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25. Juli 2024

Warum parken die auf dem Gehweg?

Die Falkenstraße in Stuttgart-Sonnenberg wurde neu gemacht: Fahrbahn und Gehweg, alles fein und schön glatt. 

Die Wohnstraße ist Richtung Möhringen Einbahnstraße und als solche in Gegenrichtung für den Radverkehr freigeben. Viel Radverkehr ist hier nicht, viel Autoverkehr auch nicht. Faszinierend ist es für mich zu sehen, wie sich die Autofahrenden verhalten. Sie parken alle linksseitig. Niemand parkt am rechten Bordstein, obgleich das nicht verboten ist. Als die Gehwegbordsteine noch hoch waren, parkte man auf der Fahrbahn, jetzt, da sie teils keine drei Zentimeter hoch und abgerundet sind, stehen in diesem Abschnitt (zwischen Fuchs- und Haldenwaldstraße) alle mit den linken Reifen auf dem Gehweg.  

Das erleichtert zwar den Begegnungsverkehr mit Radfahrenden. Aber nötig ist es nicht. Warum die Bordsteine hier keine mehr sind, erschließt sich mir nicht. Es sei denn, sie sollen als Parkverbot fungieren. Denn eigentlich darf an abgesenkten Bordsteinen niemand parken (kostet aber nur 10 Euro).

18. Juni 2022

Mit beschränkter Haftung

In Sonnenberg gibt es seit einem Jahr in der Degerlocherstraße an der Stadtbahnhaltestelle sehr naturverbundene Radabstellbügel. 

Die Bügel wurden von der Stuttgarter Straßenabahngesellschaft aufgestellt, nicht von der Stadt. Eine nette Geste. Aber eben auch nur eine Geste. Sie am Bahndamm in der Wiese. Da darf sich die Radlerin nasse Füße holen, wenn sie nach einem Regen morgens das Fahrrad dort anschließt. Gemäht kann zwischen den Bügeln auch nur schwer werden. Aber man will sich ja nicht beschweren, immerhin lässt sich hier ein Rad festmachen. 

Haftung aber übernimmt die Bahn nicht. Nicht dass ich erwarten würde, dass irgendwer Haftung für mein an einem Radbügel angeschlossenes Fahrrad übernähme. Aber es ist komplizierter:

1. August 2019

Gut gemacht!

Zum ersten Mal sehe ich in Stuttgart eine gelb markierte Umleitungsführung, wo der Radverkehr seinen Platz behält. 

Im Möhringer Zentrum wird gebaut, deshalb müssen Autofahrer anders fahren. Hier, in der Rembrandstraße Richtung Sonnenberg, wurden die Parkplätze allesamt weggenommen, der Schutzstreifen nun geradeaus geführt und für die Autofahrenden eine Linksabbiegespur eingerichtet. Tatsächlich parkt hier auch keiner. Irgendwie gut. Da fühle ich mich wertgeschätzt.

Und wenn wir schon beim Loben sind:

11. April 2019

Stuttgarter Gehäcksel

Der Radfahrstreifen inVaihingen entlang der Möhringer Landstraße und auf der Vahinger Straßen von Möhringen ist sichtlich in die Jahre gekommen und hat seine Tücken.

Inzwischen sind die weißen Begrenzungstreifen abgefahren und brüchig. Und man sieht der Gestaltung an, dass seine Planung eher aus vor-ERA-Zeiten stammt. Vor sechs Jahren habe ich schon mal über ihn geschrieben. Da war er frischer und später in Möhringen auf der Vaihinger Staße noch teils im Bau. Er ist 2 Meter breit. Autos haben 3 Meter für sich. Das geht allerdings nicht lange so.

16. Februar 2019

Stiefkinder des Radroutennetzes


Überall gibt es Radler, die einen Weg täglich radeln und mit den Widrigkeiten einer Strecke kämpfen. So auch zwischen Birkach und Möhringen. 

Blogleserin Anette hat sich an die Gemeinderät/innen mit der Bitte gewandt, diese Route zu sanieren. Es geht um den Geh-/Radweg entlang der Plieninger Straße an den Kelly-Barracks entlang. Da laufen Leute, da fahren Berufspendler mit dem Fahrrad. Unter dem zunehmenden Radverkehr offenbart diese Strecke ihren Behelfscharakter, der dem Bedarf nicht mehr genügt, und den Ansprüchen an eine bequeme Radfahrstrecke schon gar nicht.

Die Feldwege sind schmal, der Radweg wird im Winter nicht gereinigt (er gehört nicht zu den ausgewählten Strecken für dieses Jahr), aber auch das Laub wird nicht entfernt, das eine schöne alte Eiche im Herbst abwirft. Teilweise ist der Gehweg viel zu schmal, Ecken sind unübersichtlich und im Sommer von Grünzeug überwuchert. Und an der Ampel beim Haupteingang zur Kaserne steht man als Radler lang, ohne dass irgendein Auto kreuzt.

2. November 2018

Radrouten bremsen Radler aus

Warum kriegen wir Radfahrenden immer die winkligen Strecken mit Z-Übergängen angeboten? Das bremst uns jedes Mal total aus. 

Wer von Degerloch nach Möhringen will, hat viele Möglichkeiten. Die Wegweiser aus dem Degerlocher Zentrum schickt Radfahrende durch die Löwenstraße in die Schöfflenstraße auf die eine von zwei Brücken, die über die B27 führen. Ist man drüber, sieht man sich diesem kleinen Radlerpfeil gegenüber.

17. Mai 2018

Zu viel Verführung zum Gehwegradeln - Möhringen

In Möhringen am Freibad und an der Straße zum Fasanenhof ist das Radfahren neu organisiert worden. 

Es gibt eine schöne Verkehrsinsel für alle, die von den Feldern (aus Leinfelden) kommend auf der Hechinger Straße Richtung Möhringen Zentrum weiter wollen. Eine nette Aufmerksamkeit für Radfahrende! Gut auch, dass das Radwegschild auf dem Gehweg durch ein Rad-frei-Schild ersetzt worden ist. Das beendet eine absurde Situation.

Leider führt aber die Radfreigabe des Gehwegs auf der rechten Seite Richtung Fasanenhof gehörig in die Irre. Denn dieser  Gehweg führt an kein Ziel und verkümmert und versickert hinter der Kurve.

22. Oktober 2017

Querungsinsel für Radler in Möhringen

Das ist neu in Möhringen beim Freibad. Hier kommen Radfahrend von den Feldwegen zwischen Fasanenhof und Möhringen, aber auch aus Leinfelden an.

Wenn sie Richtung Möhringen Zentrum, Stuttgart Innenstadt, weiter wollen, dann müssen sie hier geradeaus auf die Fahrbahn. Bisher hat man den Verkehr auf der Lohäcker Straße abgewartet und ist dann weitergeradelt. Jetzt erleichtert eine Hüpfinsel das Überqueren der Straße. Man kann erst die eine, dann die andere Fahrbahn überqueren. 

22. Juni 2017

Das muten wir Müttern mit Kindern zu, wenn sie nicht Auto fahren?

Manchmal frage ich mich, ob wir eigentlich noch richtig ticken. Haben wir denn komplett vergessen, worum es in unserer Gesellschaft geht? Um Menschen. 

Da drängeln Autos durch eine schmale Straße. Eine Mutter ist mit ihren beiden Kindern unterwegs. Sie fährt Fahrrad mit einem Kinderanhänger. Ihre etwas ältere Tochter sitzt auf einem Kinderfahrrad.

Schön, dass die Mutter sich diese Reise so zumutet, statt mit dem SUV hier durch zu rammeln. Aber sie kommt kaum vorwärts, weil ihr ständig Autos den Raum nehmen. Ständig hält sie an, guckt sich nach ihrem Kind drüben auf dem Gehweg um.

18. April 2017

Radverbindung Möhringen - Leinfelden-Echteringen

Zwischen Möhringen und Leinfelden-Echterdingen gibt es eine eigentlich ziemlich gute Radverbindung. 

Dieser Weg wird von vielen Radfahrenden benutzt, unter der Woche hauptsächlich Pendlern.

Von Möhringen kommend findet man den Weg in der Verlängerung der Hechinger Staße am Möhringer Freibad. Am Freibad und ab Freibad geht es immer geradeaus erst einmal schön über einen breiten so gut wie autofreien Weg parallel zur Stadtbahnlinie . Sehr schön. Wenn auch nicht als Weg für einsame Radlerinnen in dunkler Nacht geeignet. Es sei denn, man hat nie Angst.

14. März 2016

Der Weg ist frei - Sonnenberg

Die bisher versperrte Spur in der Laustraße in Sonnenberg ist jetzt in eine Radspur umgewandelt worden.  

Das Foto habe ich am Wochenende von Blogleser Gerhard bekommen. Sehr schön.
 
Noch sind auf der Laustraße, die durch Sonnenberg führt, nicht besonders viele Radler unterwegs. Was auch daran liegen mag, dass sie schmal ist wie eine Tempo-30-Straße, auf ihr aber tatsächlich - man glaubt es kaum - Autos noch mit 50 km/h fahren dürfen.

9. März 2016

Jubiläum des Wartens - es hat sich was getan

Blogleser Gerhard hat mich vor Längerem auf eine ans Nichts verschenkte Radspur in Sonnenberg aufmerksam gemacht. 

Das Warten feiert heuer dreijähriges Jubiläum.

Und siehe da, schon hat sich was getan. Die Radzeichen sind schon mal in die Spur gemalt. Warum man nicht gleichzeitig die Bodenschwellen weggenommen hat, bleibt ein Rätsel. Aber immerhin, es tut sich was.

23. Mai 2014

Weg mit der Gehwegfreigabe

Radfahrer dürfen dann auf Gehwegen fahren, wenn sie per Schild für sie freigegeben sind.  Es war in den den letzten zehn Jahren Politik der Stadt Stuttgart, Radler per Gehwegfreigabe dazu zu verführen, auf dem Gehweg zu radeln, statt auf der Fahrbahn. 

Das ist auch im Fasanenhof der Fall. Dort wird hauptsächlich gewohnt, die Straßen sind friedlich, fast überall gilt Tempo 30. So auch hier auf der Hauptachse, der Kurt-Schumacher-Straße. Hier gibt es Geschäfte, eine Bank, die Apotheke. Auf der anderen Seite steht eines der großen Hochhäuser, in denen viele ältere Menschen wohnen. Weil es gleich nebenan auch ein Altersheim gibt, sind im Fasanenhof - anders als im Rest von Stuttgart - viele alte Menschen mit Rollatoren unterwegs.

21. Mai 2014

Neue Radspuren in Möhringen

vorher - nachher. Der Platz für die Radspur ist da. 
Nein, durchs Zentrum von Möhringen kommt man als Radler nach wie vor nur mit guten Nerven. Zwar dürfen und können Radfahrer durch den Ortskern radeln, aber es ist halt so eng, dass Autofahrer Radler nicht überholen können. 

Doch in der Rembrandstraße gibt es neue Radspuren/Sicherheitstreifen zur Kreuzung mit der Vaihinger Straße. Auf beiden Seiten mit Platz zum Aufstellen und einer Radampel, sodass man den Kopf nicht in den Nacken legen muss, wenn man auf Grün wartet. (Foto ganz unten) Der Schutzstreifen wandelt sich Richtung Fasanenhof in eine Radspur, die in den Kreisverkehr einleitet. Auch aus diesem Kreisverkehr führt die Radspur wieder heraus (Foto rechts) und zur Ampel an der Vaihinger Straße. Das ist ordentlich.

2. April 2014

Der unmögliche Übergang

Viele Radfahrer wünschen sich bessere Übergänge vom Radweg auf die Straße und umgekehrt. Weil Radfahrer es gewöhnt sind, sich ihren Weg zu suchen, geht es meistens irgendwie.

Aber fehglende Übergänge fördern  die Schlängler- und Kampfradlermentalität, die wir doch eigentlich nicht wollen.  Wir wollen doch, dass Radler sich an die Regeln halten. Dafür muss es aber auch Regeln geben.

Ein Beispiel für einen unmöglichen Übergang  gibt es in Möhringen am Freibad Richtung Fasanenhof hinaus.

14. August 2013

Natürlich hat man sich was dabei gedacht.

Das ist die Lohäckerstraße, ein ländliches Verbindungsstück zwischen Fasanenhof und Möhringen. Eine Straße, die man mit dem Rad gut befahren kann. Es gibt wenig Autoverkehr und Autofahrer können einen gut überholen. Allerdings fährt hier ein Bus. 

Ich bin sie früher oft gefahren. Hatte sie damals eigentlich auch schon dieses blaue Schildchen, das mir befiehlt, auf dem Gehweg zu fahren? Ich weiß es nicht. Aber als ich es jetzt sah, dachte ich: Also bitte, was soll das denn?

Ich soll mit dem Rad aus dem Kreisverkehr im Fasanenhof auf den in meiner Fahrtrichtung linken Gehweg fahren und auf ihm entlang radeln? Meinen die das ernst? Er ist keineswegs sonderlich breit.

Aber es kommt noch besser.

8. August 2013

Die Möhringer Landstraße

In den Dörfern auf den Filern - Degerloch, Möhringen, Vahingen - klappt es nicht mit den Radwegen. Die Ortskerne sind zu eng und der politische Wille nicht vorhanden, dem Autoverkehr den Raum zu nehmen. Auf keinen Fall dort, wo er sich zu den Stoßzeiten mehrspurig durchpresst. 

Im Vaihinger Kern rund um den Schillerplatz gibt es keine Wege für Radfahrer. Nur Schnipsel wie hier an der Einbiegung von der Möhringer Landstraße zur Kaltentaler Abfahrt, wo der Tallängsweg beginnt.

4. August 2013

Sommerstrecke nach Sonnenberg

Die Eierstraße - Sie führt vom Marienhospital hoch in den Wald zum Dornahaldenfriedhof. Von hier geht es entweder die Heinestraße (Waldfriedhofstrecke) oder wiederum durch den Wald hinauf zur Weggabelung entweder nach Sonnenberg, wo Sie dann schnell über die Felder nach Möhringen kommen, oder hinein nach Degerloch.

Für Pedelecs ist die Strecke gut, wenn auch nicht ganz ohne Anstrengung zu bewältigen, denn es geht fast ständig bergauf, zur Hälfte auf geschotterten Wegen. Allerdings mit Erholungspausen auf ebenen, teil etwas abschüssigen Wegen.

27. Juli 2013

Giftzwerge

Es gibt in Stuttgart diverse Ampeln für Radfahrer, die zumindest missverständlich, wenn nicht gefährlich sind. Und zwar
  • weil man sie zu spät sieht
  • weil man sie falsch interpretiert
  • weil man sie gar nicht sieht.  
In Möhringen steht so eine an der Rembrandt-Straße beim Kaufland Möhringen. Nähert man sich ihr auf dem Radschutzstreifen, der an der Stadtbahnhaltestelle Riedsee beginnt, ist sie vermutlich unmissverständlich (Foto unten). Sie steht am Fußgängerüberweg. Vermutlich hat man sie eingerichtet, damit die zu bestimmten Zeiten massenhaft dort entlang radelnden Schüler halten, wenn die Fußgänger grün bekommen haben. So wie der Radler mit Hund es hier macht.

17. Juli 2013

Wer sieht das Schild?

Radfahrer müssen grundsätzlich die Fahrbahn benutzen, heißt es in Paragraph 2, Absatz 4 der Straßenverkehrsordnung

Radwege müssen benutzt werden, wenn sie Teil der Straße sind, zu der auch die Fahrbahn gehört, und wenn sie in Fahrtrichtung mit dem blauen Schild mit dem Fahrradsymbol gekennzeichnet sind. Das gilt  auch für den Radweg auf der in meiner Fahrtrichtung linken Seite. Vorausgesetzt das blaue Schild ist für mich sichtbar aufgestellt.

Das ist schon mal nicht der Fall hier (Foto oben). Wer findet das Schild? Und was davon sehe ich?