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11. Juni 2025

Geschwindigkeitsanzeige am Südheimer Platz

Schrittgeschwindigkeit bedeutet nach gängiger Auffassung, dass man ungefähr 7 km/h  schnell fährt. Bis 10 km/h scheint es eine gewisse Toleranz zu geben. Ab dann ist es zu schnell. 

Das zeigt zumindest die Geschwindigkeitsanzeige im verkehrsberuhigten Bereich (meist als Spielstraße bezeichnet) in der Burgstallstraße am Südheimer Platz so an. Sie misst die Geschwindigkeit von Autofahrenden und Radfahrenden und lächelt grün bis 7 km/h, zeigt  bis 9 km/h ein gelbes Grinsen und  ab 10 km/h rot das Trauergesicht. (Siehe Fotos ganz unten.) 

Der verkehrsberuhigte Bereich wurde vermutlich 1991 eingerichtet, um den Autoverkehr zu verlangsamen, nachdem der Heslacher Tunnel den größten Teil des Autoverkehrs von vom Südheimer Platz abgezogen hatte. Die Beschilderung bedeutet vor allem Schrittgeschwindigkeit. Fußgänger:innen und Menschen in Autos oder auf Fahrrädern sind gleichberechtigt. Fußänger:innen müssen nicht am Rand gehen, sondern dürfen die ganze Breite der Straße benutzen. Kinder dürfen spielen. Autofahrende müssen auch mal warten, behindern darf man sie aber auch wieder nicht und muss Platz machen. Schrittgeschwindigketi gilt übrigens auch für Fahrräder oder E-Scooter und alles andere, was fährt. 

22. Mai 2025

Die Radfahrstreifen in Kaltental bleiben

Vor drei Jahren wurden die Radfahrstreifen bergauf und bergab an der Böblinger Straße zwischen Waldeck und Engelboldstraße als Pop-up-Radwege angelegt. 

Pop-up deshalb, weil das schnell gehen konnte. Und es musste schnell gehen, weil Radfarhende vor allem bergauf innerhalb der Dooringzone fuhren und ständig in kritisch engem Abstand von Autofahrenden überholt wurden. Polizeiaktionen und zusätzlich aufgestellte Überholverbotszeichen halfen nichts.  Außerdem radelte man in der Dooringzone der rechts abgestellten Autos, vielfach Firmenfahrzeuge. 2017 machte der Zweirat mit einer Aktion auf die Gefahren der Dooringzone aufmerksam. Außerdem filmte immer wieder ein Radfahrer wie er von Autofahrenden bedrängt wurde. Es war offensichtlich, dass die äußerst konflikträchtige Strecke nicht so bleiben konnte. Im März 2022 beschlossen dann die städtischen Gremien die Radfahrstreifen. Dagegen protstierten Anwohner:innen und Gewerbetreibende, denn hundert Autoabstellplätze mussten dafür wegfallen. Allerdings erwies sich auch, dass viele ihre Garagen und Stellplätze auf ihren Grundstücken nutzen können. Im August 2022 wurden die Radfahrstreifen angelegt, eine Weile kämpfte man noch gegen Falschparker auf den Radstreifen, aber auch das legte sich. Dem Gemeinderat zugesagt war eine Evaluation nach zwei Jahren. 

20. Mai 2025

Im Schwabtunnel geben die Auto-Rambos den Ton an

Im Februar hat sich Blogleserin Katharina an mich gewandt, die täglich mehrmals mit Kindern auf dem Rad durch den Schwabtunnel radeln muss und es beängstigend findet. Und nun stehen Radfreigaben für die Gehwege. 

Katharina schilderte mir das aggressive Fahrverhalten leider ziemlich vieler Autofahrenden. Sie halten sich nicht ans Überholverbot, das generell im Tunnel gilt, auch gegenüber Radfahrenden, was mit einem Extraschild bekräftigt wird, und überholen teils "im Eichhörnchenabstand", wie es das Kind einer anderen Mutter formulierte. Anfang Mai griff die Stuttgarter Zeitung das Thema auf und berichtet, dass die Angst von Katharina auf dem Fahrrad im Schwabtunnel kein Einzelfall ist. Nachdem auch die Polizei immer wieder Kinder über 10 Jahre, die auf den Gehwegen radelten, vom Rad holen musste, aber nicht auf die Fahrbahn schicken mochte, so gefährlich erschien auch ihr das Radeln dort, beschloss die Stadt, die Gehwege fürs Radfahren freizugeben. Die stehen nun an beiden Seiten und erlauben jeweils in Fahrtrichtung rechtsseitig das Radeln auf dem Gehweg. Das aber bringt Fußgänger:innen (und Radfahrende) in Bedrängnis, denn die Gehwege sind eng, und das Gebot, Schrittgeschwindigkeit zu radeln, ist eines, das man realistischerweise nicht einhalten kann. 

Diese Gehwegfreigabe ist eine Kapitulation von Polizei und Ordnungsamt vor dem Rowdytum der Autofahrenden. Wie krass es dort zugeht, habe ich an einem Mittwochabend gegen 18:30  Uhr eine knappe Viertelstunde lang beobachtet. 

26. Februar 2025

Die Hauptradrpoute 1 unter der Seilbahnbrücke wird saniert

Der Untergrund des Geh- und Radwegs in Heslach entlang der Burgstallstraße zwischen Vogelrain und der Seilbahnstraße ist schlecht und muss erneuert werden. Deshalb wird der Abschnitt für den Radverkehr gesperrt. 

Die Asphaltarbeiten sollen heute beginnen und zwei Wochen dauern. Es hängt aber auch vom Wetter ab, ob das so klappt. Es soll eine gut ausgeschilderte Umleitung geben. Die Stadt bittet darum, sie auch zu benutzen. Die Umleitung verläuft über die Böblinger Straße und beschert uns nicht nur zwei Ampeln, sondern auch die Einfahrt in die Vorfahrtstraße Böblinger Straße. (Siehe Fotos)

19. Januar 2025

Wichtig: Umfrage zum Radfahrstreifen Kaltental

Der Radfahrstreifen in Kaltental wurde als Pop-up-Radweg schnell eingerichtet. Dafür fielen hundert Parkplätze weg. Bedingung war eine Evaluation nach zwei Jahren. 

Die Stadtverwaltung steht hinter den Radstreifen, die Lokalpolitik nicht einstimmig, die Anwohnenden, die Autos, Betriebe oder Werkstätten haben, sind vermutlich zu einem gewissen Teil dagegen. (Alle sind es nicht.) Wobei sich gezeigt hat, dass die Parkplätze am Straßenrand in dem Ausmaß, wie sie vorher bestanden, nicht nötig sind, weil es viele Stellplätze auf den privaten Grundstücken gibt. 

Die Stadt Stuttgart hat jetzt eine Umfrage gestartet, an der wir Radfahrenden teilnehmen sollten. Sie dauert bis zum 6. Februar: Also gleich machen! Die Umfrage ist anonym. 

28. November 2024

Radstreifen Liststraße entschärft

Schockbegegnungen habe ich beim Hochrradeln der Liststraße von der Böheimstraße immer wieder mit Autofahrenden, die mir auf dem Radfahrstreifen entgegenkommen.  

Und zwar sowohl oben an der Ausfahrt, als auch auf der kurvigen Strecke. Blogleser Matthias ist auf diesem, seinem regelmäßigen Weg nicht nur einmal, sondern wiederholt mit dem Auto angefahren worden. Von ihm stammen die Fotos im Dreierbild von der Situation. Jetzt hat die Stadt dort die Parkplätze entfernt und ein paar Baken aufgestellt, die den Autofahrenden helfen sollen, ihr Tempo zu reduzieren und die Spur zu halten, damit wir Radfahrenden sicher hochkommen. Ohnehin wird der Streifen arg schmal, wenn im Herbst bis Ende November die Blätter nicht entfernt werden oder wenn im Sommer das Gebüsch weit herein hängt. 

2. April 2024

Immer noch nichts gut am Schoettle-Platz

Wenn man vom Schwabtunnel runter radelt und an der Böblinger Straße ankommt, gibt es immer noch keine Möglichkeit, legal nach rechts in die Böblinger Straße abzubiegen. 

Und es fehlt immer noch - schon lange - vieles andere: Radstreifen, eindeutige Radführungen, Radampeln, Abbiegefreigaben für den Radverkehr, kurz: eine einladende Radinfrastruktur. 

Aus der Busspur darf man jedenfalls nicht mit dem Rad nach rechts abbiegen, man darf sie nicht mal befahren. Aus der Autofahrspur links daneben darf man auch nicht nach rechts abbiegen, da geht nur geradeaus. Dabei darf die Böblinger Straße als Einbahnstraße in Gegenrichtung, also Richtung Kaltental vom Radverkehr benutzt werden. Sie ist freigegeben. Nur kommt man halt regelkonform nicht dorthin. 

18. November 2023

Endlich legal mit dem Rad geradaus

Im Zuge der der Erneuerung der Ampelanlage an der Kreuzung Böblinger Straße/Schickhardt-Straße ist nun auch das Fahrrad-frei Schild aufgehängt worden. 

Mit dem Fahrrad darf man nämlich geradeaus die Böblinger Straße weiterfahren, Autofahrende müssen links oder rechts abbiegen. 2019 habe ich beschrieben, dass Radfahrende das zwar dürfen, aber nicht, wenn sie an der Ampel stehen. Denn unter den Abbiegegeboten hing kein Schild, das die Geradeausfahrt für Radfahrende freigab. 

Jetzt ist es da. Wir können also legal geradeaus radeln. 

Dass man in die Böblinger Straße fahren darf, sah man bisher nur, wenn man drüben war oder über die Kreuzung hinweg guckte. 

27. September 2023

Keller 5 jetzt unter der Paulinenbrücke

Keller 5 ist eine offene Fahrradwerkstatt und ist jeden Dienstag- und Donnerstagabend offen, nicht nur für geflüchtete Menschen, sondern für alle mit ihren Fahrrädern. 

Sie befindet sich ganz hinten unter dem Autokreisel der Paulinenbrücke. Die Idee ist schon ein paar Jahre alt. Das Grüne Bezirksbeiratsmitglied Süd, Reinhard Otter, und zwanzig engagierten Radler:innen gründeten die Fahrradwerkstatt 2018  in einem Keller der Flüchtlingsunterkunft in der Schickardtstraße. Jetzt ist der Keller 5 unter die Paulinenbrücke gezogen. 

Wer einen Platten zu flicken hat oder das Rad durchchecken möchte, kann das dort jeden Dienstag und jeden Donnerstag (außer an Feiertagen) zwischen 18:30 Uhr und ca. 20:30 Uhr tun und bekommt Platz und Werkzeug dafür. Auch Basisersatzteile werden gegen eine kleine Spende zur Verfügung gestellt. Vor allem aber richtet die Werkstatt gespendete Fahrräder wieder her und gibt sie an Bedürftige weiter. Wer ein Fahrrad übrig hat, kann es spenden. 

3. Februar 2023

Allmählich kommen die Radabstellanlagen

Die Mobilitätswende beginnt vor der eigenen Haustür. Deshalb sind Fahrradabstellanlagen in dicht besiedelten Wohnviertel so wichtig. 

In der Tulpenstraße in Stuttgart Süd im Lehenviertel sind weitere vor Längerem vom Bezirksbeirat Süd vorgeschlagene Radabstellanlagen gebaut worden. Sie belegen zwei Autostellplätze. Obgleich sie noch nicht lange da sind, stehen bereits Fahrräder dort. Natürlich auch ein Moped, denn auch Moped- und Motorradfahrende hätten gern Abstellmöglichkeiten auf den Fahrbahnen. Sie dürfen ja eigentlich nicht auf Gehwegen abgestellt werden. In Radabstellanlagen aber auch nicht. 

14. November 2022

Neuer Ort für Hyggelig Bikes

Hyggelig Bikes ist umgezogen und hat einen neuen großen Laden an der Böblinger Straße nahe dem Marienplatz eröffnet. 

Die Räumlichkeiten an der Ecke Heusteigstraße und Kolbstraße waren doch sehr beengt. Jetzt gibt es Platz für die Ausstellung der Lastenräder, die man hier besichtigen, probefahren und kaufen kann, und es gibt Platz für eine Werkstatt. 

Steile Treppen gab es im alten Laden, drei Stufen gibt es auch hier, denn das Gebäude steht unter Denkmalschutz. Und außerdem haben kurioserweise viele Radläden in Stuttgart Treppen im Eingangsbereich, das muss also sein. 

24. Oktober 2022

Das Schilder-Rätsel von Sonnenberg

In Sonnenberg gibt es eine verlotterte Radverkehrsanlage. Hier radelt doch niemand, dachte ich. Aber dann kam mir auf dem Gehweg ein Radler entgegen. Diese Radspur hat er nicht benutzt. 

Schön ist, dass Radfahrende der Laustraße über einen Freiabbieger folgen können, der für Autos gesperrt ist. Sie müssen nicht an der Ampel warten. Doch wenn man sich die ganze Sache genauer anschaut, tauchen einige Fragen auf. 

Aber der Reihe nach: Radfahrenden, die die Waldfriedhofstecke hochgeächzt sind oder die Heinestraße entlang aus Degerloch kommen und in Sonnenberg auf der Laustraße Richtung Rembrandstraße (Kremlerstraße, Hallenbad etc.) weiter wollen, müssen hier lang (siehe Karte unten). 

30. September 2022

Tränke für Bike-Rider in Heslach

Wenn man aus der Innenstadt die lange Böblinger Straße schon fast ganz hochgeradelt und an der Schwarzwaldstraße angekommen ist, gibt es eine Erfrischung. 

Das ist die Stelle, wo der Radstreifen auf den Gehweg hoch- und an der Autoampel vorbeiführt. Wenn man nicht nur stier nach vorn schaut, sondern nach rechts an die Mauer, sieht man dieses Schild. "Trinkwasser" steht da, man sieht einen Becher mit (colaschwarzer Füllung) und ein "für" und dann ein Fahrrad. 

Hier sollen nicht Fahrräder mit Kettenöl getränkt werden, sondern Menschen auf Rädern Wasser bekommen.  Super! Aber wo jetzt? 

2. Juni 2022

Neue Fahrradweiche macht es einfacher

Wo sich die Olgastraße in die Neue Weinsteige und die Filderstraße teilt, wurde der Schutzstreifen neu gemacht und eine Fahrradweiche angelegt. 

Wenn man sich das alte Bild mit dem vorigen Zustand ganz unten anschaut, sieht man: Der Schutzstreifen wurde vom Bordstein weg in die Fahrbahn verlegt und neue Parkplätze geschaffen, zu denen der Schutzstreifen immerhin einen Sicherheitsabstand hält. Die Fahrbahn wurde dadurch schmaler. Die rote Fahrradweiche stellt optisch klar, dass der Linksabbiegeverkehr die Hauptrichtung ist, und alle, die in die Filderstraße wollen, den Radstreifen queren. 

Vorher streckte man vor dieser Gabelung so früh wie möglich den linken Arm raus und verließ dabei schon sehr früh den Schutzstreifen Richtung Fahrbahnmitte, damit allen nachfolgenden Autofahrer:innen klar war, dass man nach links hoch will. Manche schossen dann rechts an einem vorbei geradeaus in die Filderstraße. 

2. April 2022

Kein Respekt vorm roten Teppich

In der Kolbstraße, die von der Tübinger Straße Richtung Lehenviertel hochgeht, sind neue Fahrbahnmarkierungen entstanden, die den Radfahrenden das Leben deutlich erleichtern. Aber die meisten Autofahrenden stehen auf der roten Fläche. 

Hier stellte man sich als Autofahrer, wenn man clever sein wollte, vorher zweireihig an der Ampel auf und blockierte dabei oft auch den die Bergabradspur mit den entgegenkommenden Radler:innen. Nun ist es ein bisschen anders. Aber es fällt so manchen Autofahrenden doch echt richtig schwer, zu erkennen und einzusehen, dass jetzt hier etwas anders ist.  

9. März 2022

Hurra! Endlich!

Bevor ich in zwei Tagen von einem Radweg erzähle, der an einer Treppe endet, muss ich mich heute freuen. 

Auch wenn es die meisten Radler:innen in Stuttgart nicht betrifft und nur eine kleine Ecke ist. Endlich hat der Radverkehr auf der Kolbstraße, die von der Tübinger Straße bergauf ins Lehenviertel geht, Platz und Ampel bekommen.  

Über Jahre habe ich hier den Massenstart mit Autofahrenden geübt, die mit mir Grün bekamen und unbedingt an mir vorbeiwollten, bevor es bergauf geht. Jahrelang habe ich die Sekunden runtergezählt,  um eine halbe Sekunde vor den Autos starten zu können und den Wettlauf in den Anstieg zu entschärfen. Über Jahre haben sich Radler:innen ganz vorn an die Ecke gestellt, um loszufahren, wenn die Fußgänger:innen Grün bekommen, 7 Sekunden, bevor die Autos Grün bekommen. Immer wieder habe ich grummelnd darüber geschrieben

Jetzt haben wir hier nicht nur einen mächtigen roten Aufstellplatz, sondern auch - Hurra! - eine Radlerampel, die vor der Ampel der Autos Grün bekommt. Wunderbar! Toll! Endlich!  

7. März 2022

Fahrradstraße bekommt neuen Fahrbahnbelag

Weil es auf der Hauptradroute 1 liegt, kriegen derzeit viele mit, dass auf der Tübinger Straße die Fahrbahn der Fahrradstraße neu markiert wird. 

Es geht darum, die Einfahrten und alle Kreuzungsbereiche so zu kennzeichnen, dass Autofahrende sofort erkennen, dass sie sich auf einer anderen Straßenart, nämlich einer Fahrradstraße befinden. Die Kreuzungen bekommen türkisfarbene Flächen, so wie man das an der Einfahrt vom Marienplatz aus am Sonntag schon sehen konnte. 

Eine türkisfarbener Linie begrenzt auch den Fahrbahnrand, so wie in der eigentlich autofreien Eberhardstraße. 

Momentan ist die Einfahrt vom Marienplatz aus gesperrt.

16. Januar 2022

Neue Schilder an der Böblinger Straße

Quelle twitter Pressemittilung
In Stuttgart gibt es ein neues Verkehrszeichen, lese ich in einer Mitteilung der Stadt. Nämlich dieses: Autos dürfen Fahrräder hier nicht überholen. 

So neu ist es aber gar nicht. Es stand bereits an einer Verengung wegen einer Baustelle an der Olgastraße bergauf (Foto weiter unten). Wurde aber von Autofahrenden nicht sonderlich beachtet.

Neu ist nicht das Verkehrszeichen, sondern Stelle. Diese Schilder stehen  seit Freitag an der Böblinger Straße, der Kaltentaler Abfahrt, wo die Fahrbahn mit dem Schutzstreifen nicht breit genug ist, um mit 1,5 Metern Abstand ein Fahrrad zu überholen. Bisher lautete die Argumentation der Stadt gegen das Schild an der Kaltentaler Abfahrt, dass ja das Überholen von Fahrrädern laut StVO dort ohnehin verboten sei, weil die Fahrbahn zu schmal ist.

13. Dezember 2021

So ein Käse wieder mal!

"Radfahrer absteigen" ist kein Schild der StVO. Auch wenn es hier sehr gebieterisch anmutet, es ist nicht nur ungültig, sondern auch sinnlos. 

Es steht an der Baustelle, die die Kreuzung Wannenstraße/Gebelsbergstraße in Stuttgart-Süd blockiert. Wer die Wannenstraße runter kommt, muss hier nach links, kann nicht geradeaus weiterfahren. Die Frage ist nur: Warum, um Himmels Willen, sollen Radfahrende hier absteigen und schieben? Mitten auf der Fahrbahn? Oder denken die Baustellenbeschilderer, sie sollten auf den Gehweg hoch und dort schieben? Oder dass Radler hiergenerlle  auf dem Gehweg radeln und das hier aus irgendeinem Grund nicht tun sollten? 

Diese Schild "Radfahrer absteigen" gehört aus dem Arsenal der Schilderwut rausgenommen und verschrottet. 

14. September 2021

Wieder schwerer Dooring-Unfall in Stuttgart

Wieder hat es in Stuttgart einen schweren Dooring-Unfall gegeben. Ein Radfahrer fuhr die Alte Straße hinunter. Eine Autofahrerin öffnete ihre Autotür und brachte den Radfahrer zu Fall. Er wurde schwer verletzt. 

Der Radfahrer fuhr, wie die Stuttgarter Zeitung berichtet, am Freitag gegen 18 Uhr die Alte Straße, die nach der Haarnadelkurve der Böblingerstraße in Heslach rechts abzweigt, zum Unteren Brühl hinunter.  Eine Autofahrerin hatte ihren gemieteten Smart dort abgestellt und stieß, ohne zu gucken, die Tür auf. Der Mann prallte gegen die Tür und stürzte. Er musste ins Krankenhaus. Erst vor acht Wochen hatte es in der Kölle-Straße einen schweren Dooring-Unfall gegeben, der durch die Beifahrerin verursacht wurde.