Die ist inzwischen da. Der Bereich im Stuttgarter Westen ist als verkehrsberuhigte Straße ausgeschildert, den Straßenraum müssen sich Autofahrende mit Menschen zu Fuß und spielenden Kindern teilen. Es handelt sich um eine Ecke an einem Spielplatz, wo nur Wohnhäuser stehen. Die Stadt hat auf der Fahrbahn einige Parkplätze markiert. Ich war da an einem Donnerstagvormittag, weshalb auf der Straße niemand unterwegs war, allerdings stand das übliche Stadtgerümpel herum: E-Scooter und Autos, von denen zwei nicht auf der markierten Parkfläche standen, obgleich markierte Stellflächen frei waren.
18. Oktober 2026
Spielstraße mit parkenden Autos
16. Oktober 2026
Pedelec-Akkubrände sind extrem selten
Die Presse dramatisiert die Gefahr von Fahrrad-Akku-Bränden gern. (Jedoch nicht die vonStaubsaugerakkus). Doch das Risiko, dass ein Marken-Akku brennt, liegt bei 1 zu einer Million, wahrscheinlich aber noch weit darunter. Gefährlicher können günstige Importe und online-Umrüstsätze ohne integriertes Batteriemanagementsystem sein. Riskant ist auch, man mit nicht kompatiblen Netzteilen lädt. Kritisch wird es allerdings, wenn der Akku einen üblen Sturz hinter sich hat. Das merkt man aber sofort, wenn der Akku beim Laden oder während der Fahrt so heiß wird, dass man ihn kaum noch anfassen kann. (Weitere Kennzeichen: es riecht süßlich und verbrannt, es knistert oder knallt im Akku, der Akku bläht sich auf und was es noch so an unüblichem Akkuverhalten gibt.) Und wohin dann damit? Man bringt den defekten Akku in den Fahrradfachhandel, der gesetzlich verpflichtet ist, Altakkus kostenlos zurückzunehmen, und zwar egal, ob man das Fahrrad dort gekauft hat oder nicht. Bringt man ihn in einen Wertstoffhof, sollte man dem Personal Bescheid sagen, damit es den Akku in einer Sicherheitsbox lagern kann.
Hersteller wie Bosch schützen ihre Akkus durch diverse Maßnahmen vor dem Durchrennen.
14. Oktober 2026
Sehr lange Rot an der Feuerwehrausfahrt am Österreichischen Platz
Die Ampel war gerade rot geworden. Ich stand dort zuerst mit einem E-Scooter-Fahrer, der nach mir kam, und dann mit zwei Radfahrerinnen. Und ich stand lange. Das Rotlicht auf der Ampel mit nur zwei Streuscheiben wollte und wollte nicht ausgehen, obgleich der Feuerwehrwagen schon lange weg war. Der E-Scooter-Fahrer stieg von seinem Gerät ab, schob es rechts an der Ampel vorbei und stieg wieder auf und fuhr.
Die beiden Radfahrerinnen warteten mit mir noch eine Weile weiter. Die eine hatte, als sie ankam gesagt: "Ach, hier ist auch Rot." Das heißt, sie hatte schon an der Fahrradschleuse an der Feinstraße (Bild weiter unten) rot gesehen. Entweder war sie weitergeradelt oder die Ampel war auf Rot gesprungen, als sie gerade durchfuhr oder das Rotlicht war schon wieder verloschen. Die andere Radlerin entschloss sich dann, loszufahren, obgleich unsere Ampel noch rot war, die zweite folgte ihr. Ich wartete dann noch ein Weilchen bis die Schwarzampel endlich schwarz wurde und ich fahren konnte.
12. Oktober 2026
Es gibt sehr nette Autofahrende
Die meisten Autofahrenden gefährden uns Radfahrende tatsächlich nicht. Wir nehmen sie aber gar nicht besonders wahr, sie sind Teil des Straßenverkehrs, in dem wir uns mit dem Fahrrad bewegen. Wir merken uns auch keine anderen Radfahrenden, keine Fußgänger:innen und keine Autofahrenden, mit den es nicht zu einem Konflikt kommt. Und das sind auf all unseren Wegen die allermeisten. Ich merke mir aber sehr wohl Autofahrende, die sich mir gegenüber besonders aufmerksam oder nobel verhalten, besonders in solchen Situationen, wo ich halt auch immer wieder Konflikte erlebe:
10. Oktober 2026
Pedelecs haben meist eine Schiebehilfe
Auch wenn man mit modernen Pedelecs eigentlich jeden Anstieg hochkommt, mag sich die eine oder der andere entschließen, das Rad den steilsten Abschnitt doch hoch zu schieben. Oder der steile Pfad ist so schmal, dass man lieber schiebt. Und das wird anstrengend.
Deshalb haben Pedelecs eine Schiebehilfe, die bis zu einer Geschwindigkeit von 4 bis 6 km/h das Rad antreibt (man kann sich vom Rad damit zu Fuß regelrecht den Hang hoch ziehen lassen). Sie Funktion ist aber meistens irgendwo versteckt, und wenn man sie selten nutzt, dann fällt einem meist nicht ein, welche Taste das jetzt war, wenn man es braucht. Hat man ein Smartphone dabei, kann kann man immerhin noch mal kurz recherchieren.
8. Oktober 2026
Teurer Radweg zu teuer?
6. Oktober 2026
Neuordung am Max-Eyth-See mit ein paar Fehlern
Die Bodenmalerei gibt es schon seit Juni. Ohne Verkehrszeichen war sie nur eine Empfehlung. Jetzt aber kann die Polizei falsch Radelnde anhalten und bebußen.
Der Neckardamm ist nun endgültig für den Radverkehr gesperrt. Kommt man von der Hofener Straße her und ist unter der Aubrücke durchgefahren, wo die Geländer zum Neckar erhöht wurden (was für Radstrecken vorgeschrieben ist), dann erkennt man als Radfahrer:in unmissverständlich: Geradeaus geht es nicht weiter. Da steht ein blaues Gehwegzeichen und eine weiß-rote Umlaufsperre erschwert die Weiterfahrt. Der Radwegpfeil zeigt auf dem Boden und auf einem Wegweiser nach rechts auf den Klinkerweg, der bislang Sonntags für den Radverkehr gesperrt war.
Der Weg ist jetzt als gemeinsamer Geh- und Radweg ausgeschildert. Das heißt, es muss nicht mehr Schrittgeschwindigkeit gefahren werden, allerdings müssen Radfahrende auf diesen Mischwegen unbedingt Rücksicht auf Fußgänger:innen nehmen und ihre Geschwindigkeit anpassen. Der Klinkerweg ist breit, wenn auch wegen des Pflasters ziemlich uneben und ruckelig. Wenn man ihm folgt (sich rechts hält), führt er ebenso wie der Dammweg am Max-Eyth-See vorbei, nur eben auf der anderen Seite, und stößt vor der Marina am Hofener Wehr wieder auf den Nackardamm. Der Weg durch den Jachthafen mit den Gebäuden und dem neuen Gebärude der DLRG sieht für mich so aus wie vorher, mit Umlaufsperren und Schrittgeschwindigkeitsgebot. Auf dem Boden ist ein Fußgängerzeichen, aber ich habe keine Beschilderung gesehen, die das Radeln verbietet (geht ja auch nicht anders). Hinter der Marina trennt sich der Weg in Gehweg und Radweg auf.
4. Oktober 2026
Die Waldburgstraße ist weg
Die Straße ist über gut fünfhundert Metern auf ganzer Fläche weg. Nur einen schmalen Gehweg gibt es noch auf der rechten Seite bergab. In der Krehlstraße kann man mit dem Rad gerade ein Stück reinfahren, kommt aber nicht bis oben durch. Der erste Abschnitt zwischen Schwarzäckerstraße und Krehlstraße soll Ende Oktober fertig werden, der zweite Abschnitt zwischen Krehlstraße und Hopfenrain Ende Dezember. Das Ganze kostet 2,5 Millionen Euro. Die Anwohner:innen sind nicht glücklich, wie man sich denken kann, fallen doch alle Parkplätze derzeit weg und von Parkplatz in der Seitensraße zum Gartentörchen gibt es einen längeren Fußmarsch. Auch der Bus fährt nicht, und die Schulkinder müssen weiter laufen. Selbstverständlich gibt es auch für uns Radfahrende Unbequemlichkeiten, aber es gibt eine Umleitung, die - wie ich finde - auf dem Rad fahrend ganz bequem zu bewältigen ist.
2. Oktober 2026
Die lustige Fahrrad-Ampel von Scharnhausen
Die Ampel steht dort, wo die Plieninger Straße in die Scharnhauser Straße übergeht und soll es ermöglichen, dass man von den Feldern vom Flugplatz her kommend auf der Reutlinger Straße Richtung Norden nach Heumaden, Ruit und Kemnat oder nach rechts Richtung Scharnhausen oder aber nach links in die für den Pkw-Verkehr gesperrte Scharnhauser Straße fahren kann.
Der Mast mit der Ampel, dem Stoppzeichen und dem Drücker steht allerdings im Grünen eine Fahrradlänge neben dem Feldweg, der in die Straße einmündet.







