17. Januar 2015

Radfahren im Kindermodus

Kindermodus heißt vor allem: auf dem Gehweg fahren. Das tun Jugendliche meist so lange, wie für sie das Fahrrad ein lästiges, aber notwendiges Fortbewegungsmittel ist, auf dem man ein oder zwei Kilometer zurücklegt, die man nicht zu Fuß laufen will. 

Radler, die bewusst aufs Auto verzichten und lieber Rad fahren, finden dann meist recht schnell den Weg auf die Fahrbahn und verhalten sich erwachsen.

Eltern mögen das Gehwegradeln beruhigend finden. Vielleicht ist es auch sicherer, solange Jugendliche den Verkehr noch nicht so vorausschauend abschätzen können wie Erwachsene, die selber auch Auto fahren. Aber es birgt auch enorme Gefahren.

15. Januar 2015

Radfahrer leben länger

Bewegung ist immer gesund, vor allem regelmäßige, bei der man sich nicht auspowert. Für die Gesellschaft ist es billiger, den Radverkehr zu fördern als alles andere.

Wer regelmäßig radelt, erspart der Gesellschaft (Krankenkassen, Arbeitgeber, Volkswirtschaft) durchschnittlich 1.200 Euro im Jahr. Denn Radfahrer sind seltener krank. Eine langjährige dänische Studie an 30.000 Personen stellt außerdem fest, dass Radfahrer im Durchschnitt länger leben als solche, die ihre Wege mit der Bahn oder dem Auto zurücklegen.

13. Januar 2015

Der Verkehrs-Druide von London

Er nennt sich Traffic Droid*, er radelt durch London. Sein Helm ist bestückt mit Kameras. Und er verteilt rote Karten an Autofahrer, die ihn beim Überholen schneiden, die rote Ampeln missachten und Radfahrer ins Gefahr bringen.

Zwei Stunden radelt er mindestens pro Tag.Rund 25 Verkehrverstöße registriert er dabei. Drei bis vier meldet er der Polizei. So mancher hat dann einen Bußgeldbescheid bekommen, manche haben sogar ihren Führerschein verloren.

Die einen fürchten und hassen ihn, die andern lächeln über ihn. Er heißt Lewis Dediare. Viedos seiner Fahrten postet er in Twitter und Facebook. In diesem Video kann man gut sehen, wie der Traffic Droid vorgeht. Ein Auto schneidet ihn wirklich knapp - er hupt sogar noch dabei - um vor einer Verkehrsinsel noch an ihm vorbeizukommen. Delaire holt es ein, bittet den Fahrer, das Fenster runter zu lassen und fragt ihn, ob das ein gutes Überholmanöver war. Der Fahrer bellt: Ja.

11. Januar 2015

RiS meldet ein Problem

Irgendwas hat die Bilder auf meinem Blog gefressen. Ich arbeite an dem Problem.

Bitte um Entschuldigung, wenn es hier unaufgeräumt aussieht. Und wenn in einzelnen Posts Bilder fehlen.

Ich versuche sie nach und nach wieder zu ersetzen.

Alles friedlich

Ein Sicherheitsstreifen für Radler, der ausgesprochen gut funktioniert, ist der die Olgastraße hinauf bis zum Abzweig zur Neuen Weinsteige. Den radeln viele hoch.

Wer klug ist, hält von den geparkten Autos dabei immer einen Meter Abstand. Das bedeutet, man radelt nicht in der Mitte des Sicherheitsstreifens, sondern etwas weiter links.

Autofahrer müssen in jedem Fall beim Überholen einen Sicherheitsabstand von rund einem Meter vom Radfahrer lassen. Das kann unter Umständen dazu führen, das der aufwärts fahrende Bus hinter mir als Radfahrer bleibt, wenn von oben Gegenverkehr kommt. Davon darf man sich als Radler nicht aus dem Tritt bringen lassen. So sind die Regeln bei uns.