5. März 2016

Was zählt die Zählstelle?

Unmittelbar an der König-Karls-Brücke auf der Leuze-Seite werden seit Juli 2012 die Räder gezählt. Die Zählstelle ist im Asphalt untergebracht. 

Es handelt sich um Induktionsschleifen. Sie reagieren richtungsbezogen nur auf Radfahrende. 

Bisher wurden nach Auskunft (Stand März 2016) der Stadtverwaltung 2,5 Millionen Radfahrer gezählt. Im vergangenen Jahr waren des 808.000 Radelnde (2014: 686.000). Wir werden also mehr. Das entspricht durchschnittlich 70.000 Radfahrende im Monat,

3. März 2016

Irgendwas ist immer

Der Teil der Hauptradroute 1 zwischen Heslach und Vaihingen ist die längste gut ausgebaute Radroute Stuttgarts.

Ich finde, dass man die Strecke ziemlich stressfrei radeln kann. Aber irgendwas ist halt immer: Autos auf dem Radweg, ein Schild auf der Spur ... mal abgesehen von den sehr langen Wartezeiten an Radlerampeln.


1. März 2016

Bremslichter fürs Fahrrad

Beim Auto sieht man, wenn der Fahrer bremst, beim Fahrrad sieht man das nicht. Es gibt aber mittlerweile eine Reihe ganz simpler Bauteile, die man ans Bremskabel (für Felgenbremsen) schraubt. 

Zieht man am Bremshebel, geht das Bremslicht an. Sigma vertreibt so ein Teil. Wie es funktioniert, kann man sich auf diesem Video von der Eurobike 2015 anschauen. Es gibt zahlreiche andere Modelle im mehr oder weniger fernen Ausland.

Für Nabendynamos gibt es bei Busch & Müller ein Rücklicht mit integrierter Bremslicht-Funktion.

29. Februar 2016

Was in Ulm geht, sollte bei uns doch auch gehen!

Bei Rot warten ist für Radler Blödsinn. So ähnlich titelt die Süddeutsche Zeitung in ihrem Artikel vom 28. Januar. Ulm macht es uns schon mal vor, wie das geht.

Dort gibt es an zwei Ampelanlagen den Grünen Pfeil für Radfahrer. Das heißt, sie dürfen bei Autorot, rechts abbiegen, wenn frei ist.

Darüber bereichtet das Blog "it started with a fight"  am 29. Januar. Schon seit 2013 gibt es eine Regelung auf einer Umleitungsstrecke für eine Baustelle. Radler dürfen hier rechts abbiegen, egal ob Autofahrer rot haben. Man wollte damit die Akzeptanz für den Umweg bei Radlern erhöhen.

In dem Artikel lesen wir auch, dass einige Kommunen sich über den Deutschen Städtetag beim Bundesverkehrsministerium für diesen "grünen Pfeil" für Radfahrer einsetzen wollen.