21. Mai 2016

Wenn du vier Räder hast, darfst du reinfahren, mit zwei Rädern nicht

Die Königstraße ist Fußgängerzone. Während ich mein Fahrrad durchschiebe, kommt mir ein Transporter entgegen. 

Ich drehe mich um und zähle um halb zwölf sechs Autos, die sich in die Fußgängerzone hinein bewegt haben und nun dort stehen.

Da leuchtet es mir eigentlich nicht mehr ein, warum dieser Radfahrer (oder ich) eigentlich noch absteigen soll.
Er (oder ich) kann genauso gut wie die dicken Autos, nur sehr viel schlanker und weniger Platz fordernd, in Schrittgeschwindigkeit hier durchradeln.

19. Mai 2016

Gehwege sind keine guten Wege für Radfahrer

Die Diskussionen über meine Posts, in denen es um Radstreifen ging, nehme ich zum Anlass, mit euch darüber zu diskutieren, welche Möglichkeiten wir für eine zeitgemäße Organisation des Radverkehr sehen. 

Ich sehe als wichtigsten Grundsatz diesen:

Radfahrende und zu Fuß Gehende werden getrennt. 

Meine Gründe dafür:
  • Gehwegradeln stresst Fußgänger.
  • es vermehrt den Hass auf Radfahrer (die fahren überall, die halten sich an keine Regeln, die rasen).
  • Gehbehinderte und Eltern mit kleinen Kindern an der Hand haben Angst vor Radfahrern auf dem Gehweg. 

17. Mai 2016

Was soll das eigentlich heißen?

Mal ehrlich, das ist doch irgendwie Blödsinn! Was soll das genau heißen? 

Deutlich ist, hier sollen, dürfen, können (oder so) Radfahrer irgendetwas tun. Die Linie schließt sich aber vorn an der Johannesstraße zum Bordstein. Weiße Linien dürfen nicht überfahren werden. Und jetzt? Was ist das eigentlich? Ein Radstreifen, ein Schutzstreifen, ein Radparkplatz? Was soll das mir als Radlerin, was soll das dem Autofahrenden sagen? Vor allem vorn an der Einbiegung?

15. Mai 2016

Wir sind weder Autofahrer noch Radfahrer - wir bewegen uns nur so

Wir alle sind Radfahrer, Fußgänger und Autofahrer, fast alle zumindest. Mit anderen Worten, wir sind es nicht, wir sind Menschen und als solche nur in verschiedenen Modi unterwegs. Mal im Radfahrmodus, mal im Automodus, mal im Fußgängermodus. Oder in noch mal einem anderen. 


Wenn ich im Radfahrmodus unterwegs bin, schimpfe ich auf diejenigen, die im Automodus an mir vorbeistreifen und mich nach zwanzig Metern an der nächsten Querstraße mit breitem Heck ausbremsen. Menschen im Autofahrmodus scheinen, aus Sicht des Radlermodus betrachtet, unnatürlich gehetzt und Raum beanspruchend. 

Manchmal bin ich aber auch im Automodus unterwegs.