29. Dezember 2015

Am Freitag wieder - Critical Mass

Der erste Tag des Jahres gehört in Stuttgart der Critical Mass. Wie jeden ersten Freitag im Monat treffen wir Radler uns um halb sieben am Feuersee für einen Winter-Night-Ride. 

Das vergangene Jahr war für die CM eigentlich ganz erfolgreich. Die Teilnehmerzahl nimmt stetig zu.

Die Radverbände, die Critical Mass und Radfahren in Stuttgart sind einander verbunden im Engagement für den Radverkehr. Der ADFC ist gewissermaßen das Arbeitstier unter den Radverbänden, entwickelt Strecken, arbeitet bei der Entwicklung von Radrouten mit. Die CM bringte jeden Monat Hunderte Radler auf die Straße und macht mit fantasievollen Aktionen darauf aufmerksam, dass der Verkehrsraum nicht nur den Autos gehört. Und RiS begleitet all diese mit Artikeln.


Einen gemeinsamen Erfolg haben wir in diesem Jahr errungen. Wir haben es mit unseren drei Stopp-Schild-Partys geschafft, dass das Stoppschild für Radfahrer auf der Tübinger Straße abgebaut und für die querenden Autofahrer aufgestellt wurde.

Mal sehen, was wir im kommenden Jahr hinkriegen. Mehr Radverkehr, weniger Stau.

Radfahren ist gut für Stuttgart

Kommentare:

  1. Ja und dann hat Frau Lehmann als Blog-Betreiberin und grüne Stadträtin im Gemeinderat noch millionenschweren Straßenbau-Sonderprojekten (CDU-Anträge) zugestimmt. Und nein es geht nicht darum Straßen zu reparieren, das wird über den normalen, schon existierenden Straßenbauetat erledigt.

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    1. Lieber Anonymus, ja. Ich habe aber auch Millionen für den Radverkehr samt drei neuen Stellen zugestimmt und einem insgesamt ziemlich grünem Haushalt. Ich habe gelernt, dass man in einem 60-köpfigen Gremium (wir Grünen sind ja nur 14) Mehrheiten suchen und Kompromisse machen muss, um das zu erreichen, was man erreichen will. So ein Angriff wie deiner, lieber Namenloser, macht mich natürlich auch etwas hilflos. Ich habe während der stunden- und tagelangen Haushaltsdebatten oft gedacht, dass mir persönlich ein politisches Verhalten und Reden wenig sinnvoll erscheint, das versucht, den anderen zu verletzen oder ihm "Ungehörigkeiten" nachzuweisen. Vielleicht sagst du mir offen, wer du bist, und dann diskutieren wir das weiter.

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