29. Oktober 2016

Leuchten, aber nicht blenden


Die Dunkelheit erobert unsere täglichen Fahrradfahrten. Also Licht an. Wer auf der Fahrbahn fährt, kann gar nicht gut genug beleuchtet sein. 

Potente Radscheinwerfer signalisieren entgegenkommenden Autos (vor allem auf schmalen Straßen): Hier kommt ein ernstzunehmender Verkehrsteilnehmer. Wer mit so einem LED-Scheinwerfer durch den Schlossgarten radelt oder auf freigegebenen Gehwegen, blendet allerdings nicht selten entgegenkommende Fußgänger. Und zwar weil die Leuchte zu hoch eingestellt ist. Das kann man sofort ändern, in dem man sie etwas niedriger einstellt, wie, das wird hier vom ADVC dargestellt.

27. Oktober 2016

Tage der Radfahrer - Feinstaubalarm

Da haben wir ihn wieder, den Feinstaubalarm. Und Stickoxidalarm. Hier muss ich nicht empfehlen, aufs Fahrrad umzusteigen, denn wir sind ja die, die schon radeln. 

Aber unlängst haben Pressemeldungen alarmiert, die davon sprechen, dass Radfahrende an Autostraßen viel Stickoxide abbekommen.

Stickoxide werden vor allem von Dieselautos produziert, wobei sie die erlaubten Werte regelmäßig um ein Vielfaches übersteigen, wie es in der SWR-Reportage "Das Märchen vom sauberen Auto" am Montag dargestellt wurde. Demnach haben wir in Deutschland einen sehr hohen Dieselfahrzeuganteil, weil der Diesel lange Zeit als Retter bei der CO2-Redkution betrachtet wurde, was er aber auch nicht ist.

25. Oktober 2016

Wo lädt man Pedelecs in der Stadt auf?

 Zum Beispiel eine Ladestation von e-motion 
Blogleser Dirk schreibt mir, er sei von Cannstatt nach Weinstadt gezogen. Er fährt mit dem Pedelec nach Stuttgart. Sein Akku schafft 45 km mit Beleuchtung und bei Kälte. 

Er war geschockt, festzustellen, dass es nun in Stuttgart gar keine akzeptable Möglichkeit gibt, den Akku für die Rückfahrt wieder aufzuladen.

Die EnBW kassiert nach seiner Darstellung an ihren Ladesäulen 1,50 € pro Stunde. So eine Akkuladung dauert in der Regel drei bis vier Stunden. Da zahlt er dann 4,50 bis 6 Euro für Strom im Wert 10 Cent.

23. Oktober 2016

Autofahrer, Radler und die Polizei

Der Abschnitt auf der Fahrradstraße Tübingerstraße zwischen der Einmündung Silberburgstraße und Ausfahrt zur Cottastraße ist hoch konfliktträchtig. Autos dominieren. 

Vor allem abends, wenn sich die Autos zur Cottastraße hin stauen. Links ist eine große Baustelle, hinten rechts eine kleine, und außerdem parken fast immer jede Menge Autos im absoluten Halteverbot. Radler stehen dann im Autostau, was nicht der Zweck einer Fahrradstraße ist. Viele fahren links an der Schlange vorbei. Doch das verschafft den Radfahrenden keinen Vorteil, sondern den Nachteil, bei einem Konflikt als "Schuldige" behandelt zu werden.