9. März 2016

Jubiläum des Wartens - es hat sich was getan

Blogleser Gerhard hat mich vor Längerem auf eine ans Nichts verschenkte Radspur in Sonnenberg aufmerksam gemacht. 

Das Warten feiert heuer dreijähriges Jubiläum.

Und siehe da, schon hat sich was getan. Die Radzeichen sind schon mal in die Spur gemalt. Warum man nicht gleichzeitig die Bodenschwellen weggenommen hat, bleibt ein Rätsel. Aber immerhin, es tut sich was.

Gerhards Jubiläums-Urkunde



Auf der Laustraße Richtung Degerloch hat man den Autos vor langer Zeit die rechts Spur weggenommen und sie abgepollert. Ohne groß Geld ausgeben zu müssen, kann man jetzt für Radfahrende eine Bresche öffnen.













Am 11. März dann die frohe Botschaft: Die Strecke ist frei. Jetzt können Radler hier zur Ampel vorfahren. Das Foto unten ist von Bologneser Gerhard.


Kommentare:

  1. Oh interessant, doch mal was Neues! Wobei ich mit dem Feiern noch warten würde: beim Anlegen der neuen Radspuren auf der Reinhold-Maier-Brücke zwischen Bad Cannstatt und Münster vergingen etwa drei Monate zwischen der Fahrbahnmarkierung (Beitrag/März'15) und den baulichen Maßnahmen (Beitrag/Juni'15).

    Ich habe mich schon beim letzten Beitrag hierzu (Sept.'13) gefragt, wie es dann für Radler in/nach der Laustraße weitergehen soll? Die Heinestraße ist in Richtung Karl-Kloß-Straße - also bergab - für Radler problemlos auf der Straße befahrbar, was ist jedoch angedacht für die Heinestraße Richtung Degerloch Albplatz?

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  2. Ich weiß nicht, was für die Heinestraße angedacht ist, ich finde aber, man kann sie mit dem Rad befahren, während ich niemals die Karl-Kloß-Straße runterfahren würde. Denn ich lasse mein Rad so schnell nicht rollen wie die Autos rollen.

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    1. Das ist nun aber interessant: ich finde die Heinestraße leicht bergauf Richtung Ablplatz nicht gerade attraktiv, dann fahre ich lieber von Sonnenberg über die Degerlocher Straße oder spätestens die Güntherstraße entlang der B27 zum Albplatz.
      Für dich hingegen ist die Karl-Kloß-Straße nichts, obwohl das gut machbar ist, denn ich meinen die Höchstgeschwindigkeit ist je nach Abschnitt auf zwischen max. 30 und 40 km/h geregelt. Jedenfalls wurde ich noch nie bedrängt oder angegangen, weil ich mich rollen lassen habe.

      Daher frage ich mich nun für, wenn dieser Radabbieger angelegt wird, da die Heinestraße wohl nicht das ideale nächste Segment darstellt. Evtl. ist das auch nur eine Lösung um die (paar?) Radler von dem durchaus engen Weg entlang der Laustraße zu holen.

      Sinnvoller wäre da vielleicht eine Möglichkeit als Radler die Kreuzung der Lau- und Peregrinastraße in Richtung Guntherstraße zu queren.
      Im vorläufigen Plan der Hauptradrouten Stuttgart gibt es hier auch nur die HRR10 über Degerloch-Mitte und bisher keine weitere Planung in Richtung Stuttgart-Süd.

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    2. Eine Querung der Lau-/Peregrinastraße zur Guntherstraße wäre gut, ist aber nicht trivial zu lösen wenn es denn ordentlich sein soll, d.h. eine direkte Querung (z.B. von der Laustraße den Rechtsabbieger zur B27 für Radfahrer geradeaus hin zur Guntherstraße öffnen) und nicht über irgendwelche Gehwege oder andere verwinkelte Sachen.

      Das ist mal wieder so eine Kreuzung wo man merkt, wie völlig überdimensioniert die Autowege (vermutlich in den 70ern) selbst auf (relativen) Nebenstraßen angelegt wurden. Könnte aber heute auch von Nutzen sein, wenn man denn konsequent à la Nürnberger Straße von zwei auf eine Spur zurückbauen und stattdessen Radstreifen anlegen würde. Den Autoverkehr wird man so oder so nur ernsthaft durch Unattraktivität reduzieren können.

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  3. Ich finde die Lösung so recht gut und fahre sowohl die Heinestraße stadteinwärts runter als auch leicht ansteigend nach Degerloch rein.
    Stadteinwärts fahre ich aber lieber am Dornhaldenfriedhof durch den Wald. Aus der Stadt bergauf auch lieber durch den Wald. Oder den Schimmelhüttenweg... ;-)

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