auf den Radweg wird sich mancher denken, dass es wieder einer der Stuttgarter-Baustellen-Irrtümer ist und könnte diesen Fehler mit aggressiven Methoden korrigiert haben.

    Ich habe die Bilder von heute morgen hier zusammengestellt: http://imgur.com/CLPZ8zS

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  9. Ich habe es heute morgen auch gesehen. Die mir wahrscheinlichste Erklärung ist übrigens, dass Fahrzeuge der Landschaftspfleger diesen Weg auf den Radweg wählen und dafür die Kordel abmachen. Mir kam nämlich ein Fahrzeug entgegen. Die Fußgänger sind vermutlich ganz lieb und bücken sich drunter durch. Aber ein Zustand ist das nicht, dass der Radweg eigentlich von allen, auch Polizeifahrzeugen und Gärtnerfahrzeugen benutzt wird. Er ist durch und durch eine Lüge.

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  10. Naja, so wie das Kordel-Ende gerade ausschaut, erfordert das eh umfangreichere Reparaturen als nur wieder neu fixieren zu werden. Daher bleibt dieser Zugang offen und kann/wird wieder von allen genutzt werden.

    Ja von all dem was direkt auf dem eigentlichen Radwege so alles fährt gibt es natürlich auch die Stuttgart-Typisch-Fahrradtypen "Polizei & Ordnungsamt", aber die erwähnten Reifenspuren von meinen Bildern (zum oder direkt neben dem Radweg) sind recht eindeutig von Fahrrädern, zumindest hatte keine Spur eine weitere exakte Parallele.
    Auch die Profilbreite passt nicht zu "Fahrzeugen" der Landschaftspfleger (Ich habe die leider noch nie gesehen, was auch immer die verwenden: Schubkarren, Kehrmaschinen, Pkws, ...)

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