5. Juni 2015

Die Warnweste aus der Spraydose


Life Paint heißt ein Spray, das Volvo anbietet, das es aber unter anderem Namen schon länger im Handel gibt. Man kann es aufs Rad oder auf die Kleidung sprühen.

Es soll unsichtbar sein, solange kein Scheinwerferlicht darauf fällt. Dann reflektiert die Fläche das Licht und der Gegenstand leuchtet weiß, beispielsweise Rad oder Rucksack. RiS hat es ausprobiert.

Ich habe das Reflective Spray auf Fahrradtasche, Helm und Teile des Rahmens gesprüht.  Nuuuun jaaaa ...

3. Juni 2015

Am Freitag wieder Critical Mass. Warum machen wir das?

Jeden ersten Freitag im Monat, also übermorgen wieder, testen wir die kritische Masse. Es findet eine Ausfahrt der Critical Mass statt. Das ist eine Radlerinitiative, die es auch in vielen Städten Deutschlands gibt

Die kritische Masse ist erreicht, sobald 16 Radfahrer/innen gemeinsam unterwegs sind. Denn dann dürfen sie nebeneinander auf der Fahrbahn fahren und als Block über Ampeln radeln (auch wenn sie für die hinteren schon rot zeigt.) Das gilt, wenn wir 16 sind oder 2.000. 

Alban Manz ist bei der Critical Mass Stuttgart der mit der Bumbox, also mit dem Muskanhänger. Ich habe ihm ein paar Fragen gestellt. 

RiS: Warum macht ihr das eigentlich?
Alban: Die Critical Mass hat ebenso viele Beweggründe wie Leute, die an ihr teilnehmen. Ich sage immer: Wir machen Werbung. Und zwar Werbung für’s Radfahren. Mitten in der Stadt. Wir feiern das beste Verkehrmittel der Welt. Wir fahren für mehr Respekt und Rücksichtnahme. Wir geben der urbanen Fahrradkultur ein Gesicht. Wir freuen uns über die große Community. Wir zeigen ganz entspannt, wie sicher und einfach man auf unseren Straßen Rad fahren kann und wir haben Spaß dabei ... Die Liste ist endlos. Wer noch eine Erklärung sucht – Fahrrad schnappen und mitfahren.

RiS: Wie bist du Critical-Mass-Radler geworden?

1. Juni 2015

Eine Neu-Stuttgarterin wundert sich

Kürzestspuren
"Vielen Dank für Ihren sehr informativen Blog. Er hilft mir sehr, mich im Stuttgarter Autodschungel zurecht zu finden. Ich bin in Leipzig geboren und aufgewachsen, bis 2010 habe ich dort gelebt und bin seit Ende meiner Schulzeit (2003) im Schnitt 14 km pro Tag Rad gefahren. "

Das schreibt mir eine neue Blogleserin. Und weiter: "Nachdem ich ein Jahr in Chemnitz und zwei Jahre in Karlsruhe wohnte, zog ich letztes Jahr im August nach Stuttgart (Weilimdorf). 

Ich habe schnell festgestellt, dass Stuttgart im Vergleich zu allen Städten, in denen ich bisher Fahrrad fuhr (Leipzig, Freiberg (Sachs), Chemnitz, Dresden, Berlin, Rastatt, Karlsruhe, Münster, Wien ...) mit Abstand die Stadt mit dem größten Entwicklungsbedarf für Fahrradfahrer ist.