13. Februar 2016

Radforum für alle am Montag

Alle Radfahrenden in in Stuttgart sind zur öffentlichen Plenumssitzung des Radforums eingeladen. 

Es findet im Rathaus statt:
15. Februar, 18:30 Uhr,
Mittlerer Sitzungssaal, 4. Stock.

Der neue Baubürgermeister, Peter Petzold, möchte die Schwerpunkte seiner Arbeit zur Radverkehrsförderung vorstellen. Darüber darf dann diskutiert werden. Dabei wird es auch um den Schillerradweg gehen.

11. Februar 2016

Gut gemacht!

Ja, wo soll ich denn hin?, fragt der Lieferant, der seinen Lieferwagen auf der Radspur abgestellt hat.  

In der Neckarstraße machen es einige Lieferanten immer wieder mal vor.
Sie behindern nicht den Radverkehr oder die Fußgänger, sondern, wie es sich für Autos gehört, den Autoverkehr. Auto bremst Auto aus, nicht den Radfahrer. So ist es richtig.

Auch diese Möbelpacker haben es richtig gemacht,

9. Februar 2016

Warum Fußgänger keine Schilder sehen

Verkehrszeichen sind ursprünglich nur für Autofahrer gedacht. In unserer wuseligen Stadtgesellschaft müssen zunehmend auch Fußgänger/innen auf Verkehrszeichen achten. Und das fällt ihnen enorm schwer. 

Zumal die Schilder alle an der falschen Stelle hängen, nicht im Sichtfeld von Fußgängern.

Das Foto zeigt vom Karlsplatz her den Eingang in die Fahrradstraße Richtung Marktplatz. Jetzt ist die Einfahrt für Autos per Schranke gesperrt. Autos dürfen da aber sowieso nicht reinfahren, es sei denn, sie wollen was anliefern oder sind Linienbusse. Denn das ist die Fahrradstraße. Freilich steht das Schild auch für Autofahrer etwas weit rechts und das entscheidende Zeichen hängt auch ziemlich hoch.

7. Februar 2016

Da geht noch ganz viel

Das Fahrrad könnte vor allem in größeren Städten gut helfen, den CO2-Ausstoß nennenswert zu verringern. 

Die TU Dresden hat 2013 ermittelt, dass mit einem Anteil der Radler im Verkehr von 21 Prozent in ganz Deutschland 39 Millionen Autokilometer pro Tag und damit 8.000 Tonnen Kohlendioxid eingespart werden könnten. Das wären drei Prozent. Mit verschiedenen weiteren Maßnahmen kann man das sogar noch mal steigern.

Mit den Pedelecs verlängern sich die Kurzstrecken. Das bedeutet aber auch, dass es mit dem Fahrrad schneller vorangehen muss. Wobei es nicht um höhere Geschwindigkeiten geht, sondern um durchlässigere Radrouten, also kreuzungsfreie Strecken, kurze Ampelphasen für Radler, Öffnung von Abkürzungen wie Sackgassen oder Einbahnstraßen in Gegenrichtung, direktes Linksabbiegen, Fahrradlifts an Steilstrecken und reichlich Radabstellplätze.