17. Juli 2015

Rambo-Presse freut sich auf Radpolizeistaffel

In Berlin ist die Fahrradstaffel der Polizei schon unterwegs. In Stuttgart soll sie ab heute radeln. Und die Rambo-Presse freut sich schon.  

Endlich geht es den Radler-Rambos in der Königstraße an den Kragen. Knallharte Recherche. Die Reporterin hat 40 Radler in einer Stunde in der Fußgängerzone gezählt. Und dann auch gleich den ADFC-Vorsitzenden befragt und reingelegt.

Sein erstes Statement lautete: "Radfahrer haben in der Königstraße nichts verloren."

15. Juli 2015

Es funktioniert halt einfach nicht

Die Trennung am Ferdinand-Leitner-Steg in Fußgängerbereich und Radweg funktioniert nicht. Fußgänger sehen keine Radwegschilder.

Radler weichen über den Fußgängerbereich aus. In der Kurve unten gibt es riskante Begegnungen.

Hier das Video dazu. 

Heute Abend, 18 Uhr, ist Radforum im Rathaus, auch zum Schlossgarten.

Radfahren in Stuttgart für Fortgeschrittene - das bringt Fun

Feuerbach. Foto: x-tof Hoyer
Die Stadt könnte Eintritt nehmen für ihre ausgefeilten  Überraschungs-Parkours.  Ein Radel-Spaß für Jung und Alt. 

Wie gut, dass es in Stuttgart nun schon recht viele Radspuren gibt. Da weiß man wenigstens, wo man Bausstellenschilder und Baumaterial abstellen kann. Dieses Foto hat Facebook-Follower X-tof Hoyer gemacht. 

Besonders hoher Fun-Faktor für Radler: Es ist eine Radspur, die auch in Gegenrichtung befahren werden muss. Das heißt, der linksseitige Radler darf in den Autogegenverkehr ausweichen. Nervenkitzel pur.

13. Juli 2015

Mehr Schnellstraßen verstärken den Stau

Man nennt es das Braess-Paradoxon. Wieder einmal aufgefallen ist das, nachdem man in Seoul eine Stadtautobahn komplett abgerissen und den Fluss darunter als Fußgänger-Boulevard umgestaltet hat.

Eine vierspurige querungsfreie Stadtautobahn weniger. Entsetzen allenthalben. Das gibt doch Stau ohne Ende. Zur Verblüffung der Kritiker zeigte sich aber, dass sich der Verkehrsfluss in der Stadt verbesserte und die Autofahrer auf auf einmal sogar Fahrzeit einsparten.

Die Geschichte kann man hier in diesem Artikel des urbanist Magazins nachlesen. Das Paraxon wurde 1968 vom deutschen Mathematiker Dietrich Braess veröffentlicht.