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Foto: Blogleser Florian |
Am Montagabend berichtete mir Blogleser Friedemann von einem schweren sogenannten Abbiegeunfall in Cannstatt an der Ecke Waiblinger/Daimlerstraße. Demnach überfuhr der Fahrer eines Betonmischers, der auf der Waiblinger Straße vom Wilhelmsplatz her kam, beim Einbiegen in die Daimlerstraße einen Radfahrer. Weiter heißt es: "Den genauen Unfallhergang kann ich nicht beschreiben. Das Fahrrad lag komplett unter der vorderen Doppelachse des Lkws, der Radfahrer lag vor dem Lkw, die Einsatzkräfte eines Polizeiwagens waren bereits vor Ort und kümmerten sich um den Verletzten, der wohl ansprechbar und bei Bewusstsein war. Mehr kann ich dazu nicht sagen, ausser dass im Laufe der nächsten fünf Minuten mehrere Rettungswagen eintrafen. Als ich ca. eine Stunde später zurückkam, stand der Lkw immer noch an derselben Stelle, das Fahrrad immer noch darunter."
Etwas später meldete auch die Stuttgarter Zeitung den Zusammenstoß. Demnach bog der Fahrer eines Betonmischers gegen 17:30 Uhr aus der Waiblinger Straße nach rechts in die Daimlerstraße ein. Er erfasste einen 36-jährigen Radfahrer, der auf dem markierten Radstreifen geradeaus Richtung Fellbach fuhr, und verletzte ihn schwer. Er musste ins Krankenhaus. Der Zeitung ist es auch der Erwähnung wert, dass ein Kriseninterventionsteam den Lastwagenfahrer betreute, der einen Schock erlitt. Und welches Kriseninterventionsteam betreute die Angehörigen des verletzten Radfahrers, frage ich mich, die sicher auch unter Schock stehen? Es ist durchaus möglich, dass beim Überbringen der Nachricht durch die Polizei auch ein Kriseninterventionsteam dabei war, aber es wird nicht erwähnt.