15. Januar 2016

Pumptrack unter der Schattenringbrücke plattgemacht

Quelle: enduro-mtb
Die Punmptrack-Szene ist entsetzt. Unter der Autobahnbrücke am Schattenring gab es seit acht Jahren einen Pumptrack, den Mountainbiker sich selbst aufgebaut hatten. 

Abseits von Wohngebieten, ohne jemanden zu stören, konnten sie ihrem Sport nachgehen.

Den Track gibt es jetzt nicht mehr. Der Kurs über Erdhügel wurden vont platt gemacht, übrigens vermutlich veranlasst von der Stadt Leonberg. Das berichtet das Online-Mountainbikemagazien enduro. Diesem Bericht zufolge lautete die Begründung, es habe dort zu viele Graffiti gegeben. Nun haben aber die Graffiti-Szene und die Mountainbike-Szene eigentlich gar nichts miteinander zu tun.

13. Januar 2016

Warum opfern wir unsere Stadtviertel dem Durchgangsverkehr?

In der Cannstatter Zeitung erscheine am 9. November ein Leserinnenbrief. Als die Autorin vor drei Jahren nach Stuttgart zog, hat sie sich verwundert die Augen gerieben. 

Warum opfern die Cannstatter ihr Stadtviertel dem Durchgangsverkehr nach Fellbach? Die Fellbacher haben so viele andere Möglichkeiten nach Stuttgart zu kommen. Dann kam die Radspur entlang der Waiblinger Straße nach Fellbach, und sie atmete auf. Endlich mehr Ruhe, weniger Tempo, und sie konnte mit ihrem Kinderanhänger mit dem Rad nach Cannstatt fahren. Hurra!

11. Januar 2016

Das gute kleine Chaos

Das Zusammenspiel Radler-Fußgänger funktioniert besser, wenn es keine so ganz klaren Regeln gibt, nämlich als Mischverkehr. 

Legt man Rad- und Fußspur dicht nebeneinander, dann flammt Revierverhalten auf, wenn eine Verkehrsart den Raum der anderen betritt oder befährt. Mischt man ihn, dann ärgern sich zwar manche Radler, weil sie nicht vorwärts kommen, aber es bleibt friedlich.

Der Schlossgarten verlangt Fußgängern und Radlern viel ab, ist aber sehr beliebt, auch bei Radfahrern. Am besten funktioniert es im sanften Chaos.