7. Mai 2016

Streitpunkt Radstreifen

Wie kommen Radfahrer/innen sicher durch Städte. Der WDR hat dazu ein Comic-Video gemacht, das ein paar Probleme und Lösungen benennt. Radstreifen sind meistens zu eng. Autos sind zu schnell unterwegs. 

Und Kreuzungen sind oft gefährlich geregelt oder gar nicht, oder Radler werden über Fußgängerampeln geschickt. Standards gehören dringend her. Und sie müssen auch eingehalten werden. Aber welche?

Es ist auch unter Radfahrenden heftig umstritten, was es denn nun sein soll, das den Radlern mehr Sicherheit und Raum gibt. Braucht man überhaupt irgendwas, könnten Radfahrende nicht alle mit den Autos auf den Fahrbahnen rollen, müssen sie in Fahrrad-Ghettos geschickt werden, also auf Radstreifen oder gar Radwege? Der Leipziger Blog RadLe hat Argumente gegen Radstreifen gesammelt.

5. Mai 2016

Von der Schwierigkeit, den Radverkehr zu fördern - Degerloch

Degerloch hat es schwer mit der Reutlinger Straße. Die Radfahrer offenbar auch. Die Anwohner ebenfalls, besonders schwer aber hat es wohl die Politik. Das geht aus diesem Artikel der Stuttgarter Zeitung hervor. 

Tempo 40? Nö. Radstreifen? Nö. Tempo 30? Gott bewahre.

Da kann ich nur empfehlen: Liebe Radfahrer/innen, fahrt doch einfach auf der Fahrbahn. So schnell, wie ihr eben seid. Autos müssen hinter euch bleiben und zwischen 15 und 20 km/h fahren. Ich könnte mir vorstellen, dass die Idee, hier wenigstens bergauf einen Radstreifen einrichten, dann mehr Freunde findet.

3. Mai 2016

Radwüsten Wangen und Hedelfingen

Stuttgart Wangen ist per Rad ganz gut zu erreichen. Man fährt auf dem Radweg zwischen B10 und Neckar lang. 

Der Weg ist zwar ein bisschen wurzelig und uneben und nachts nicht zu befahren, weil man von den Scheinwerfern der Autos auf der B10 wüst geblendet wird, aber okay ...

Der Frieden endet jedoch jäh an der Brücke Inselstraße. Man kommt an einem Gehweg raus, den man automatisch rechts entlang radelt. Steht auch ein Schild "Radweg", hier MUSS ich sogar radeln. Hätte ich aber nicht tun sollen.

1. Mai 2016

Und wieder mal die Hofener Straße

Ab heute, dem 1. Mai, ist die Straße am Neckarufer an Sonntagen und Feiertagen für den Autoverkehr gesperrt, damit Radler stressfrei auf ihr fahren können. 

Das freut auch die Fußgänger/innen mit ihren Kindern, die sonst jeden Tag, besonders aber an sonnigen Wochenenden von Schwärmen von Radlern bedrängt werden. Dieser Gehweg ist an den Sonntagen nun für Radfahrer nicht mehr freigegeben.  Aber es wird mit Sicherheit etliche geben, die das wieder mal nicht kapieren und immer noch den Fußgängern an den Hacken vorbeisausen. Und Dutzende von Autofahrern werden sich einen Dreck um die Schranken scheren und durchfahren.

Und nun die Kaufprämie für Pedelecs

Wie wäre es mit einer Kaufprämie für Pedelecs mit zwei oder drei Rädern. Die sind auch elektrisch. Und gesund für ihre Fahrer/innen. 

Klar, man muss nichts fördern, was boomt. Elektroautos boomen eben nicht. Eine Kaufprämie für reine E-Autos verstehe ich noch. Immerhin sind sie leise. Aber dass Hybridmotoren, die teils kaum 100 km weit kommen und dann mit Verbrennungsmotoren fahren, eine fast genauso hohe Prämie bekommen, das sieht doch stark nach einem nicht Deal mit der Autoindustrie aus, die keine reinen E-Autos anbietet. Wer möchte, kann hier die Petition "Kaufprämie für zwei Räder oder sechs und mehr Räder" unterschreiben.