Die Presse dramatisiert die Gefahr von Fahrrad-Akku-Bränden gern. (Jedoch nicht die vonStaubsaugerakkus). Doch das Risiko, dass ein Marken-Akku brennt, liegt bei 1 zu einer Million, wahrscheinlich aber noch weit darunter. Gefährlicher können günstige Importe und online-Umrüstsätze ohne integriertes Batteriemanagementsystem sein. Riskant ist auch, man mit nicht kompatiblen Netzteilen lädt. Kritisch wird es allerdings, wenn der Akku einen üblen Sturz hinter sich hat. Das merkt man aber sofort, wenn der Akku beim Laden oder während der Fahrt so heiß wird, dass man ihn kaum noch anfassen kann. (Weitere Kennzeichen: es riecht süßlich und verbrannt, es knistert oder knallt im Akku, der Akku bläht sich auf und was es noch so an unüblichem Akkuverhalten gibt.) Und wohin dann damit? Man bringt den defekten Akku in den Fahrradfachhandel, der gesetzlich verpflichtet ist, Altakkus kostenlos zurückzunehmen, und zwar egal, ob man das Fahrrad dort gekauft hat oder nicht. Bringt man ihn in einen Wertstoffhof, sollte man dem Personal Bescheid sagen, damit es den Akku in einer Sicherheitsbox lagern kann.
Hersteller wie Bosch schützen ihre Akkus durch diverse Maßnahmen vor dem Durchrennen.







