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22. Juli 2026

Lautenschlager Straße wird Fahrradstraße mit Hindernis

Der Gemeinderat hat beschlossen, dass die Lautenschlager Straße zwischen Bahnhof und Bolzstraße zur Fahrradstraße wird. Das ist schön. 

Leider aber soll an der Kreuzung Kronenstraße zunächst weiterhin dem Autoverkehr, der nur zu und von Parkhäusern fährt, Vorrang gegeben werden. Da  gibt es an allen vier Seiten Zebrastreifen. Später soll dort dann ein Kreisverkehr angelegt werden. Und das ist etwas verwunderlich. 

Alle, die die Strecke kennen, wissen, dass man da heute mit dem Fahrrad so gut wie immer an dem Zebrastreifen aufseiten der Stadtmitte auf Fußgänger:innen achten und oft auch anhalten muss. Der Autoverkehr, der ebenfalls wegen der Zebrastreifen meist steht oder sehr langsam rollt, muss zudem durchquert werden. Ich begegne immer wieder Autofahrenden, die damit rechnen, dass ich auf der Lautenschlagerstraße Vorrang haben könnte, und warten oder mich durchwinken, weil sie ohnehin gerade stehen. Die Situation hat schon etwas Chaotisches an sich. Aber das sind wir ja - viel schlimmer noch - von der Kreuzung Hauptradroute 1 am Tagblattturm gewöhnt. Das heißt allerdings nicht, dass das gut ist und zum Konzept für die Stadt Stuttgart werden muss: nämlich Vorfahrt für den Parkplatzzielverkehr vor der Fahrradstraße. 

10. Juni 2026

Die bizarrste Kreuzung Stuttgarts

Sie befindet sich am Tagblattturm, wo die Hauptradroute 1 die Tor- und Steinstraße quert.  Satt dem Radverkehr Vorrang zu geben, hat die Stadt dem Autoverkehr Vorfahrt gegeben. 

Zugleich muss der Fußverkehr über zwei Fußgängerübergänge und einen Zebrastreifen abgewickelt werden. Es ist eine der Chaosstellen, wo sich Auto-, Rad-, und Fußverkehr kreuzen und mischen und außerdem Busse fahren. Der Autoverkehr wird durch Fußgängerampeln angehalten, auch der Fußverkehr wird durch diese Ampeln angehalten. Der Radverkehr hat keine Ampeln, muss aber den Zebrastreifen und die Vorfahrt des Autoverkehrs aus und zur Steinstraße beachten, wo es nur zu Parkhäusern und Parkplätzen geht. Auch der Busverkehr hat hier in beide Richtungen Vorfahrt achten, was eigentlich unüblich ist. 

19. Mai 2026

Wird das Königsträßle Fahrradstraße?

Seit sechs Jahren diskutiert die Lokalpolitik darüber, ob das Königsträßle, das in Degerloch die Waldau mit Schönberg verbindet, Fahrradstraße werden soll, kann und darf.  Heute steht im zuständigen Gemeindratsausschuss  STA eine Entscheidung an. 

Fahrradstraße bedeutet Tempo 30.  Auf der Waldau gilt derzeit Tempo 30 und außerhalb im Wald Tempo 40. Und an Sonn- und Feiertagen darf dort gar nicht mit dem Auto gefahren werden. Dem Gemeinderat wurde am 5. Mai von der Verwaltung ein Kompromissvorschlag vorgelegt, wonach das Königsträßle bis zum Haus des Waldes Fahrradstraße wird und auf der Reststrecke bis Schönberg 40 km/h gefahren werden darf. Das Sonntagsfahrverbot bleibt.  Das sehen der ADFC und Teile des Gemeinderats anders. Denn eigentlich ist die gerade Strecke durch den Wald eine gute Radfahrstrecke, die auch von Jugendlichen genutzt werden kann, die auf der Waldau Sport machen oder zur Schule gehen. Und natürlich von Radpendelnden und Alltagsradfahrten zwischen Schönberg, Birkach, Plieningen und Stadtmitte. Der Radverkehr auf dieser Strecke (Hauptradroute 3) wird noch zunehmen, wenn entlang der Jahn- und Pischekstraße der Radweg fertig ist. 

10. Dezember 2025

Fahrradstraße Feuerbach - ein bisschen gruselig

Seit einem halben Jahr gibt es in Feuerbach eine neue Fahrradstraße, die fünfte in Stuttgart. 

Sie befindet sich in der Burgenlandstraße zwischen der Stuttgarter und Wiener Straße und könnte eine direkte Verbindung zum und vom Bahnhof darstellen, wäre da nicht derzeit wegen Baustelle alles gesperrt und kein Durchkommen. Auf der anderen Seite gen Weilimdorf soll sie - so hat es der Bezirk Feuerbach beschlossen - irgendwann auf der Salzburger Straße fortgesetzt werden. Die Fahrradstraße ist rund 500 Meter lang (siehe Karte ganz unten). Eines der Probleme ist, dass man nicht umstandslos hinkommt. Aber auch sonst hat sie ein paar Eigenarten, die das Radeln dort eher unangenehm machen. Die Idee, dass Autofahrende auf Fahrradstraßen eigentlich gar nicht, und wenn doch, nur als Gäste unterwegs sein sollen, scheint hier noch nicht angekommen zu sein.

1. Oktober 2025

Sindelfingen macht Radhauptroute 7 schön

In Sindelfingen sind etliche Kilometer der R 7 markiert und gestaltet worden.  Begonnen wurde im März am Maichinger Bogen mit der Lindenstraße. 

Blogleser Dirk ist drei Kilometer der Strecke Richtung Maichingen Nord abgeradelt und hat mir die Fotos geschickt, die ich hier zeige. Vorausgegangen sind acht Jahre Bürgerbeteiligung und Planung, bevor der erste Abschnitt der R 7 (Radroute 7) in der Lindenstraße als Fahrradstraße mit Vorfahrt für Radfahrende vor allem farblich gestaltet wurde. Es gibt Seitenmarkierungen, Mittelstreifen und Abstandshalter zur Dooringzone. Die Kreuzungsbereiche sind rot markiert. Auch wenn - wie immer - einige finden, das sei zu viel Farbe und für den Radverkehr werde zu viel Geld ausgegeben (weshalb sie endlich Steuern zahlen müssten) - sehe ich auf den Fotos eine eindeutige, durchgehende und einladende Radinfrastruktur, die zeigt, dass Radfahrende der Stadt etwas wert sind. Ich fühle mich an Bilder aus den Niederlanden erinnert und finde das Ganze schön. 

29. Juni 2024

Cleaner Bahnhofsvorplatz mit Fahrradstraße in Cannstatt

Der neue Vorplatz des Cannstatter Bahnhofs ist rechtzeitig vor der EM fertig geworden.  

Es gibt eine freie Fläche mit vielen Bänken und Bäumen und einem Kiosk. Die Zugänge zum Bahnhof und die Bushaltestelle sind außerdem barrierefrei gestaltet. Und es gibt einen Trinkbrunnen. 

Bislang war der Bahnhofsvorplatz von Cannstatt Herrschaftsgebiet des Autoverkehrs, jetzt soll der Platz nach Aussagen der Stadt vorrangig den Fußgänger:innen und Radfahrenden zur Verfügung stehen. Zwischen Frösnerstraße und Parkhaus Wilhelmsplatz (König-Karl-Straße 69) soll die Durchfahrt für den Autoverkehr unterbrochen werden, heißt es in der Gemeinderatsdrucksache 1264/2021. Auf der Eisenbahn- und Bahnhofstraße soll eine Fahrradstraße eingerichtet werden. Bus und Taxis werden aber weiterhin dort fahren. 

11. Juni 2024

Gepflegtes Chaos am Marienplatz

Eine Viertelstunde herumstehen und gucken, wie der Verkehr funktioniert, mache ich ja gerne.  

An der Einmündung der Tübinger Straße zum Marienplatz erkennt man, dass das Angebot für Radfahrende und Fußgänger:innen nicht richtig passt. An dieser Stelle kreuzen sich der Autoverkehr und der Rad- und Fußverkehr aus vielfältigen Richtungen in verschiedene Richtungen (siehe Karte ganz unten). Auch wenn die Autofahrenden, die aus der Böblinger Straße kommen und in die Tübinger Straße einbiegen, nicht immer langsam fahren (und auch nicht blinken), sind hier im Grundsatz alle recht langsam unterwegs. Chaotische Verhältnisse sind deshalb auch nicht unbedingt unfallträchtiger als andere Stellen. Aber die Verkehrsführung ist nur für den Autoverkehr optimiert, für den Radverkehr und für Fußgänger:innen überhaupt nicht. 

26. April 2024

Jetzt stehen sie im Parkverbot

Die Stadt hat in der Tannenstraße auf der Hauptradroute 1 Parkverbotsschilder aufgestellt. Die zeigen aber noch keine sonderliche Wirkung. 

Die Hauptradroute 1 macht zwischen Möhringer Straße, die Fahrradstraße ist, und der Böblinger Straße einen Knick über die Tannenstraße. Die ist schmal. Ich ich habe bereits darüber berichtet, dass hier vor allem abends immer wieder Autos abgestellt werden. Dann wird der Begegnungsverkehr Fahrrad-Auto praktisch unmöglich (Siehe Foto unten). Man kommt nicht aneinander vorbei. Nicht alle Autofahrende sehen ein, dass sie auf der Fahrradstraße nur zu Gast sind und sich nicht platzfordernd verhalten dürfen. Jetzt muss wohl die Verkehrsüberwachung ran, um das Parkverbot auch durchzusetzen. 

4. April 2024

Fahrradstraßen helfen

Auf Fahrradstraßen erhöht sich der Radverkehr nennenswert. Dabei sind die meisten nicht einmal für den Autoverkehr gesperrt. 

Meistens sind sie zwar nur für den Anlieger-Autoverkehr freigegeben, aber daran halten sich Autofahrende nur, wenn sie durch Poller am Durchfahren gehindert werden. Stellenweise sind sie sogar auch für den Durchfahrtverkehr freigegeben.  Autofahrende sind eigentlich auf ihnen nur zu Gast. Da es dafür aber kein Verkehrszeichen gibt (anders als in den Niederlanden), wissen das viele nicht und verhalten sich zuweilen arg dominant. Dennoch mögen die meisten Radfahrenden Fahrradstraßen. 

Die Uni Darmstadt hat in der Stadt Offenbach untersucht, was Fahrradstraßen bewirken. Dort sind 9 km Fahrradstraße gebaut worden. Hier  das Ergebnis der Studie, die auch auf Stuttgarter Fahrradstraßen übertragbar ist. 

2. Februar 2024

Geparkte Autos in der Fahrradstraße

Die Fahrradstraße Möhringer Straße wird über die Tannenstraße, die ebenfalls Fahrradstraße ist, mit der Böblinger Straße verbunden. 

Dort parken bergauf jede Menge Autos und machen die Fahrbahn so schmal, dass ein Begegnungsverkehr Auto Fahrrad nicht mehr möglich ist. Radfahrende müssen in der Regel absteigen. Das ärgert. Aber dürfen die Autos da überhaupt geparkt werden? Ja, sie dürfen, antwortet die Stadt. 

Wo keine Park- oder Halteverbotsschilder stehen, darf in der Fahrradstraße geparkt werden. Der blaue Strich bedeutet verkehrsrechtlich gar nichts, er markiert nur farblich die Fahrradstraße. Anders ist das mit der gelben Linie, die man auf dem Foto bei den Radbügeln sieht. In Österreich bedeutet  sie Halte- und Parkverbot. Es sie hier bedeutet, ist unklar.  Und was ist mit dem Parken an den Baumbeeten? 

14. Dezember 2023

Klingenstraße wird fahrradfreundlicher

In der Klingenstraße wird es zwar keine Fahrradstraße geben, aber dafür wird sie in beide Richtungen mit Fahrrädern durchgängig befahrbar sein.

Die Klingenstraße verbindet in Stuttgart-Ost die Gablenberger Hauptstraße mit der Ostendstraße. Dabei überquert sie die Wagenburg- und Talstraße. Sie ist eine Wohnstraße, deshalb eigentlich gut fürs Radfahren geeignet, wäre sie nicht so zugeparkt und wären auch die Ecken nicht so von Autos zugestellt. Außerdem ist sie bergauf, ungefähr ab der Hälfte, eine Einbahnstraße in Gegenrichtng, die nicht für Radfahrende freigegeben ist. Den Antrag diverser Gemeinderatsfraktionen, sie in eine Fahrradstraße umzuwandeln, gibt es schon lange.

 

Inzwischen hat auch der Bezirksbeirat Ost über die Vorschläge der Stadt und die Anträge beraten. Eine Fahrradstraße lehnt er ab, weil dafür zu viele Parkplätze wegfallen würden. Deshalb lehnte auch die SPD im zuständigen Ausschuss des Gemeinderats (STA) den Antrag für eine Fahrradstraße ab, weshalb Grüne, Linke und Puls keine Mehrheit für eine Fahrradstraße bekamen. 

17. März 2023

Wieder eine Fahrradstraße fertig

Die Möhringer Straße im Stuttgarter Süden ist zwischen Marienplatz und Schoettle-Platz in eine Fahrradstraße umgewandelt und umgebaut worden. Jetzt wird jenseits der Schreiberstraße weitergebaut. 

Noch roch es nach Farbe, als ich am Mittwoch dort lang radelte. Der Asphalt ist frisch und glatt. Links und rechts haben wir das türkisfarbene Band, das unsere Fahrradstraßen kennzeichnet. Die Fahrradstraße ist für Anlieger (die in Autos kommen) freigegeben. 

20. Juni 2022

Wem gehört die Fahrradstraße?

Wenn ein Transporter die Fahrradstraße blockiert, kümmert sich die Polizei; allerdings nur, wenn ein Auto nicht mehr durchkommt. 

So habe ich es an einem Montag im Mai erlebt, als ich mit dem Rad Richtung Marienplatz die Tübinger Straße entlang kam. Vor mir stand dieser BMW. Um den in zweiter Reihe stehenden Transporter fuhren munter die Autofahrer vom Marienplatz drum herum mir entgegen. Als ich einem sagte, er habe keine Vorfahrt, das Hindernis stehe auf seiner Seite, sagte er, die Autofahrerin (in dem BMW) traue sich nicht durch. Aha. Deshalb also warte ich hier. Eine  Autofahrerin traut sich nicht zwischen geparkten Autos und dem Transporter in zweiter Reihe durchzufahren und blockiert nun auch die Fahrradstraße. Super! 

6. Juni 2022

So geht Fahrradstraße - Esslingen

Blogleser Reinhard ist immer wieder in Esslingen unterwegs und genießt die Fahrradstraße dort. 

Die Hindenburgstraße zwischen Altstadt und Oberesslingen war bis vor ein paar Jahren noch eine Autostraße mit einer Rechts- vor Links-Regelung. Jetzt ist sie eine lange durchgängige Fahrradstraße mit zwei modalen Filtern. Es dürfen zwar Autos dort fahren, aber mit Pollern wird der Durchgangsverkehr  unterbunden. Das beruhigt die Straße enorm. Es ist Reinhard mit Leichtigkeit gelungen, Fotos zu machen, auf denen keine fahrenden Autos zu sehen sind (Siehe unten). 

Mit dem Rad kann man auf knapp zwei Kilometer fast unbehelligt geradeaus radeln. Eine Wellness-Oase, findet Reinhard, der mir Fotos geschickt hat. 

27. März 2022

Esslingen hat schon mal ne Fahrradzone

Esslingen hat jetzt von einem Format Gebrauch gemacht, das die neue StVO erlaubt: der Fahrradzone.  Sie umfasst in Oberesslingen die ganze Gartenstadt und die Breslauer Straße mit ihren Nebenstraßen.

Damit die Regeln auch allen klar werden, hat man Banner aufgestellt, die per Piktogramm erklären, dass Radfahrende nebeneinander fahren dürfen (was sie an sich sonst auch dürfen, wenn sie keinen Autofahrer am legalen Überholen hindern), dass man nicht schneller als 30 km/h fahren darf, und dass die Radfahrenden das Tempo in diesen Straßen vorgeben. Auf dem Piktogramm wird das Auto hinter der Radlerin zum Schatten. 

16. Juli 2021

Was bringt eigentlich eine Fahrradstraße?

Seit Mitte der neunziger Jahre darf man sie einrichten, aber erst jetzt kommt die Sache mit den Fahrradstraßen so richtig in Gang. Und das Rätselraten beginnt. 

Diejenigen Autofahrenden, die nicht zum ersten Mal mit dem Schild konfrontiert sind und sich dann, ob erlaubt oder nicht, in die Fahrradstraße verirren, wissen inzwischen, dass eine Fahrradstraße nicht ihre Straße ist. Alle anderen, die das Schild zum ersten Mal sehen, wissen meistens gar nicht, was das für sie bedeutet. 

Eigentlich sollte eine Fahrradstraße für den Autoverkehr komplett gesperrt werden. Das ist sozusagen die Norm-Vorgabe. Wie man auf dem Foto sieht, ist das der Stadt Stuttgart bei einer Baustellenbeschilderung passiert, unter dem Verkehrszeichen fehlt das Zusatzschild "Anlieger frei". Wie man sieht, hat das die Autofahrenden überhaupt nicht gestört, sie sind in die Straßen hineingefahren und haben dort geparkt. 

Tatsächlich geschieht es so gut wie nie, dass eine Fahrradstraße autofrei ist.

17. Oktober 2020

Fahrradpanik in Feuerbach und Weilimdorf

Der Gemeinderat hat es zwar beschlossen, aber die Bezirke lehnen es ab: Fahrradstraßen. So geschehen in Feuerbach und Weilimdorf.

Und zwar mit dem Argument, Fahrradstraßen seien gefährlich für Fußgänger:innen. Ach so? Da, wo Autos fahren sind Radfahrer:innen saugefährlich für Fußgänger:innen, insbesondere Kinder, nämlich auf der Fahrbahn? Hingegen sind sie nicht gefährlich, wenn sie auf Gehwege geschickt werden und dort radeln, wie es etwa auf der Theo zwischen Kienestraße und Bolzstraße geschieht oder auch gern vor Schulen? Sehr schräg!

Darum geht es: Der Zielbeschluss Fahrradstadt sieht vor, dass in allen Stadtteilen meindestens eine Fahrradstraße ausgewiesen wird. Nun kam die Verwaltung mit einer konkreten Planung nach Feuerbach und Weilimdorf.

21. November 2019

Tübinger Verkehrsversuch gelingt

Es hilft: Wenn man Radfahrenden echt Platz gibt und ihre Fahrt bequem und sicher macht, dann kommen sie sofort und fahren dort. 

So geschehen in Tübingen. Hier hat man die Mühlstraße für den Autoverkehr gesperrt, die Neckarbrücke umgestaltet und dicke Radstreifen mitten auf die Fahrbahn gezogen. Zunächst nur als Versuch für zwei Monate. Nach gut sechs Wochen haben ADFC und Radfahrende eine begeisterte Bilanz gezogen.

Ich habe noch zwei alte Fotos aus Tübingen aus dem Jahr 2013, die genau diesen Straßenabschnitt der Mühlstraße zeigen. Wie es heute aussieht, müsst ihr euch im Link anschauen.

28. Oktober 2019

Eberhardstraße autofrei und keiner merkt's

Wir haben jetzt eine autofreie Fahrradstraße. Aber davon merken wir gar nichts.

An den Einfahrten in die Eberhardstraße zwischen Hegelhaus und Breuninger hängen die Schilder schon. Sie sagen: Niemand darf in die Fahrradstraße reinfahren, außer Taxis, Behinderte und bis 11 Uhr der Lieferverkehr. Aber das sieht niemand. Wer rein will, fährt einfach rein. Und das sind  recht viele. Am Donnerstag waren das im Zeitrum von 12:47 bis 12:55 Uhr neun Pkw, zwei Motorräder und ein Fahrrad. Nur die Radlerin durfte reinfahren, alle andern nicht.

26. Juni 2019

So wird die Eberharstraße (fast) autofrei

Am Montagabend hat die Stadtverwaltung die Pläne für die autofreie Eberhardstaße im Bezirksbeirat Mitte vorgestellt. 

Das ist bereits beschlossen, eine Diskussion darüber, ob man das überhaupt will oder nicht, gab es nicht. Allerdings gab es dann doch eine längere Diskussion über das genaue Wie und Wann. Und einen Änderungsantrag.

Losgehen soll es nach Angaben der Stadt nicht wie geplant in den Sommerferien, sondern im September.