31. Oktober 2023

Sind wir abhängig von der Autoindustrie?

Wenn wir über mehr Radverkehr und weniger Autoverkehr in Stuttgart reden, höre ich immer wieder, wir seien wirtschaftlich abhängig von Mercedes-Benz, weshalb bei uns in der Stadt viele Autos fahren müssten. 

Das klingt für mich so, als lebe Mercedes von den Autos, die die Stuttgarter:innen kaufen und fahren, und wenn dienun  auf Fahrräder umstiegen oder man mit dem Auto nicht mehr in Stuttgart in jede Straße reinfahren dürfe, ginge unsere Autoindustrie ein und Stuttgart ginge wirtschaftlich unter. 

Die Autos, die in Deutschland produziert werden, werden allerdings zu 77 Prozent exportiert, also gar nicht bei uns verkauft. 40 Prozent gehen nach China, das allerdings keine Verbrenner mehr abnimmt und wo unsere E-Autos nicht reüssieren können. Und wenn dann die günstigen E-Autos aus China zu uns kommen, wird unsere Autoindustrie alt aussehen. Was auf dem Weltmarkt passiert, wird Mercedes und Co sehr viel mehr beeinflussen als unsere Radverkehrspolitik. Der Ausbau Radverkehrs in Stuttgart wird gar keinen Einfluss haben.  

29. Oktober 2023

Das Schutzblech schützt bei Regen

Allerdings nicht immer. Es hängt davon ab, wie weit sie um die Reifen reichen, ob Füße, Antriebssstrang oder nachfolgende Radfahrende trocken bleiben. 

Die meisten Alltagsräder und Citybikes haben von vorn herein Schutzbleche, die weit genug um die Laufräder herumgehen, um wirkungsvoll Kette und Kurbel oder Füße vor Spritzwasser zu schützen. Wie genau Schutzbleche aussehen müssen, damit sie auch ihren Zweck erfüllen, stellt diese Seite mit Bildern dar. Ist jetzt nicht das wichtigste Thema (wichtiger ist, dass das vordere Radlicht nicht zu hoch eingestellt ist, damit es Entgegenkommende nicht blendet, aber das ist ein anderes Thema), denn nass wird man bei Regen sowieso. Allerdings ist es besser fürs Rad, allemal, wenn es eines mit Elektromotor ist, wenn der Motor, Kurbel und Kette nicht auch noch mit Spritzwasser vom Vorderreifen zugeschaufelt werden. 

27. Oktober 2023

Velogleise werden getestet, aber nicht gebaut

Wenn Radfahrende in Stadtbahngleise geraten, stürzen sie. Das geht meist mit schweren Verletzungen einher. Es sind auch schon Radfsahrende dabei zu Tode gekommen.

Es gibt schon lange die Möglichkeit, die Rillen mit Gummi so zu verschließen, dass Radfahrende darüber fahren können, während Stadtbahngleise den Gummi runterdrücken und ebenfalls fahren können.Bochum hat 2021 verkündet, es wolle Velogleise einführen. Seitdem wartet man darauf. Im März erfahren wir, das die Stadt das Projekt vorerst nicht weiterverfolge. Und das dass ganze werde teurer als gedacht. Basel testet auch wieder so ein Gleis. Aber wird das jemals kommen? Ich habe da meine Zweifel. 

25. Oktober 2023

Verwirrende Ampel am Rotebühlplatz

Noch mal zurück zur Neugestaltung der Kreuzung Rotebühlplatz mit der Theo. Über die neuen Radstreifenmarkierung Richung Fritz-Elsas-Straße habe ich schon berichtet. 

Dabei kam die Frage auf, wie klar oder unklar die Situation für Radfahrende ist, die aus dem Western von der Rotbühlstraße her kommen und nach der Kreuzung geradeaus auf dem neuen breiten Radweg fahren wollen. Sie sehen sich nämlich einer Radlerampel gegeüber, die rechts von ihnen neben einer Aufstellläche für indirektes Linksabbiegen in die Fritz-Elsas-Straße steht. Die Streuscheiben der kleinen Ampel haben keine Richtungspfeile. Die Ampel selbst sagt uns also nicht, dass sei nur für Linkssabbieger gilt. Und da sie rechts der Geradeausfahrenden steht, scheint sie zu gelten. Das aber kann nicht sein, weil man ja gerade mit den Autos Grün bekommen hat, die ungebremst in die Theo fahren. 

Dass die Ampel für Geradeausradler:innen nicht gilt, können wir nur aus den Bodenmarkierungen vor der Ampel entnehmen. Es gibt nämlich keinen Haltestreifen.

23. Oktober 2023

Menschen sind ja nicht doof

Ich habe über das Phänomen der Traffic Evaporation, der (Auto-)Verkehrsverpuffung, schon mal berichtet. Das Difu hat internationale Untersuchungen gesichtet und bestätigt: Wenn man eine Straße oder einen Block für Autos sperrt, gibt es nicht mehr Staus rundherum, sondern weniger oder keine.

Der Text des Deutschen Instituts für Urbanistik empfehle ich all jenen zum Lesen, die behaupten, der Autoverkehr sei wie Wasser und suche sich immer und stur andere Wege, wenn man einen Durchgang blockiert. Menschen sind nicht wie Wasser. Sie haben einen Verstand, können sich entscheiden und ändern ihr Verhalten. Wenn es schöner und leichter ist, zu Fuß zu gehen oder mit dem Rad zu fahren, dann tun viele das lieber als mit dem Auto zu fahren. Die anderen fahren weiter mit dem Auto, haben es aber leichter, weil mehr Leute anders unterwegs sind.

Gute Maßnahemn können den Autoverkehr in umliegenden Straßen sogar halbieren.

21. Oktober 2023

Ein Fahrradlift fürs Autodach

Foto von Pender
Die meisten fahren ihre Fahrräder mit dem Auto auf einem Fahrradträger am Heck in den Urlaub oder zur Fahrradtour.  Denn sie auf einen Dachgepäckträger zu wuchten ist allemal bei Pedelecs heftig. 

Der Nachteil der fahrradträger fürs Heck ist, dass ans neue Auto der alte meist nicht passt und man einen neuen kaufen muss. Die Firma Pender bietet einen E-Bike-Lifter an, einen hydraulsichen Hebearm, mit dem man ohne eigene Körperkrafat ein Fahrrad auf den Dachgepäckträger kriegt. Auslieferung soll jetzt ab September sein. Auf dem Video kann man sich anschauen, wie es geht. Ein Hebearm kostet allerdings knapp 750 Euro. Und für zwei Fahrräder braucht man zwei, denn die Räder werden mit dem Hebearm auf dem Dach auch fixiert. Ob sie auf jeden Dachgepäckträger passen, kann ich nicht beurteilen, sie sollten aber, weshalb man sie beim Autowechsel weiterverwenden kann, nachdem man sich fürs neue Auto ebenfalls einen Dachgepäckträger gekauft hat. 

19. Oktober 2023

Baustellenmurks an der Wilhelmsbrücke

Wenn man in der Cannstatter Vorstadt die Brückenstraße runter zur Kreuzung an der Neckartalstaße radelt und sie zur Wilhelmsbrücke überqueren will, stößt man auf dieses Schild. 

Das Foto hat mir Blogleser Peter geschickt. Auf den gelben Markierungen für den Radstreifen geradeaus steht seit ein paar Wochen ein Schild, auf dem steht, dass Radfahrende zu Fuß den Gehweg benutzen sollen. An den Bahngleisen steht außerdem ein Schild, dass Radfahren geradeaus zur Brücke verbietet.  Und wie geht das jetzt? Ich bin auf dem Radstreifen angekommen, und soll jetzt quer über den Rechtsabbiegestreifen zum Gehweg radeln, dabei absteigen und das Rad den Bordstein hoch schieben? Dies zu tun, wenn die Autos (und ich) Grün haben, wäre nicht angeraten. Also auf das Grün der querenden  Fußgängerfurt warten. Bin ich in weiser Voraussicht schon auf der rechten Abbiegespur unterwegs, dann kann ich auch nur bei Grün radeln, soll dann aber bremsen, absteigen und das Rad auf den Gehweg hochschieben, während die Autos abbiegen wollen. Echt jetzt? 

Und was machen eigentlich die, die mit großen Lastenrädern, E-Dreirädern, Liegerädern und Handbikes unterwegs sind, die man nicht schieben kann oder die sie nicht schieben können? 

17. Oktober 2023

Wenn Poller fehlen, fahren Autofahrer weiter

Seit einigen Wochen ist die Radschleuse Tübinger-, Ecke Feinstraße wieder so hergerichtet, wie sie vor der Baustelle war. Die Radfahrstreifen führen links und rechts an einer Verkehrsinsel vorbei. 

Alles sehr hübsch. Leider fehlen die Poller an der Verkehrsinsel. Und schon haben etliche Autofahrende für sich entdeckt, dass man jetzt auf der Tübinger Straße wieder vom Marienplatz bis zum Gerber mit durchbrausen kann. Ich habe am Sonntag dort einen Autofahrer mit auswärtigem Kennzeichen (nicht das Auto auf dem Foto) getroffen, dem ich sagte, hier dürfe er nicht fahren. Er wollte wissen, woran er das erkennt. Es war ihm übrigens egal, er drehte nicht um, sondern fuhr weiter. 

15. Oktober 2023

E-Räder und gute Infrastruktur helfen Frauen aufs Fahrrad

Pedelecs, auch E-Bikes genannt, erhöhen den Anteil von Frauen, die Fahrrad fahren. Und wo nur wenige Menschen Fahrrad fahren, ist der Anteil von Frauen noch einmal deutlich niedriger als der von Männern.

Das haben Forschende beim Blick auf Neuseeland ermittlt. Fehlt die Radinfrastruktur und müssen Menschen sich die Flächen mit einem starken Autoverkehr teilen und sich dort durchsetzen, sind eher männliche assoziierte Eigenschaften gefragt: eine gute Fitness, gute Radbeherrschung, Bereitschaft zum Schnellfahren und Risikotoleanz. Über diese Eigenschaften definieren sich deutlich weniger Frauen als Männer. Sie bevorzugen Radwege, die vom Autoverkehr getrennt sind oder deutlich weniger Durchsetzungsstärke erfordern. Wenn Frauen sich Pedelecs kaufen können, dann fahren auch deutlich mehr Frauen Fahrrad. Denn es macht das Radfahren unter Fitnessaspekten leichter. Sie müssen sich allerdings die Anschaffung teuer Pedelecs leisten können.

Die TU Dresden hat sich die Frage gestellt, ob Radfahren eine Gender-Frage ist.

13. Oktober 2023

Sharrows auf der Schickardtstraße helfen nicht

Ein Verkehrsversuch funktioniert vermutlich nur, wenn man ihn den Teilnehmenden auch erklärt. Auf der Schickardtstraße sind bergauf zum Schwabtunnel gelbe Sharrows auf die Fahrbahn gemalt worden. Aber was heißt das jetzt?

Die Sharrows auf der Fahrbahn sollen allen - Radfahrenden und Autofahrenden - zeigen, dass hier Radfahrende unterwegs sind und sein sollen und dass sie sich dabei den nötigen Platz auf der Fahrbahn nehmen können und auch müssen.

Ich habe mich da gegen 18 Uhr eine Weile hingestellt und die Situation auch von der Terrasse des Generationenhauses aus beobachtet. Die Straße ist eigentlich wichtig für Radfahrende, die vom Süden in den Westen fahren wollen. Aber sie wird ungern benutzt. Sie ist unangenehm, weil Autofahrende dazu neigen, viel zu eng zu überholen. Leider auch im Tunnel. Die Radfahrenden nehmen den Überholdruck vorweg und fahren ziemlich dicht am rechten Bordstein. Daran ändern die Sharrows nichts.

11. Oktober 2023

Das radfahrende Museum

Uwe fährt Fahrrad. Aber nur mit solchen vom Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts. Ich traf ihn an einem sonnigen Sonntag im Schlossgarten. 

Er sagte mir, das Rad sei ein Stürmer von 1930. Über zweihundert historische Fahrräder besitzt er, etliche von vor dem ersten Weltkrieg, darunter alte Adler, alte Falter und ein Penny Farthing, auch Witwenmacher genannt, ein Hochrad, das er fahren kann und auch gelegentlich fährt. 

Seine Liebe zu historischen Fahrrädern begann in seiner Kindheit in den siebziger Jahren. Er hatte eine Tante, die ein altes Fahrrad hatte und ihm auslieh. Er fand, es fahre sich besser als die damals neumodischen Räder. Ende der neunziger Jahre kam ihm wieder ein altes Fahrrad unter, das er kaufte. Und dann wurden es sehr schnell immer mehr. Er reiste durch die ganze Republik, um Vorkriegsfahrräder zu kaufen. Inzwischen sind es über zweihundert, die er bei sich zu Hause und in verschiedenen Schuppen lagert. Es dürfte eine der größten Sammlungen alter Fahrräder in Deutschland sein. 

9. Oktober 2023

Wenn Lastwagenfahrer einfach mal neue Verkehsregeln aufstellen

Blogleserin Wibke hat mir einen Brief geschrieben, in dem sie sich über Warnaufkleber auf Tansportern, Bussen und Lkw wundert, die sich an Radfahrende richten. 

Sie hat mit auch ein Foto geschickt. Man sieht einen Lkw, auf dem rechts ein Dreieck klebt, auf dem steht: "Fahr niemals rechts vorbei!" Darunter das Signet der Dekra. Sie hat aber auch Amazon-Fahrzeuge gesehen, auf denen ein Aufkleber mit einem Fahrrad und der Ansage klebt, dass Radfahrende beim links-Vorbeifahren am stehenden Fahrzeug aufpassen sollen. 

Auch wenn wir Radfahrende uns im Eigeninteresse immer der Gefahr bewusst sein müssen, die von Lkw-Fahrern für uns ausgeht, die beim Abbiegen nicht in die Rückspiegel gucken, so zeigt sich hier wieder der Versuch, die Opfer für die Fehler der Autofahrenden verantwortlich zu machen. Und zwar, weil es den Lkw- oder Bus-Fahrern offenbar lästig ist, wenn sie sich ständig vergewissern müssen, ob am rechten Straßenrand (wo der Autoverkehr die Radfahrenden ja so gerne haben will (nicht in der Mitte)) ein Radler oder eine Radlerin unterwegs ist. Aber dürfen Autofahrende - und dazu gehören Lkw-Fahrende auch - einfach so per Aufkleber Befehle an Verkehrsteilnehmende erteilen? Fahrt nicht an mir vorbei! Überholt mich nicht! 

7. Oktober 2023

Radfahrende sind keine Verlegenheitsfußgänger:innen

Eine Radlerin fährt an eine rote Ampel heran und wartet. Die Ampel wird aber nicht grün. Sie wartet nach eigener Aussage minutenlang. Dann fährt sie vorsichtig los, obwohl noch rot ist. Die Polizei erwischt sie und kassiert ein Bußgeld von 100 Euro. 

So geschehen in Hamburg. Wie der Spiegel berichtet, sah die Polizei einen vorsätzlichen Rotlichtverstoß. Die Radfahrerin sah das nicht so und fragte sich, was sie tun soll, wenn eine Ampel nicht grün wird. Sie wehrte sich gegen das Bußgeld, die Behörde bestand auf der Zahlung und sie ging vor Gericht. Das Amtsgericht gab den Behörden Recht. Die Radlerin hätte schließlich auch ihr Rad über den parallelen Fußgängerüberweg schieben können. Dagegen legte sie Beschwerde beim Oberlandesgericht ein. Und das sah die Angelegenheit sehr viel differenzierter und verwies die Sache ans Amtsgericht zurück. Die Geldbuße muss zumindest reduziert werden. 

Zwei Argumente sind für uns Radfahrende sehr interessant, vor allem das zweite: 

5. Oktober 2023

Ohne Versenkpoller für die Hofener Straße geht es nicht

Die Hofener Straße in Cannstatt entlang des Neckars war am 3. Oktober für dieses Jahr zum letzten Mal für Autos gesperrt und für Radfahrende reserviert. Die Sperrung beginnt am 1. Mai und gilt nur für den Sonntag. 

Grund ist, dass man Spaziergehenden den Gehweg von Radfahrenden freihalten will. Gerade an sonnigen Sonntagen sind hier viele Menschen zu Fuß, aber auch sehr viele Menschen auf Fahrrädern unterwegs. Das klappt, aber es klappt nicht besonders gut. Viele Radfahrende checken nicht, dass sie an diesen Tagen auf die Fahrbahn müssen, weil der Gehweg (per Verkehrszeichen!) dann für sie verboten ist. Autofahrende checken durchaus, dass die Durchfahrt verboten ist: Es stehen Schranken mit eindeutigen Verkehrszeichen an beiden Enden der Straße. Viele wenden dann, viele aber wollen das nicht akzeptieren. Sie umrunden sie Sperren und fahren weiter. Reinfahren dürfen die Weinbaunern. Und die dürften sich freuen, dass sonntags die Hofener Straße für den Autoverkehr gesperrt ist. So können sie ihre Fahrzeuge bei der Lese massenhaft am Straßenrand abstellen. Was ja auch nur den Radverkehr behindert. 

Die Durchfahrt mit Autos aber ist verboten. Das interessiert notorische Verkehrsregel-Missachtende allerdings nicht. Und statt sich dem Tempo der vielen Radfahrenden anzupassen, versuchen dann auch noch etliche Autofahrer bei erster Gelegenheit zu überholen. 

3. Oktober 2023

Kommt in die Pötte mit dem Radverkehr, es eilt!

Fancy Women Bike Ride im Schwanenplatzunntel
Wenn wir für 35 % all unserer Fahrten ein Fahrrad statt Auto, Bus oder Bahn nutzen würden, könnten wir den Earth Overshoot Day um 9 Tage nach hinten verschieben.

Das hat Earthovershoot-Day errechnet. Damit die Leute Fahrrad fahren statt motorisiert, fügt die Seite an, braucht es allerdings eine einladende und durchgängige Radinfrastruktur. 

Dieses Jahr war der Weltüberlastungstag der 2. August. Ab diesem Tag verbrauchen wir mehr Ressourcen als die Erde hat. Der Deutsche Erdüberlastungstag liegt im Mai, wir verhalten uns so, als hätten wir 3 Erden zur Verfügung, die Weltbevölkerung verbraucht im Jahr 1,7 Erden. Dabei schlägt vor allem der CO2-Fußabruck zu Buche. Paradoxerweise können die Folgen der Klimaerhitzung in Deutschland dazu führen, dass mehr Menschen länger im Jahr Fahrrad fahren, denn das Fahrrad ist bei uns (noch) ein Schönwetter-Fahrzeug.

1. Oktober 2023

Das Fahrrad am Bahnhof parken

In Karlsruhe sieht man, wie wichtig es ist, dass Fahrräder gleisnah an Hauptbahnhöfen abgestellt werden können. 

Karlsruhe hat den Bahnhofsvorplatz weitgehend von Autos befreit. Es gibt einen überdachten Fahrradparkplatz, der knallvoll ist. Hier stehen auch viele Räder für längere Zeit, was man an den zahlreichen Zetteln (Collage weiter unten) sieht, die die Stadt regelmäßig verteilt mit der ultimativen Aufforderung, das Rad zu entfernen, damit Platz für die Räder derjenigen ist, die ihr Rad am Morgen abstellen und am Abend damit wieder wegfahren wollen.