Wo man aus dem Wald runter auf den Radweg entlang der Böblinger Straße in Kaltental kommt, befindet sich seit kurzem eine blaue Markierung.
Wir Radfahrenden hätten die nicht gebaucht, aber sie ist nützlich, um Fußgänger:innen davor zu warnen, dass sie einen Radweg betreten und auf ihm gehen würden. Solche Hinweise für Fuoßgänger:innen sind durchaus notwendig, weil sie die Verkehrszeichen nicht sehen und Flächen, auf denen nicht Auto gefahren wird, gerne auch mal für Gehwege halten.
Dies würden wir uns ganz dringen wünschen für den Auf- und Abgang vom Ferdinand-Leitnersteg aufseiten des Planetariums. Der Abgang ist zweigeteilt, die eine Seite (die für Fußgänger:innen einen Umweg bedeutet) ist nur für Fußgänger:innen, die andere Seite - die direkt Auf- und Abfahrt ist ein reiner Radweg. Er ist so ausgeschildert. Kommt man von unten, muss man eigentlich etliche Hindernisse überwinden und geht an dem rot umrandete Runde Schild vorbei, dass Fußgänger:innen den Weg verbietet. Dies verstehen jedoch viele Fußgänger:innen nicht. Vor allem diejenigen nicht, die hier zum ersten Mal gehen. Sie sehen die Schilder nicht, verstehen das Verbottschild für Fußgänger wegen des Fußgängerzeichen darauf oft auch noch falsch, nämlich als Gehwegzeichen, und laufen hier unter oder rauf. Das Radfahrende hier durchaus schnell bergab rollen, bringen sie sich auch noch in Gefahr. Wenn Radler.innen, vor allem mit Normalrädern, hier den Schwung mitnehmen, um leichter hochzukommen, sehen sie sich durch Fußgänger:innen jäh ausgebremst, zuweilen bis zum Anhalten. Ein Antritt am Berg ist aber für alle Radfahrenden nicht nur unangenehm, sondern kann auch schwierig werden.Hier wäre eine blaue Markierung als Radweg hilfreich. Allerdings gehört der Schlossgarten dem Land, und das müsste sich entschließen, hier etwas zu tun. Die Radfahrenden würden danken.


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