25. März 2016

Rostock ist gut drauf

Nämlich auf dem Fahrrad. Die Hansestadt im Nordosten Deutschlands hat den Radleranteil nach eigenen Angaben auf 20 Prozent gesteigert.

Und zwar durch PR-Maßnahmen, Geschenkprämien für Radler/innen und einen Service auf Radstrecken.

Das Besondere: Es gibt einen Radwege-Wart. Der ist bereits seit 2011 auf seinem E-Rad mit Lastenanhänger unterwegs. Er ist bei der Stadt angestellt und kontrolliert von April bis Oktober das Radwegenetz auf Schmutz, wuchernde Pflanzen, Belagsschäden und kaputte Schilder.

23. März 2016

Lokal einkaufen - lokal ausliefern - mit Lastenrädern

Das Kiezkaufhaus in Wiesbaden beschreitet neue Wege beim online-Handel. Es hat dafür in der Sparte Service den ersten Preis des Deutschen Fahrradpreises 2016 gewonnen. 

Ausgangspunkt waren diese Überlegungen: Die Hälfte des Lieferverkehrs in Städten könnte auf Lastenfahrräder verlagert werden. Jeder zehnte online bestellte Artikel wird zurückgeschickt,  Das sind 800.000 Pakete täglich, was einer CO2-Emission von 400 Tonnen CO2 entspricht. Das erzeugt sinnlosen Autoverkehr.  Und über eine halbe Million Euro Gewerbesteuer gehen den mittleren Städten verloren, weil die Leute online im Distanzhandel einkaufen.

Also muss ein lokaler online-Handel her, der mit lokalen Geschäften zusammenarbeitet und Waren mit Lastenrädern ausliefert. So geschieht das jetzt im Kiezkaufhaus in Wiesbaden.

21. März 2016

Die Navi-Brille

Fotos alle von der Garmin-Seite
Garmin bietet einen Aufsatz für eine normale Fahrradbrille an, auf dessen Display man sich Navi-Hinweise anzeigen lassen kann. Es nennt sich Varia-Vision.

Wie beim Google-Glass (das sich nicht recht durchsetzen konnte) bedient man ihn an einer Touch-Oberfläche an der Seite.

Es funktioniert als Fitnesstracker vor allem im Verbindung mit Fahrradcomputern der Edge-Reihe von Garmin und mit einer Smart-Phone App. Koppelt man es mit dem Fahrrad-Radar, werden auch Fahrzeuge signalisiert, die sich von hinten nähern. Hübsch, aber teuer.