26. Januar 2016

ADFC fordert Winterdienst für Radrouten


Der ADFC fordert in einem offenen Brief an OB Kuhn, den Gemeinderat von Stuttgart und Landesverkehrsminister Hermann einen Winterdienst auf den Hauptradrouten. 

Die Woche des Feinstaubalarms in Stuttgart war zufällig auch die Woche, in der Schnee fiel und Nebenstraßen und Abschnitte der Hauptradroute 1 (und anderer Routen) an den Stellen tagelang vereist waren, die nicht Teil der Autofahrbahnen sind. Etwa die Radlerschleuse in der Tübinger Straße oder die steile Rampe an der König-Karls-Brücke in Cannstatt zum Wasen hinunter. Oder der Übergang der Möhringer Straße am Alten Feuerwehrhaus über den Gehweg bis weit in die Straße hinein. (Foto.)

Auch die Grünen im Gemeinderat haben einen Antrag gestellt, vor allem bei Feinstaubalarm die Radrouten zu räumen, weil sonst die Aufforderung der Stadt konterkariert wird, vom Auto auf andere Verkehrsmittel umzusteigen. Radfahrer entlasten schließlich auch den ÖPNV, der an solchen Tagen an seine Belastungsgrenze kommt.

Nachtrag: Die Bildzeitung hat das Thema (und mein Foto, das ich dem ADFC überlassen hatte) aufgegriffen und am 27.1. berichtet:

Hier der offene Brief des ADFC





Kommentare:

  1. Schnee, Eis und Feinstaubalarm ist eigentlich eher kein völlig zufälliges Aufeinandertreffen, sondern für Wintermonate durchaus typisch. ;-)

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  2. Das rumgetrolle von diesem Thomas Rudolph kann ich mir nur so erklären: Seid ihr irgendwie verwandt? Und zu seinem Kommentar: Die Kfz Steuer ist Landesangelegenheit, das Räumen der Straße Aufgabe der Kommune, das sollte ein Berufspolitiker schon wissen. Davon mal abgesehen sind Steuern nicht zweckgebunden. Eine Fahrradsteuer kann schon deswegen gar nicht zum Räumen von Radwegen verwendet werden. Auch das sollte ihm bekannt sein.

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    1. Wer? Ich mit T.? Nein. Dieses Steuergefordere ist typisch für die Autogesellschaft. Hier geht es ja nicht um reale Problemlösungen, sondern um Ideologie. Man sucht sich Argumente, nach dem Prinzip, wer will sucht lösungen, wer nicht will, sucht Günde.

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  3. Irgendwie,

    bekommt das ganze noch Kulturwert, das Kabarett hat hoffentlich schon eine große Flasche Champagner klat gestellt. Die Sache ist doch letztlich so: 1 Tag Strafe für die Überschreitung der Feinstaubgrenzwerte wird mehr kosten, als das Räumen der Radwege.

    Besonders helle Rechner scheinen sie nicht zu sein im Rathäusle.

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  4. Es ist mehr der Gemeinderat, der nicht mit Feinstaubalarm und Schnee gerechnet hat. Das wird sich ändern, denke ich.

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  5. Groß Blog-Post. Ich werde versuchen, hier öfter kommen und einen Kommentar hinterlassen.

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