8. April 2017

Es ist passiert - ich bin bei Rot drüber

Ich weiß ja, dass auf dem Radweg auf der König-Karls-Brücke eine Fahrradampel steht. Ich weiß auch, dass sie auf den letzten zwanzig Metern von Umleitungsschildern verdeckt wird. Aber jetzt ist es mir doch passiert. Ich habe die rote Ampel nicht gesehen. 

Der Zeitraum, in dem sie auf Gelb und dann auf Rot springt, liegt genau in dem Zeitraum, den man braucht, um die Strecke zurückzulegen, auf der die Fahrradampel von den Schildern verdeckt wird. Es standen keine Fußgänger am Rand. Aber mir kam ein Radlerpaar entgegen, das etwas schlingerte, sodass ich die angeschaut habe. Als ich dann über die Fußgängerfurt radelte, sah ich links oben über mir die Autoampel auf Rot stehen und wusste: Jetzt ist auch die Fahrradampel rot.

6. April 2017

Heute offene Türen im neuen Fahrradbüro des ADFC

Das Büro ist im Herbst umgezogen. Und zwar ins Umweltzentrum in der Rotebühlstraße 86, Hinterhof.

Ebenfalls dort untergebracht ist die Selbsthilfewerkstatt vonADFC, BUND und VCD. Also viel Fahrrad an einem Ort.

Heute ist Eröffnung. Zwischen 14 Und 20 Uhr kann jeder hin und mal gucken, welche Angebote es im Fahrradbüro und in der Werkstatt gibt. Es gibt auch was zu essen und zu trinken. Bei guten Wetter wird rund um den Walnussbau gefeiert, sonst im Saal des Umweltzentrums.

4. April 2017

Radfahren in Stuttgart im Morgenmagazin - Making-of

Link zum Video
Heute früh haben viele - mehr als man so denkt - im Morgenmagazin den Beitrag  übers Fahrradfahren in Stuttgart gesehen.

Die Reportage wollten zeigen, dass man in Stuttgart nicht Rad fahren kann. Erstens wegen der Berge, zweitens wegen des Verkehrs. Ich wollte zeigen, dass man in Stuttgart sehr gut Rad fahren kann, wenn man sich sehr gut auskennt. Und ich wollte zeigen, dass Stuttgart  im Aufbruch in eine Fahrradstadt ist, es aber viel aufzuholen gibt, was andere Städte schon haben.

Ein Radweg würde auch Autofahrer entstressen

Botnang hat es nicht so mit Radfahrern. Es gibt zwar einen Geh-Radweg runter, aber der endet an einem Gehweg mit Radfreigabe. Die Fahrbahn ist supereng. 

Radler sehen sich dann plötzlich dieser Situation gegenüber. Die geparkten Autos stehen auf dem Gehweg mit Radfreigabe. Die Autofahrer haben offensichtlich große Angst um ihre Außenspiegel und sie wollen den Autoverkehr nicht behindern. Also wird der Fußgänger- und Radverkehr behindert. Hier kann man als Radler nur auf die Fahrbahn wechseln, was aber vielen Autofahrern aber auch nicht gefällt.

2. April 2017

Leichtgewichte zum Rad Abschließen

Der Trend geht zu leichten Kabelschlössern aus Hochtechnologie-Material. Denn Ketten- und Faltschlösser, die gegen Saitenschneider immun sind, sind halt auch schwer.

Das Leipziger Unternehmen Texlock - geleitet von Frauen - entwickelt gerade als Start-Up eine Schlosskabel aus Textilien, die man nicht so einfach durchschneiden oder abbrennen kann. Es wiegt (ohne das Schloss, dass man dazu noch braucht) fünfhundert Gramm und ist vermutlich so sicher wie eine Kette für ein bis zwei Kilo. Mit dabei sind aber auch Litelock und Ottolock.