5. Februar 2016

Von der Schwierigkeit, dem Radverkehr Vorrang zu geben

Fahrradstraße Tübinger Str. (Fotomontage)
Kaum rückt der Termin näher, wo die Tübinger Straße in eine Fahrradstraße umgewandelt wird, tauchen alte Ängste auf. 

Werden die Radler zu Ungeheuern, sobald man ihnen eine Straße gibt? Dürfen wir ihnen Vorfahrt geben, oder gibt es dann reihenweise Unfälle mit Radlern und Fußgängern?

Der FDP-Vertreter war ganz dagegen, dass Radler auf der Fahrradstraße Vorfahrt vor den Nebenstraßen bekommen. CDU, SPD und Freie Wähler wollten höchstens einem zweijährigen Versuch zustimmen, der sofort abgebrochen werden dürfe, wenn die Polizei meint, es sei zu gefährlich. Beschlossen wurde also auf der Bezirksbreiratssitzung Süd am Dienstag, dass man es zunächst nur versucht mit der Vorfahrt für Radfahrer/innen.

3. Februar 2016

Zeugen gesucht

Im vergangenen September hatte Irmela einen schweren Radunfall. Und zwar auf der Jägerstraße. 

Dort baut rechts und links die Deutsche Bahn am Tunnel. Die Straße ist schmal und für Autos Einbahn Richtung Katharinenhospital. Und diese Straße ist wohl gelegentlich gefährlich verschmutzt.

Radfahrer die die Heilbronner herunter kommen, werden nach rechts in die Jägerstraße geleitet. Hinter der Baustelle gibt es eine Rechtskurve. Dort steht das Gebäude der IHK. Und dort ist Irmela gestürzt. Sie fuhr an einem trockenen Tag auf trockener Fahrbahn. Doch in der Rechtskurve gab es plötzlich einen schmierig nassen Schmutzfilm auf der Fahrbahn. Es riss Irmela augenblicklich das Vorderrad weg. Sie blieb bewusstlos mit gebrochenem Becken auf der Fahrbahn liegen.

1. Februar 2016

Es bleibt nicht immer alles wie es ist - und das ist gut so

Stuttgart wird autogerecht bleiben, weil die Menschen das so wollen. Auf diesen Satz, den ich immer wieder höre, hat Blogleser Konrad auf meiner Facebookseite einmal geantwortetet:

Jetzt könnte man ja sagen: Stuttgart wird fahrradfreundlich werden, weil die Menschen das so wollen. Das wäre allerdings eine Anmaßung. Genauso wie es eine Anmaßung Ihrerseits ist zu behaupten, dass Menschen in einer autogerechten Umgebung leben möchten. Sie wissen es keineswegs. Verwechseln Sie nicht den Status-quo mit einer Willensäußerung?

31. Januar 2016

Der Deutsche Fahrradpreis goes to ...


... nein, noch nicht. Aber "Radfahren in Stuttgart" ist nominiert in der Kategorie Kommunikation

Mit mir ins Rennen gehen zwei weitere Kandidaten. Preisverkündung und -verleihung ist am 25. Februar in Essen.

Gegen mich tritt ein Fahrradfilm-Festival an und "200 Tage Fahrradstadt", ein Projekt, über das ich hier auch schon geschrieben habe.