23. Oktober 2015

Radler sind offenbar immer die letzten in der Vorfahrtsordnung

Es gibt einen Verkehrsentwicklungsplan (VEK) 2030, in dem wir nachlesen können, worauf es bei moderner Mobilität in der Stadt Stuttgart ankommt. 

Er stammt vom Amt für Stadtentwicklung und trägt kein Datum. Darin findet sich auf Seite 39 ein Plan für die Querung der Radhauptroute 1 am Tagblatturm (Torstraße) von der Tübinger in die Eberhardstraße.

Und der alarmiert die Radverbände und Radlerorganisationen. Der ADFC hat mich darauf aufmerksam gemacht. Den Planern geht es hier nicht so sehr um die Radfahrer, als vielmehr um eine Sanierung des Platzes mit Leitbildfunktion. Der Bereich Steinstraße, Eberhardstraße und Torstraße sei einst für die autogerechte Stadt organisiert worden und für heutige Verhältnisse überdimensioniert.

22. Oktober 2015

Ist Radfahren in Stuttgart das beste Radblog 2015?

fahrrad.de Top Fahrrad-Blogs-WahlWenn ihr meint, Radfahren in Stuttgart sei das beste Radblog in diesem Jahr, dann gebt mir eure Simme auf dieser Seite. 

Ihr müsst bei "dasfahrradblog.blogspot.de" den Kreis schwarz klicken. Wer will, kann seine E-Mail-Adresse angeben und an der Verlosung von 100 Euro teilnehmen.

Und weiterverbreiten dürft ihr das auch.

21. Oktober 2015

Gehwege sind auch nicht für Radfahrer gedacht

Das Gehwegradeln ist in Stuttgart weit verbreitet. Ein Grund: Immer wieder werden Radler von der Fahrbahn auf freigegebene Gehwege geleitet. 

Die einen wissen, dass sie nur auf solchen radeln dürfen, wo auch ein Schild "Rad frei" steht. Alle anderen denken, dass Radler grundsätzlich auf Gehwegen rollen dürfen, wenn sie das für besser halten. Sie sehen keinerlei Schilder.

Selbst dort, wo auf der Fahrbahn Radspuren oder Sicherheitsstreifen sind (die meisten kennen den Unterschied zwischen beiden nicht), bevorzugen vor allem langsamere Radfahrer den Fußweg. In Möhringen gibt Radspuren, auf denen kaum ein Radler fährt. Und es gibt Schulwege für Radler, die ausschließlich über freigegebene Gehwege verlaufen.

19. Oktober 2015

Lächelnd radfahren - die E-Harley

Sie kommt aus der Schweiz und ist der E-Rad-Cruiser von YouMo. Den bin ich eine Woche probegeradelt. 

Man fährt das Teil heiter und entspannt und bringt Passanten zum Lächeln. Hinter mir eine Fahne von Bewunderung: Cool! - Heißes Rad!

Für Normalradler ungewohnt, aber gut, ist die Sitzhaltung. Man sitzt tief und total senkrecht auf breitem Sattel. Der Tritt geht nicht nach unten, sondern schräg nach vorn. Wenn man das raushat, dann zieht das Teil mit der Pedelec-Unterstüztung ab wie ein Moped. Da hält man sich gern mit den Händen am Lenker und lässt sich ziehen. Nach der ersten Eingewöhnung ein tolles Fahrgefühl.