Es gibt eine Verbindung im Gehirn zwischen motorischen Zentren und dem wichtigsten Belohnungssystem, das Dopamin ausschüttet. Bewegung macht glücklich.
Die Neurowissenschaften gehen mittlerweile davon aus, dass der menschliche Geist es lohnend findet, zu gehen, zu laufen, zu radeln, zu schwimmen und so weiter. Die Dopaminausschüttung erzeugt ein enormes Wohlgefühl. Für die menschliche Entwicklung war das entscheidend, so trieb es uns, unsere Umgebung zu erkunden und Neues zu entdecken. Längst weiß man, dass Kinder besser durch Belohnung lernen als durch Bestrafung. Die Freude, etwas zu können (Rad fahren, schwimmen, rechnen) ist Ergebnis der Dopaminausschüttung, der Dopaminkick wiederum ist Antrieb, etwas zu können. Bestrafung schüttet ebenfalls Neurotransmitter aus, die aber hemmen und zwar durchaus auch die Motorik. Das zeigt uns: Tu das nicht noch mal!
Dass eine Autofahrt aus der Vorstadt zum nächsten Supermarkt oder ins Stadtzentrum glücklich macht, werden wohl die wenigsten Menschen behaupten.