27. August 2016

So gefährlich sind Radwege

Die Universität Lund in Schweden hat Verkehrskonflikte bewertet und daraus das Unfallrisiko für Radfahrende errechnet, die sich verschiedenen Radrouten bewegen. Demnach ist das Risiko, auf dem Radweg einen Unfall zu haben, unter Umständen zwölf Mal so hoch. 

Leider fühlen sich viele Radler auf Radwegen oder Gehwegen sicherer. Die gefühlte Sicherheit ist nicht identisch mit der realen.

Die Wissenschaftler gehen von einem Nullpunkt (ein relatives Risiko von 1) aus. Er gilt für einen Radler, der wie die Auto auf der Fahrbahn fährt. Radelt er auf einem Radfahrstreifen längs der Fahrbahn hat er bereits das 1,1-fache Risiko, mit einem Auto zusammenzustoßen.

25. August 2016

Navi-Klingel

Blubel ist zugleich Richtungsweiser und Warner. Die Klingel ist per Bluetooth mit einer Smartphone-App verbunden,  mit der man navigieren kann. 

Den Herstellern zufolge soll sie nicht nur per Leuchtpunkt die Richtung anzeigen, in die es geht, sondern auch, wenn man den Abzweig verpasst hat. Sie soll sogar vor Gefahren auf der Strecke warnen.

Es gibt sie noch nicht zu kaufen. Aber es soll sie ab Dezember geben.

23. August 2016

Schrittgeschwindigkeit auf freigegebenen Gehwegen - immer?

Um eins klarzustellen: Auf Gehwegen darf man überhaupt nicht Rad fahren, es sei denn, sie sind durch ein Zusatzschild ausdrücklich für Radfahrer freigegeben. Es gilt Schrittgeschwindigkeit. 

Allerdings, wenn weit und breit kein Fußgänger in Sicht ist, dann schlingere ich doch da nicht mit zwischen 5 und 3 km/h lang. Das wäre albern.  Die Regelung in der StVO erfordert Grammatikkünstler. Je nach Interpretation steht da:Man muss nur Schrittgeschwindigkeit fahren, wenn Fußgänger da sin. Mann muss immer Schrittgeschwindigkeit fahren und notfalls warten. Der Satz wird denn auch unterschiedlich interpretiert, wie die Seite it startet with a fight darstellt.

In der Anlage 2, ifd 18 der StVO heißt es:

21. August 2016

Abstand halten!

Zu viele Autos überholen zu viele Räder äußerst knapp. Der richtige Abstand ist 1,5 Meter. 

Den geben viele schmale, links und rechts zugeparkte Nebenstraßen oft nicht her. Aber auch viele Radstreifen und vor allem Schutzstreifen sind zu schmal.

Denn Radfahrende müssen zu geparkten Autos auch knapp anderthalb Meter Abstand halten, damit sie keine sich plötzlich öffnende Autotür niederstreckt. Die gestrichelte Linie eines Schutzstreifen täuscht Autofahrern vor, es genüge die eigene Fahrbahnmitte zu halten, mit dem Effekt, dass er zu knapp an den Radlern vorbeischrabbt.