Am vergangenen Dienstag war der Schwabtunnel Thema im Gemeinderatsausschuss und in einer Bezirksbeiratssitzung von Süd und West.
Die Entscheidung über den beantragten Verkehrsversuch fällt vermutlich im Sommer. Die Stadtverwaltung stellte ausführlich dar, dass eine versuchsweise Sperrung des Tunnels von Süd nicht nach West nicht erlaubt und nicht möglich sei, weil die Autoverkehrsmengen dann auf den anderen Strecken so enorm zunehmen würden, dass es zu Problemen käme, beispielsweise auch auf der Hohenzollernstraße, die gerade einen neuen Radfahrstreifen bergauf bekommen hat. Er werde dort um 63 Prozent (ich schätze, um 3.400 Autofahrten) zunehmen. Der Einwand, man müsse für einen zukünftigen reduzierten Autoverkehr planen und bei einer Tunnelsperrung suchten sich Autofahrende auch völlig andere Wege in den Westen, wiesen die Vertreter der Stadt mit dem Argument zurück, dass die Verkehrsmengen so groß seien, dass auch bei angenommenen verringertem Autoverkehr die Straßen überlastet seien, die als Alternative zur Verfügung stünden, etwa die Böheimstraße, der Marienplatz, die Hohenzollernstraße und die Hasenbergsteige (siehe Foto 3).






