19. Juli 2018

Ich hoffe, das ist noch nicht die Lösung - Tübinger Straße

Das Tiefbauamt und das Amt für Öffentliche Ordnung haben Prüfung versprochen. Ich hoffe aber, dass das jetzt nicht das Ergebnis ist. 

Seit einigen Tagen bilden Schwellen und eine Ampel ein gefährliches Hindernis im Verlauf des Fahrradstreifens auf der Tübinger Straße an der Cottastraße Richtung Marienplatz. Der Protest dagegen ist riesig.

Auch bei einem etwas verkleinerten Schwellendreieck mit Baken bleibt das Hindernis eine Gefahr. Denn Radfahrende müssen dem Hindernis immer noch genau vor die Kühler der Autos ausweichen, wenn auch vielleicht nicht ganz so weit. Aber auch halb mit dem Kühler gestreift ist gestürzt. Für Kinderanhängergespanne immer noch keine Lösung.

Zum Vergleich, so sah es gestern aus. 
Als routinierte Radfahrende fährt man hier nicht den Radfahrstreifen, auch wenn er irgendwie als verpflichtend ausgeschildert ist, sondern sehr früh schon mittig auf der Autofahrbahn. Sonst wird man am Ende eben doch eingeklemmt zwischen Schellen, jetzt mit Baken, und den beim Linksabbiegen nach rechts ausholenden oder ausschwenkenden Autos.

Nebenbei, die beiden Autos, die da auf dem Radstreifen von der gegenüberliegenden Seite parken, sollten da auch nicht stehen. Merke Radfahrstreifen werden von Autofahrenden gern als Parkplatz betrachtet und selten respektiert. Sicherer wären wir Radfahrende hier allesamt, wenn dies eine Fahrradstraße geblieben wäre. So werden wir zerrieben zwischen Abbiegepanik von Autofahrenden


31 Kommentare:

  1. Warum hat man die Ampel eigentlich nicht, wie das Radwegschild vorne, auf diesen Sockel(?) gestellt? Dann hätte man sich die ganze Aktion mit Schwellen und Baken sparen können. Die Ampel auf der anderen Seite steht doch auch auf dem Gehweg.
    Viele Grüße
    Karin

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Der Betonklotz ist wohl zu groß für den Sockel (und leider braucht es für die Ampel so einen damit sie sicher steht).

      Löschen
  2. Frau Lehmann schrieb:
    "Merke Radfahrstreifen werden von Autofahrenden als Parkplatz betrachtet und selten respektiert."

    Dann darf man wohl genauso schreiben:
    "rote Ampeln werden von Radfahrenden selten respektiert"
    nicht wahr?

    Geht eigentlich noch mehr Autofahrer-Bashing?

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Klar geht noch mehr Autofahrer-Bashing. Inklusive roter Ampeln. https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.verkehrsdelikte-in-stuttgart-rotsuender-sind-kaum-zu-bremsen.7bf575da-e879-4ed4-9bbb-ad249bcf564a.html

      (Manchmal muss man einfach ironisch werden)

      Martin

      Löschen
    2. @Martin

      Mir ist schon bewusst, dass dies eine Seite von und für Radfahrende und deren Belange ist. Trotzdem schadet es nicht (auch dem Ansehen der Schreibenden hier) fair und sachlich zu berichten! Zitat auf ihrer Verlinkung: "Die Verkehrsmoral sinkt, heißt es". Ja, das trifft absolut zu, gilt aber zu gleichen Teilen für ALLE Verkehrsteilnehmer. Man ist nämlich nicht der "Bessere", nur weil man zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs ist!

      Löschen
    3. Lieber Martin, Beim sinken der Moral allerseits bin ich bei Dir, allerdings sind die Fußgänger und Radfahrer doch die Besseren. Denke mal nach...Schadstoffe, 4 Tote Kinder durch Autoverkehr schon alleine dieses Jahr, Lärm, Verschwendung von Recourcen ect...Ich kann gar nicht alles aufzählen.

      Löschen
    4. @Icho: ähm... solange "Koerner" seinen Vornamen nicht sagt, sollte man davon ausgehen, dass ich der einzige Martin im Thread bin. Obwohl ich mir die Frage nach dem Vornamen von "Koerner" auch schon gestellt habe.

      @Koerner: ""Die Verkehrsmoral sinkt, heißt es". Ja, das trifft absolut zu, gilt aber zu gleichen Teilen für ALLE Verkehrsteilnehmer."
      Tja. Wieso Sie dann stört dass im Beitrag mal die auf die Autofahrer verwiesen wird, statt wie in Zeitungsberichten oder den Berichten mancher Fraktionen so gerne auf Radfahrer ist Ihre Sache. Fakt sind dagegen die Auswirkungen. Die stehen in der Verkehrsunfallstatistik.

      Martin

      Löschen
    5. Koerner (Franz)20. Juli 2018 um 14:45

      @Martin

      Es geht mir um das Absolute!
      "alle Autofahrer ...", "alle Radfahrenden ...", etc. etc.
      Besser wäre aus meiner Sicht (wie bereits geschrieben):
      "ein Teil der ....", "einige ...".
      Deshalb auch mein Beispiel mit den 50%.
      Ich muss wohl zukünftig ausführlicher erläutern.

      Löschen
    6. Koerner (Franz)20. Juli 2018 um 16:05

      @Icho Tolot

      Falsch verstanden. Es geht nicht um Schadstoffe etc., sondern um "(Verkehrs)moral".

      Löschen
    7. Komisch, das Radfahrende immer dann gesehen werden, wenn sie nicht an Auto-Ampeln halten aber nie, wenn sie Vorfahrt haben. Merke: Ohne Autos gäbe es keine Ampeln, die StVO ist auf den KFZ-Verkehr ausgerichtet.

      Löschen
  3. @Koerner:
    Wie sieht "fair und sachlich berichten" aus?
    Da haben Auto- und Radfahrer eben manchmal unterschiedliche Meinungen.

    MfG, PK

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. @PK
      PK schrieb: Wie sieht "fair und sachlich berichten" aus?

      Ganz einfach. Solch absolute, jedoch falsche Behauptungen wie:
      "alle Autofahrer sind böse", "alle Radfahren sind ..." etc.
      weglassen und dafür schreiben: "ein Teil der ....", "einige ...".
      Schon sieht es deutlich glaubhafter und fairer aus und entspricht vor allem der Realität.
      Beispiel: ich komme auf meinem täglichen Weg zur Arbeit an eine Ampel (fast immer rot), welche von geschätzt 50% aller dort Radfahrenden über- oder umfahren wird.
      Trotzdem würde ich niemals behaupten (schreiben):
      "50% aller Radfahrenden missachten LVA".

      Löschen
    2. "Beispiel: ich komme auf meinem täglichen Weg zur Arbeit an eine Ampel (fast immer rot), welche von geschätzt 50% aller dort Radfahrenden über- oder umfahren wird."

      Anderes Beispiel: auf meinem täglichen Weg zur Arbeit komme ich auch an einer Ampel an einer Kreuzung vorbei. Die für mich geltende Fahrrad-Ampel wird grün, ich fahre los, und von rechts fahren jeden Tag noch Autofahrer in die Kreuzung.

      Das hat auch einen Namen. Anekdotische Evidenz.

      Martin

      Löschen
    3. Koerner (Franz)20. Juli 2018 um 14:40

      @Martin

      Ich bin mir nicht ganz sicher ob sie mein Anliegen verstanden haben?!

      Löschen
    4. @Koerner
      Ich verstehe jetzt, warum dieser Satz Sie stört ("Merke Radfahrstreifen werden von Autofahrenden als Parkplatz betrachtet und selten respektiert."). Ich bin mir nicht sicher, ob das absichtliches Auto-Bashing oder ein Missverständnis war. Zumindest hätte man den Satz besser formulieren können. Schade, dass hier und heute so viel aneinander vorbei geredet wurde. Ich bin auf Christine Lehmanns Reaktion, falls überhaupt eine kommt, gespannt.
      MfG, PK.

      Löschen
    5. Ja, lieber Herr Koerner, das hätte man, also ich. Ich habe versucht, oben eine Antwort zu geben (wobei ich später noch ein Wörten eingefügt habe, auf das ich mich beziehe, das ihr aber nicht gelesen habt, sorry auch dafür). Als Radfahrende und mit mir viele andere Radfahrende stehen oft ziemlich ratlos vor den Problemen, die uns einige,etliche, machmal auch nur wenige, oder einzelne (die dann aber um so bedrohlicher sind) machen. Ein Autofahrer reicht, um mich krankenhausreif zu fahren oder zu töten. Deshalb befinden wir uns da mehr im Stress als ein Autofahrender angesichts eines Radfahrers, der an einer roten Ampel weiterfährt oder der dort früher startet, um dem Wettstarten und Kampfbeschleunigen zu entgehen. Wenn ich um einen auf dem Radweg abggestellten Wagen herumfahren muss, geht das für mich, ich bin routiniert und habe Überblick, aber für Eltern mit Kinderanhänger oder für Jugendliche auf dem Schulheimweg ist das schon gefährlicher, für Kinder ab 10 Jahren (die ja nicht auf dem Gehweg fahren dürfen), ist das noch komplizierter, weil sie noch weniger Erfahrung haben. Auch Autofahrende, und zwar alle, müssten dazu beitragen, das das Radfahren sicherer ist und vor allem als sicher empfunden wird, sonst trauen sich nur die, die sich eben trauen. Und diese T-Kreuzung und das Arrangement, um die es hier geht, ist alles andere als ungefährlich. Sie ist schwierig und gefährlich (und sie wird auch, wenn hier die Ampel auf Rot steh, bei Geradeausradlern zu zahlreichen Rotlichtverstößen führen, denn es ist ja gar nicht einzusehen, warum sie mit dem Autoverkehr warten müssen, wo sie doch keinen Verkehrsstrom kreuzen.) Es ist eine sehr schlechte Regelung an dieser Stelle, und wir können froh und dankbar sein, wenn es hier im Sommer nicht zu schwereren Unfällen kommt.

      Löschen
    6. Liebe Christine Lehmann,

      es gibt „absolut“ keinen Grund der ursprünglich gewählten Worte nachträglich eine Erklärung beizufügen. Die von Ihnen gewählte Form der Adjektivierung stellt mitnichten die unterstelle Interpretation nahe. Es handelt sich lediglich um eine Abgrenzung von Verkehrsteilnehmern. Jegliche in Kommentaren benutze Formulierungen sind bereits Schlussfolgerungen und persönliche Empfindungen von, in diesem Falle, vermutlich ausschließlich „autofahrenden“ und „parkplatzsuchenden“. Tatsächlich ist die Gruppe beider nicht so disjunkt wie die gewählte Wortwahl in so manchem Kommentar hier zu unterstellen versucht. ;)

      Das der graue Golf auf beiden Fotos zu sehen ist, ist vermutlich auch nur einer Fotomontage geschuldet. Es wurde nur vergessen die Fahrzeuge auf dem benachbarten Parkplatz ebenfalls zu verändern oder wie ist zu erklären, dass auf beiden Bildern andere KFZ parken... ;)

      PS:
      @Koerner in Klammern Franz:
      Es geht hier um Leib und Leben von „radfahrenden“ und nicht um Wortklauberei.

      Löschen
    7. Koerner (Franz)21. Juli 2018 um 10:29

      @Michael

      Ich respektiere ihre Auffassung, teile sie jedoch nicht.
      Und ich werde weiterhin schreiben:
      "einige Personen, egal welcher Gruppe von Verkehrsteilnehmer sie auch angehören, ignorieren LZA regelmäßig".
      Lt. ihrer Interpretation ("es gibt „absolut“ keinen Grund der ursprünglich gewählten Worte nachträglich eine Erklärung beizufügen") dürfte/sollte ich schreiben:
      "Radfahrende, Autofahrer, Fußgänger ignorieren LZA regelmäßig".
      Dies werde ich jedoch weiterhin NICHT tun!

      Löschen
    8. Koerner (Franz)21. Juli 2018 um 11:50

      Zusatz @Michael schrieb:
      "Jegliche in Kommentaren benutze Formulierungen sind bereits Schlussfolgerungen und persönliche Empfindungen von, in diesem Falle, vermutlich ausschließlich „autofahrenden“ und „parkplatzsuchenden“."

      Das kommt meines Erachtens reichlich voreingenommen daher!
      Der Koerner lebt seit 40 Jahren an einem Hang des Kessels und hat weder KFZ-Führerschein, Auto oder Fahrrad, jedoch 2 Beine und nutzt ab und an den 44er-Bus. Ich hoffe doch, daß nun ihr Weltbild NICHT in Trümmern liegt.

      Löschen
    9. @Franz
      so leicht kann mich nichts erschüttern und von "Weltbild in Trümmer" kann schon gar nicht die Rede sein, obwohl ihre Erklärung zu den von Ihnen gewählten Fortbewegungsmitteln doch schon überraschen ist... ;)

      Löschen
  4. Dann doch einfach ganz konkret: ich habe gestern diesen ehm... neu gestalteten Kreuzungsbereich fünf mal queren müssen und IMMER war der neue Fahrradstreifen von mindestens einem Pkw illegal beparkt. Fakt.

    Die Lage dieser neuen Parkmöglichkeit ist für Besucher der Brauereigaststätte ja auch genial. Endlich, direkt vorm Haus. Zugegeben, Spekulation.

    Und ja, es mag sein, dass im Tagesverlauf unzählige andere Autofahrer gar nicht auf die Idee kamen, dort parken zu wollen. Spekulation und Hoffnung.

    Nur ändert das alles nichts: der neue Fahrradstreifen wurde umgehend als neue Parkmöglichkeit adoptiert.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Zitat:
      "Dann doch einfach ganz konkret: ich habe gestern diesen ehm... neu gestalteten Kreuzungsbereich fünf mal queren müssen und IMMER war der neue Fahrradstreifen von mindestens einem Pkw illegal beparkt. Fakt."

      Und ist ihnen bekannt wie viele Autofahrer dort unterwegs waren die ihr Fahrzeug NICHT illegal geparkt haben?
      Sicherlich nicht und genau das meine ich!

      Löschen
    2. @Koerner:Eindeutiger wäre es gewesen, ich hätte geschrieben "von einigen Autofahrenden", allerdings heißt so ein Wort wie "Autofahrer" ohne Artikel auch nicht "alle Autofahrer", sondern "es gibt Autofahrende, die ...". Und im Gegensatz zu dem Satz" Radler missachten immer alle Regeln", habe ich nicht absolut formuliert, sondern anstelle des "immer" ein "gern" genommen. Okay, sind Details, die ich jetzt mal so als Literaturwissenschaftlerin erwähne. Vielleicht ist aber die Frage, ob man angesichts auf Radstreifenden parkender Fahrzeuge (im Beitrag den Tag davor, sieht man auch Autofahrende, die jeweils gegen die Einbahnstraße weiterfahren), die Frage Thema ist, ob Radfahrende rote Ampeln missachten. Das scheint mir eine Ablenkung vom Thema zu sein, um das es hier gerade geht. Ich thematisiere in meinem Blog auch das Fehlverhalten von Radfahrenden. Dann geht es darum. Ich war übrigens auch im April Zeugin, wie ein Autofahrer (ein Taxifahrer) eine Radfahrerin auf den Kühler genommen uns schwer verletzt hat, der trotz des Haltsignals der Polizei weitergefahren ist, als die Radfahrerin schon "grün" per Polizeihandzeichen bekommen hatte. Und ich bin von einem Auto, das bei Rot schon weitergefahren war, fast selber umgefahren worden, als ich grün hatte. Ich finde es nicht richtig, wenn Radler/innen Regeln verletzen, aber die Gefahr, die von Autofahrenden ausgeht, die die Regeln verletzen, ist ungleich größer für Leib und Leben anderer. Ein Autofahrender kann jemanden töten, ohne selbst auch nur verletzt zu werden, dass kann weder ein Fußgänger, noch ein Radfahrer. Und wir wissen alle, dass diese inkriminierten Rotlichfahrten von Radlern niemanden gefährden, außer zuweilen sie selber, aber meistens auch das nicht, im Gegenteil. Erst heute hat sich wieder ein Autofahrer nach Grün an mir vorbeigedrängt, um vor mir die kleine Straße hochfahren zu können, wäre ich parallel zu Fußgängergrün losgefahren, bevor die Autos und ich grün bekommen hätten, wäre ich hier nicht in Gefahr geraten. Und es ist einfach ärgerlich, wenn ich als Radlerin von auf RAdwegen und Radstreifen parkenden Fahrzeugen auf die Fahrbahn gezwungen werde. Viele trauen sich genau deshalb nicht, Rad zu fahren, schon gar nicht mit Kindern. Dabei täte es Stuttgart gut, wenn mehr Leute Rad fahren würden.

      Löschen
    3. Koerner (Franz)21. Juli 2018 um 11:12

      @Christine

      Das war nur ein Bespiel mit den roten Ampeln. Es ging um diese absolut in Stein gemeißelten Formulierungen, es war auch keine Ablenkung beabsichtigt.
      Sie schreiben auch: " Ich finde es nicht richtig, wenn Radler/innen Regeln verletzen, aber die Gefahr, die von Autofahrenden ausgeht, die die Regeln verletzen, ist ungleich größer für Leib und Leben anderer."
      Das lese ich häufig hier, kann es aber nicht unterschreiben!
      Wenn ich einen reichen Menschen beklaue ist das ja nur halb so schlimm, es bleibt ihm genug übrig?
      Nein, meines Erachten bleibt Diebstahl Diebstahl, und ein Verkehrsdelikt bleibt ein Verkehrsdelikt, egal von wem.

      Löschen
    4. Also tot ist schlimmer als nicht tot, vor allen für die Hinterbliebenen. Autofahrer sind die einzigen Verkehrsteilnehmer, die andere töten können, ohne selbst auch nur verletzt zu werden. Autos sind gefährlicher als Radfahrer oder Fußgänger.

      Löschen
  5. Stuttgart schwimmt in Geld und ist nicht in der Lage die realen Problem dieser Stadt zu lösen. Diese unfassbar dämlich eingerichtete Kreuzung ist für mich nur das Symbol, das weder Parteien noch Verwaltung Lösungen finden wollen. So kann jeder seiner Klientel gerecht werden und gegenseitiges bashing organisieren.
    Wichtiger fände ich ein zukunftsfähiges Mobilitätskonzept mit vernünftiger Infrastruktur, Ausbau ÖPNV, Wohnraum, Kitaplätze, ganztags Betreuung um alle Erwärbstätigen zu aktivieren, und und und.
    Wahrscheinlich wird es noch 1 bis 2 Generationen dauern bis das in Politik und Verwaltung angekommen ist. Schade.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Noch mehr Kita-Plätze, noch mehr Ganztagsbetreuung um alle potentiellen Erwerbstätige zu aktivieren = noch mehr Verkehr! Es werden dann nicht alle laufender Weise unterwegs sein (können) und der ÖPNV hat in der City keinen weiteren Raum zur Erweiterung zur Verfügung.

      Löschen
    2. eben nicht. weil die Leute ja schon in der Stadt wohnen und ohne Kita Platz je Familie nur 1 Person Erwerbstätig ist.

      Löschen
  6. Im Prinzip hätte man aus diesen Klemmfix-Schwellen doch so eine Art kleine Verkehrsinsel bauen können, an der rechts die Radfahrenden (inkl. etwaiger Anhänger) ohne Ampelstopp vorbeifahren können. Die Autofahrer dürfen hier ja eh nur nach links abbiegen, da stört so eine Insel im Geradeausbereich, wo dann die Ampel drin steht, doch nicht. Aber nein... da hätten die Verantwortlichen, wie immer halt, mal einen Meter weiter denken müssen.

    Und was das aufkeimende "Autofahrer vs. Radfahrer" in einigen Kommentaren hier angeht: Ich bin sowohl Radfahrer als auch Fußgänger, nur selten mal Autofahrer, aber Konflikte habe ich egal ob als Radfahrer, Fußgänger oder Autofahrer fast ausschließlich immer nur mit anderen Autofahrern. Das Problem in meinen Augen ist, nach meiner Erfahrung, dass die meisten Leute, sobald sie in ein Auto steigen, in so ein arrogant-egozentrisches Verhalten verfallen (bewusst und unbewusst) und meinen, sämtlicher andere Verkehr müsste sich ihnen unterordnen. Rücksicht und im Zweifelsfall mal einen Gang zurückschalten gibt es eigentlich nicht mehr, eher nimmt man in Kauf, sich mit viel zu geringem Sicherheitsabstand am Radfahrer vorbei zu mogeln und diesen zu Fall zu bringen. Und auf der Autobahn, wo die Autos dann unter sich sind, läuft es auch nicht anders: Da wird ständig in den Sicherheitsabstand hereingedrängelt weil jeder meint, "ja fünf Meter reichen doch bei 120". Von daher braucht hier jetzt keiner zu kommen und muss so plump behaupten, wir würden hier Autofahrer-Bashing betreiben. Die Autofahrer sind nur am wenigsten bereit mal Selbstkritik zu üben oder Selbstreflektion zu betreiben.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Koerner (Franz)21. Juli 2018 um 11:00

      @FS schrieb:
      "Von daher braucht hier jetzt keiner zu kommen und muss so plump behaupten, wir würden hier Autofahrer-Bashing betreiben. Die Autofahrer sind nur am wenigsten bereit mal Selbstkritik zu üben oder Selbstreflektion zu betreiben."

      So unterschiedlich können Beobachtungen/Auffassungen sein.
      Ich an ihrer Stelle hätte geschrieben:
      "Einige Verkehrsteilnehmer, gleichgültig aus welcher Gruppe an Verkehrsteilnehmern sie auch kommen, sind manchmal nicht bereit Selbstkritik zu üben oder Selbstreflektion zu betreiben."
      Und nicht ihr: "Die Autofahrer sind nur am wenigsten bereit ...".

      Löschen
    2. ich finde diese Spielchen bringen nichts und sollen nur vom Thema ablenken.
      eine sachliche Diskussionen um den Kern des Problems "Mobilität" halte ich für sinnvoller.
      Schlussendlich geht es um den Wirtschaftsraum Stuttgart. Ohne eine vernünftige Infrastruktur wird das nicht gehen.
      Meine Hypothese ist, da 90 % des Straßenraums durch PKW belegt sind, wird die Lösung nicht in einer Erhöhung dieses Prozentsatzes liegen, sondern in einer reduzieren zu Gunsten von Busspuren, Fußwegen, Radwegen und vielleicht sogar Straßenbahnen.

      Löschen