3. Juli 2015

Abschied von einem Stoppschild

Die Stadt Stuttgart hat ein Zeichen versetzt. 

Heute berichte ich hoffentlich zum letzten Mal von einer Kreuzung, die uns von Pfingsten bis gestern beschäftigt hat, weil die Stadt in die Hauptradroute 1 ein Stoppschild für Radler/innen aufgestellt hatte. 

Und zwar in der Tübinger Straße, Ecke Feinstraße, nachdem hier die Durchfahrt für Autos und anderen motorisierten Verkehr gesperrt wurde.

Das falsche Zeichen für eine von der Stadt ja eigentlich gewollte Radverkehrsförderung. Das haben wir Radler/innen mit unseren Stoppübungen am Schild deutlich gemacht. Wie am Dienstag im Bezirksbeirat Süd angekündigt, hat die Verkehrsbehörde die Ecke umgebaut. Und zwar sehr zügig, nämlich gestern.

1. Juli 2015

Das Stoppschild kommt weg

Mein Vertrauen in die Stadtverwaltung ist vollständig wieder hergestellt. Das Stoppschild für Radler in der Tübinger Straße, Ecke Feinstraße verschwindet.

Gestern stellte Frau Scherz vom Amt für Öffentliche Ordnung, Verkehrsplanung, dem Bezirksbeirat Süd die Neuordnung der Ecke vor, die uns in den letzten Wochen so ergrimmt hat. Radfahrer/innen bekommen auf ihrer Hauptroute 1 jetzt Vorrang. Das sieht nun endlich richtig aus. Nicht mehr die Radler/innen müssen an einem Stoppschild halten, sondern nun sind es die Autofahrer. Die Radfahrer bekommen eine Spur, die über die Feinstraße in die Tübinger Straße Richtung Gerber reicht. In die Mitte der Absperrungen werden Radbügel gestellt.

Attentat auf Radler im Schlossgarten

Am 26. Juni findet sich im Polizeibericht die Meldung, dass Ubebkannte in der Nacht auf Freitag Kabelbinder quer über einen Weg im Schlossgarten gespannt haben. 

Die Polizei fuhr mit einem Auto dort hinein und hat die lebensgefährliche Falle entfernt. Wäre dort ein Radler hineingefahren, hätte er sich je nach Tempo schwerste Verletzungen zugezogen. Die Polizei stellte gegen 4 Uhr morgens bei einer Streifenfahrt fest, dass mehr als 30 Kabelbinder auf einer Länge von über sechs Metern mit einander verbunden und in einer Höhe von ungefähr 120 Zentimetern zwischen zwei Laternenmasten gespannt worden waren. In der Dunkelheit kaum zu sehen.

29. Juni 2015

Radeln mit Beschiss

Übertreibung macht anschaulich, sagte schon meine Großmutter. Gut formulierte Bösartigkeiten sind ja auch mal schön zu lesen. 

"Batterien treiben nicht länger nur den Herzschrittmacher an, sondern inzwischen ganze Horden gut betuchter Mitbürger, die mal eben 2000 Euro für ein gestyltes Stück Sondermüll ausgeben. Mag der moderne Rentner auch ohne Greenpeace-Beutel nicht aus dem Haus gehen: Pedelecs mit ihren Batteriepaketen, am besten noch mit Problemstrom geladen, sind nicht nur in ihrer Wirkung für den Bewegungsapparat fragwürdig, sondern auch von der Ökobilanz her", schreibt Achim Achilles im Spiegel.

28. Juni 2015

Red Party - Alles auf Anfang

Am Freitag, den 26. Juni haben wir zum dritten Mal das Stoppen geübt. Womöglich zum letzten Mal. Denn die Gerüchte verdichten sich, dass die Stadt eine Lösung gefunden hat. Sie wird wahrscheinlich am Dienstag auf der Sitzung des Bezirksbeirats Süd vorgestellt.

Ich bin echt gespannt!

Die Bezirksbeiratssitzung findet am Dienstag im Generationenhaus in Heslach (2. Stock) statt. Beginn 18.30 Uhr. Das Thema Stoppschild ist Tagesordnungspunkt 3. Die Sitzung ist öffentlich. Wer also neugierig ist ...

Von unser dritten Stoppschild-Party habe ich erneut ein Video gemacht.