Unebene Untergründe, Bordsteine, Gullideckel und Wurzelaufwürfe kosten Radfahrende viel Energie und verringern nicht nur ihren Spaß, sondern auch ihre Reichweite.
Und das Thema beschäftigt doch etliche Radler:innen, wie sich an den Kommentaren auf meinen kleinen Blog-Post über einen neuen Bordstein, der die Situation verschlechtert, zeigte. Bordsteine, Querrillen und vielfach geflickte Asphaltdecken in Nebenstraßen rütteln nicht nur das Fahrrad ordentlich durch, einige haben auch berichtet, dass bei der Fahrt zur Arbeit die Laptops in den Satteltaschen Schaden nehmen können. Auch auf den Energieverlust durch Schläge und Stöße und ständiges Abbremsen und wieder Anfahren verweist ein Kommentar. Es geht also nicht nur um Komfort, sondern auch um Materialschutz und Energieaufwand bei der Verkehrsform, die sich nicht durch einen Motor ziehen lässt, sondern sich durch Muskelkraft voranbringt (was auch für Pedelecs gilt). Jede Unebenheit schlägt übers Fahrrad durch den ganzen Körper und erzwingt Muskelanspannungen, jede Unebenheit bremst das Fahrrad ab, was mit mehr Tretkraft kompensiert werden muss. Auf langen Strecken kostet das Kraft. Je unebener der Untergrund, desto langsamer muss ich fahren, desto anstrengender wird meine Fahrt und desto länger dauert mein Weg. Gute Untergründe verkürzen die Fahrzeit und erweitern den Radius für Radfahrende.








