5. Dezember 2015

Das Auto hat ausgedient, zumindest in der Stadt

Quelle: difu
Das Deutsche Institut für Urbanistik  hat 6000 Menschen nach ihren Wünschen für die Zukunftsstadt befragt.  Demnach wünschen sich die meisten eine Stadt mit weniger Autoverkehr. Und sie wollen sogar selber etwas dafür tun.

Fast die Hälfte der Befragten möchte im Alltag mit dem Rad oder Pedelec fahren. Nur ein Fünftel will in der Stadt mit dem Auto unterwegs sein. Für Öffentliche Verkehrsmittel gilt das Gleiche. Damit wollen sich zwei Drittel der Befragten in der Zukunfstadt mit dem Rad, zu Fuß und mit öffentlichen Verkehrsmitteln bewegen.

4. Dezember 2015

Polizei kontrolliert Radfahrer in der Tübinger Straße

Gestern Abend hat sich die Polizei mit sechs Mann und drei Motorrädern an der Schleuse Tübinger-/Feinstraße aufgestellt, alle Radfahrer angehalten und die Beleuchtung kontrolliert. 

Mich stoppte man auch, obwohl ich die Polizisten mit einer potenten LED-Leuchte blendete "Ich möchte nur schnell mal nach dem Rücklicht schauen", sagte der Beamte zu mir. Da das auch tat, durfte ich weiterfahren.

Keine fünfzig Meter weiter auf der Tübinger Straße gen Marienplatz kam mir eine Radlerin entgegen, die völlig ohne Beleuchtung fuhr.

3. Dezember 2015

Radler und Fußgänger verstehen sich besser als man denkt



Eigentlich ist es kein Problem, Radfahrer/innen in Fußgängerzonen wie der Königstraße zuzulassen. Eine über zwanzig Jahre alte Untersuchung zeigt, die Aufregung über Radfahrer ist wesentlich größer als die realen Probleme mit ihnen.

Was meist nicht bedacht wird: der Lieferverkehr  stört und behindert Fußgänger viel raumgreifender. Autos betrachten wir jedoch als notwendiges Übel, das wir ohne Erregung hinnehmen, Radfahrer/innen werden dagegen schnell als Störenfriede gebrandmarkt.
Und zwar vorwiegend von Fußgängern, die selbst mit dem Auto in die Innenstadt gefahren sind. Es scheint, dass Autofahrer, die in Fußgängerzonen zu Fußgängern werden, Radfahrer als Verkehrsteilnehmer nicht mögen und auch nur schlecht einschätzen können. Sitzen sie im Auto, schimpfen sie, weil der Radfahrer vor ihnen zu langsam ist, sind sie zu Fuß untewegs, empfinden sie Radler, die mit knapp 10 km/h rollen als "Raser" oder stellen sie bewusst so dar.

1. Dezember 2015

Radspur in die Illegalität - Lautenschlager Straße

Die Stadt hat die Fußgängerfurt mit Ampel in der Lautenschlagerstraße am Hauptbahnhof durch einen Zebtrastreifen ersetzt. Das ist gut. 
Denn einbiegen dürfen hier (vom Hotel Steigenberger Graf Zeppelin kommend) nur Taxis, also keine anderen Autos, keine Motorräder.

Finde ich als Radlerin auch gut, denn bisher bin ich, vom Hauptbahnhof über die Fußgänger-/Radampel kommend, hier bei Fußgänger-Rot und Auto-Grün auf die Fahrbahn eingeschwenkt. (Eine ungeklärte Situation,)  Aber große Frage: Wohin führt diese Radspur eigentlich?

29. November 2015

Eine wetterfeste Radbahn für Berlin

Quelle radbahn.berlin.de
Das plant ein Team in Berlin. Auf der Internetseite heißt es: "Geschützt, stressfrei und schnell vorankommen."

Und zwa unter dem Dach des U1-Hochbahn-Viadukts entlang. Da parken bisher Autos drunter oder es befindet sich gar nichts weiter dort. Ideal für einen wetterfesten Radschnellweg mit grüner Welle für Radfahrer, Servicestationen und Gastronomie.
Quelle radbahn.berlin.de