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28. Oktober 2026

Der neue Vaihinger Steg nach einem Jahr

Erstaunlich, wie lange manches dauert, bis es fertig ist. Immerhin ist der neue Fauststeg über die Rottweiler Straße schon ein Jahr lang befahrbar. 

Aber ein bisschen unfertig sieht die Auffahrt zum Steg über die Kaltentaler Abfahrt von der Faust-/Paradiesstraße immer noch aus.  Immerhin ist jetzt das Pflaster komplett. Aber es fehlt wohl noch ein Geländer. Das provisorische Verkehrszeichen "Gehweg, Rad frei" ist von der rechten auf die linke Seite gewandert. 

Was aber besonders auffällt: An dem Handlauf sind Fahrräder angeschlossen. Offensichtlich fehlen hier, in der Nähe der Stadtbahnhaltestelle, Radbügel. Mobile Radbügel gab es mal in der Fauststraße, Ecke Ernst-Kachel-Straße (Foto habe ich leider keines). Die gibt es aber nicht mehr. Jetzt parken da Autos (Bild 2). Wenn die Kaltentaler Abfahrt saniert worden ist (was im November passieren könnte und vermutlich auch für uns Radler:innen mit Behinderungen einhergeht), sollen in Bezug zur Haltestelle wieder Radbügel aufgestellt werden. 

20. Dezember 2024

Schilderhopping - Böblinger und Rottweiler Straße nach Vaihingen

Wenn wir die Böblinger Straße ab Haltestelle Engelboldstraße hochradeln, sieht das aus wie ein reiner Radweg. Doch die Verkehrszeichen wechseln munter durch.  

Bis zur ersten Kehre befinden wir uns auf einem Radfahrstreifen. Der ist nur bergauf erlaubt, aber mir sind auf ihm auch schon Radler entgegen gekommen.  An dem Abzweig Feldbergstraße wird aus dem Streifen ein Zweirichtungsradweg (bergab muss man hier nach links in die Feldbergstraße abbiegen). Ab hier können mir also legal Radler:innen entgegenkommen. Der per Bordstein von der Fahrbahn getrennte Radweg geht hoch bis nach Vaihingen, wo er sich an einer Staffel in einen Radfahrstreifen umwandelt, der nur bergauf befahren werden darf. Mir ist auf diesem Radstreifen aber auch schon ein armer Fußgänger entgegengekommen, der ortsunkundig bergab wanderte. 

10. November 2024

Nicht einhaltbare Baustellenbeschilderung

Das mit den Verkehrszeichen an Baustellen klappt oft dann nicht, wenn Radfahrende betroffen sind. 

Auf dem Foto sieht man die Baustelle am abgerissenen Fußgängersteg in Vaihingen. Hier kommt ein neuer Rad- und Fußgängersteg hin. Der Radstreifen endet. Das Verkehrzeichen sagt: Radweg Ende. Doch an der Schranke steht auch das Verkehrszeichen: Durchfahrtsverbot (weißes rundes Schild mit rotem Rand). Hier dürften also nicht nur wir mit den Rädern, sondern auch Autofahrende nicht mehr weiterfahren. Es steht rechts von der Fahrbahn, gilt also. Da das absoluter Unsinn ist, fahren alle weiter, Autofahrende sowieso, aber Radfahrenden bleibt ja auch nichts anderes übrig. Ich habe in diesem Fall mit dem Bauleiter gesprochen und ihn darauf aufmerksam gemacht. Ihm war nicht klar, dass das Schild da steht und was es bedeutet. 

Es ist nicht gut, wenn wir Radfahrenden uns fragen müssen, ob ein Verkehrszeichen nun gilt oder nicht. Oftmals sehen sie so aus, als seien sie vergessen oder falsch herum gedreht worden. Aber uns obliegt halt die Entscheidung nicht, ob ein Verkehrszeichen gilt oder nicht. Sie gelten immer. 


5. März 2022

Ein Hoch auf das Provisorium

Die Schranke muss wohl unbedingt die ganze Fahrbahnbreite abdecken. Fahrräder kannte man, als man das einrichtete, ja noch nicht.  

Das hier angesiedelte Institut der Universität Stuttgart am Pfaffenwaldring wird gute Gründe dafür haben, an der Installation nichts zu ändern. Radfahrende kommen hier nicht durch. Sie haben sich einen Weg durchs Gras gesucht, wie man sieht. Ein netter Mensch hat dann ein Häufchen Asphalt zu einer Rampe aufgeschüttet, allerdings ohne Asphalt zu verschwenden. 

Geht ja auch so, und es geht sicher noch ganz lange so. Also gut zielen! 

28. Januar 2021

Radstrecke auf Fildern wird zurückgebaut

Wenn man für Bahn oder Autostraßen in die Natur eingreift, müssen zum Ausgleich woanders wieder Naturflächen geschaffen werden. So auch beim Bau der U6 zum Flughafen. Aber das trifft nun die Radfahrenden. 

Der Weg entlang des Dürrlewanger Waldes in Vaihingen zwischen Steinbach und der Autobahn (siehe Karte unten) wird verschmälert. Er ist derzeit sechs Meter breit und wird auf 3,50 Meter reduziert. Die Strecke ist wichtig für Radpendler:innen und Wochenendausflügler:innen zwischen Siebenmühlental und Vaihigngen. Hier sind viele unterwegs und kamen bisher konfliktfrei aneinander vorbei. Das könnte sich jetzt ändern.

27. Mai 2019

Radschnellweg Römerstaße wird am Freitag eröffnet

Und zwar am 31. Mai um 11 Uhr. Es ist die erste Radschnellverbindung nach Stuttgart, die fertig ist.


Hier der Link mit Ortsangabe. Man trifft sich gewissermaßen auf halber Strecke zwischen Böblingen und Vahingen auf der Römerstraße, die gerne auch Panzerstraße genannt wird.

Sindelfingen brachte die Idee vor drei Jahren auf, diese Kopfsteinpflasterstrecke zu ertüchtigen, das Landesverkehrsministerium nahm sie auf. Man wollte, dass Radfahrende eine schnelle Verbindung zwischen Vaihingen und Sindelfingen, Böblingen erhalten, damit sie mit dem Fahrrad bequem pendeln können. Auch bei Nacht und auch im Winter. Das Kopfsteinpflaster sollte mit einer Asphaltschicht bedekt und eine mit dem Radler mitlaufende Beleuchtung eingerichtet werden, damit der Wald frühmorgens im Winter und abends nicht gar so finster ist. Spatenstich war im vergangenen Jahr.

11. April 2019

Stuttgarter Gehäcksel

Der Radfahrstreifen inVaihingen entlang der Möhringer Landstraße und auf der Vahinger Straßen von Möhringen ist sichtlich in die Jahre gekommen und hat seine Tücken.

Inzwischen sind die weißen Begrenzungstreifen abgefahren und brüchig. Und man sieht der Gestaltung an, dass seine Planung eher aus vor-ERA-Zeiten stammt. Vor sechs Jahren habe ich schon mal über ihn geschrieben. Da war er frischer und später in Möhringen auf der Vaihinger Staße noch teils im Bau. Er ist 2 Meter breit. Autos haben 3 Meter für sich. Das geht allerdings nicht lange so.

8. März 2019

Knifflige Schutzstreifen am Wallgraben

Wenn es um die Angst auf sogenannten Schutzstreifen geht, wird immer wieder Am Wallgraben in Vaihingen genannt. 

Die Straße klemmt ab dem Kreisverkehr an der Schulze-Delitsch-Straße und den Stadtbahnschienen an der Ernsthaldenstraße mit Schutzstreifen zwischen Stadtbahngleisen, Grünstreifen und Gehweg. Die Fahrbahn ist 4 Meter breit. Der Schutzstreifen ist 1 Meter breit. Bleiben für die Autos, die heutzutage fast alle knapp 2 Meter breit sind, 3 Meter. Ein Radfahrender kann hier nicht mit den nötigen 1.5 Metern Überholabstand überholt werden. Wird aber überholt.

9. Oktober 2018

Sinnfreie Ausschilderung, enge Baustellenumleitung - Vaihingen

An der Breitwiesen- und Nord-Süd-Straße in Vaihingen gibt es eine Baustelle. Kann vorkommen. Was bei uns dabei gern auch vorkommt: eine verwirrende Beschilderung und kaum Platz für Radler. 

Man sieht dass die Radfahrenden ihren gewohnten Weg über die Nord-Südstraße hinweg Richtung Rohrer Straße und Möhringen nicht fahren können. Kommen sie die Breitwiesenstraße entlang, sehen sie an der Einmündung in die Nord-Süd-Straßen diese Barrieren. Sie sollen hier nach links über die Breitwiesenstraße hinüber. Das ganze ist als gemeinsamer Geh-/Radweg ausgeschildert. Seit wann sind Zebrastreifen Radwege? Eigentlich endet der Radweg doch genau hier.

22. September 2018

Zum Teufel mit den Radfahrern und Fußgängern, die Zweite

Eine Baustelle blockiert in der Robert-Koch-Straße in Vaihingen Gehweg und Radweg. 

Fußgänger sollen hier auf die andere Straßenseite wechseln, Radfahrende auf die Fahrbahn. Geht, kann man machen, auch wenn viel Verkehr herrscht und man ein routinierter und furchtlos Radler ist. Nur die Jugendlichen und unsicheren Radfahrenden tun das nicht. 

Falls wir in Stuttgart das Radfahren unter keinen Umständen fördern wollen, dann machen wir so was. Man könnte ja auch mal den Autofahrenden eine Spur wegnehmen (die haben ja hier zwei Fahrspuren Richtung Schwabengalerie) und Fußgänger und Radfahrer um die Baustelle herum führen. 

Auf die Situation hat mich Blogleser Jan aufmerksam gemacht, von dem auch die Fotos stammen. 

Das ist hier wieder mal sehr schlecht gemacht.

19. Juli 2017

Wenn man Radstreifen zwischen den Autoverkehr bastelt

So sieht das aus, wenn ein Radstreifen endet, weil man Rädern auf der Fahrbahn keinen Platz geben kann. 

Das ist in Vaihingen die Kreuzung der Straße Vaihinger Markt Richtung Rohr mit der Hauptstraße. Ein Radstreifen führt zur Ampel vor. Dann sehe ich das hier. Wenn ich nach links Richtung Kaltentaler Abfahrt abbiegen will, soll ich das über den Aufstellplatz fürs indirekte Linksabbiegen tun.

Aber wo ist die Ampel, die mir sagt, wann ich losfahren kann?

26. Mai 2017

Erster Radschnellweg Sindelfingen-Rohr geplant

Der Landkreis Böblingen will schon im kommenden Jahr auf der Römerstraße den ersten Radschnellweg nach Stuttgart eröffnen. Er verbindet Sindelfingen und Böblingen mitRohr. 

Wie die Stuttgarter Zeitung am 21. Mai berichtete, soll dafür das historische Kopfsteinpflaster streckenweise überdeckt und die Straße frühmorgens und nachts bis 22 Uhr per Bewegungsmelder beleuchtet werden.

2,2 Millionen will der Landkreis Böblingen investieren. Die Denkmalschützer scheinen sogar ganz froh zu sein, dass das Kopfsteinpflaster durch Asphalt geschützt wird. (Es werden Trennschichten aufgetragen, darüber kommt dann schwarzer Asphalt.) Immer wieder sollen Abschnitte für Betrachter offen gelassen werden. Und erhalten bleibt der Abschnitt in Vaihingen/Rohr, der direkt zu den Patch Barracks führt, denn der ist nicht mehr Teil des Radschnellwegs. Es sei denn Stuttgart baut ihn aus. Der Radweg soll dann auch im Winter geräumt werden. Teile der Römerstaße befinden sich derzeit im Besitz des Bundes, der ganz froh ist, dass sich jetzt wieder jemand um die Straße kümmert. Ein gutes Projekt.

11. August 2016

Wie gefährlich ist der Vaihinger Kreisverkehr?

Blogleser Jan hat sich Gedanken gemacht über den Kreisverkehr in Vahingen an der Robert-Leicht-Str./Zusestraße.

Ich habe ja  hier immer wieder über Kreisverkehre geschrieben, weil sie für Radfahrende eine Gefahr darstellen. Autofahrer/innen sind damit leicht überfordert, sie geraten in Hektik, wenn sie reinfahren wollen, sie vergessen beim Rausfahren das Blinken, und sie übersehen Radfahrende, die am Rand herum radeln und nehmen ihnen die Vorfahrt. Bei diesem Kreisel werden Radler in beiden Richtungen (mit und gegen den Uhrzeigersinn) um den Kreisverkehr geleitet.
Die erste Frage ist darum: Haben auf den Zebrastreifen Radfahrende von links und von rechts Vorfahrt, egal, von wo der Autofahrer kommt?

3. März 2016

Irgendwas ist immer

Der Teil der Hauptradroute 1 zwischen Heslach und Vaihingen ist die längste gut ausgebaute Radroute Stuttgarts.

Ich finde, dass man die Strecke ziemlich stressfrei radeln kann. Aber irgendwas ist halt immer: Autos auf dem Radweg, ein Schild auf der Spur ... mal abgesehen von den sehr langen Wartezeiten an Radlerampeln.


26. August 2015

Radfahrer, Pech gehabt

Blogleser Martin hat am Montag einen Brief an die Stadt geschrieben. Er pendelt mit dem Fahrrad täglich von Stuttgart nach Böblingen. Von einem Tag auf den nächsten stand er vor einer Baustelle. 

Er  musste er völlig überraschend feststellen, dass seine bevorzugte Strecke über die gut befahrbare K1055 von Vaihingen nach Böblingen wegen Bauarbeiten gesperrt ist. Er hat zwar an der Gründgenstraße Halteverbotsschilder bemerkt und daraus geschlossen, dass Bauarbeiten anstehen, aber an dem Morgen war dann die Einfahrt in die Gründgenstraße verboten ist. Und zwar ohne ein Radfahrer-frei, was ihm durchaus angebracht erscheint. 

Ein böse Überraschung, so ohne Vorwarnung. Er schreibt weiter:

1. April 2015

April, April! Radlerampel in Vaihingen

Blogleser haben mich bei der Diskussion über Ampelanlagen und den Roll-Stopp auf eine Radlerampel aufmerksam gemacht, die den Radverkehr behindert, statt ihn zu fördern.

Sie steht in Vaihingen auf der Möhringer Landstraße, Ecke Fanny-Leichtstraße nach der Eisenbahnbrücke Richtung Schillerplatz. Hier kommen Radfahrer auf der Radspur an. Die Schülerinnen und Schüler des Fanny-Leicht-Gymnasiums werden - kurios genug - über den Gehweg in Gegenrichtung in die Einbahnstraße zur Schule geschickt.

Wer links abbiegen will, sieht einen Drücker mit einem Pfeil, der nach links zeigt. Man kann - das ist schön - Grün anfordern und dann links abbiegen. Aber was, so haben mich die Blogleser gefragt, ist eigentlich mit denen, die geradeaus radeln wollen?

25. März 2015

Container verstellen die Sicht

In Vaihingen ist auf der Feldweg-Radroute ein neues Sichthindernis aufgetaucht. Darauf hat mich Blogleser Frank aufmerksam gemacht. 

Er schreibt: Am 5. März "habe ich auf meinem Weg zwischen der Möhringer Jugendfarm und dem Vaihinger Zentrum eine merkwürdige Baumaßnahme bemerkt, die wohl am Mittwoch stattgefunden haben muss.  An einem ohnehin sehr unübersichtlichen Eck auf dem Radweg zwischen Sonnenberg und Vaihingen wurden genau im Sichtfeld des Knicks in der Radverbindung eine Menge von Müllcontainergaragen aufgestellt wurden.

29. Mai 2014

Vom Zwang, auf dem Gehweg zu radeln

Beim Fanny-Leicht-Gymnasium gibt es kuriose
Radlerführungen
Vahingen hat zwar Radfahrer, weiß aber nicht so recht, wo es sie eigentlich fahren lassen will. In den Vororten Stuttgarts mit alten Stadtkernen sind die Straßen eng. Es gab immer schon Radfahrer dort, wo sich Schulen befinden.

Früher waren die Routen für diese Radler total ungeregelt. Inzwischen versucht man sie zu regeln mit einer Mischung aus Radspuren, Sicherheitsstreifen und freigegebenen Gehwegen, mal in Fahrtrichtung links, mal rechts. Die Übergänge müssen sich Radfahrer mithilfe von Fußgängerampeln zusammensuchen.

27. Mai 2014

Die Brücke zum Campus

Wer sich in Vahingen auskennt, findet locker die Brücke, die die Kaltentaler Abfahrt überquert. 

Unten fahren die Autos, oben drauf liegt ein Gehweg, der für Radler freigegeben ist. Es ist die kürzeste Verbindung zwischen der Wallgrabener Gegend von Vaihingen mit dem Campus der großen Universität.

Es ist einer der vergleichweise alten Stuttgarter Bauten, bei denen man an Radfahrer gedacht hat.
Man muss das Rad nicht die Treppen rauftragen, ein befahrbarer Weg führt in Serpentinen empor.

30. Juni 2013

Die Hauptradroute 1 - ein Stuttgarter Projekt

Er soll ja angeblich von Rohr über Vaihingen und Kaltental zu Marienplatz und von dort über die Tübinger Straße, die Fahrradstraße, Planie und durch den Schlossgarten nach Cannstatt führen und von da nach Fellbach. 

Der Tallängsweg ist ein vielversprechendes Radprojekt der Stadt Stuttgart, von dem es zwar eine Karte (nur mit Java-Plugin) gibt, aber online nicht unter dem Stichwort Tallängsweg Stuttgart. Dafür tauchen dann mahnende Beschreibungen des Nabu und des adfc mit Fotos von den Mängelpunkten auf, die inzwischen teils behoben sind.


Fangen wir mal an mit der Strecke Marienplatz-Vahingen (ca. 7 km) und zurück (siehe Karte unten).