Die weit verbreiteten drei-Zentimeter-Bordsteine sind Hindernisse für den Radverkehr, vor allem dann, wenn sie tatsächlich fünf Zentimeter hoch sind.
Beispielsweise in Heumaden in der Korianderstraße, wo es an der Bildäckerstraße (bei der Kirche) auf den Radweg Richtung Böckelstraße hoch geht (Karte unten). Da wurde unlängst ein alter hoher kantiger Bordstein durch einen niedrigeren abgerundeten Bordstein ersetzt. Der Vorteil der vorigen Lösung war aber: Es gab eine Asphaltanrampung (Bild 2). Die gibt es jetzt nicht mehr. Und deshalb gibt es jetzt einen Rums. Denn der Bordstein ist nicht nur drei Zentimeter, sondern grob gemessen, fünf Zentimeter hoch. Der Straßenbelag senkt sich zum Bordstein hin ab, und bei Regen sammelt sich da Wasser. Auch der angesammelte Dreck verhindert, dass wir genau sehen können, wie hoch der Bordstein ist. Das kann beim Einbiegen und schräger Anfahrt dann auch mal zu einem Sturz führen, vor allem, wenn es dunkel ist.






