Posts mit dem Label Lastenrad werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Lastenrad werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

30. Mai 2025

Spezialräder testen am 5. Juni auf dem Marienplatz

Radfahren ist keine Frage des Alters oder einer körperlichen Einschränkung, sondern eine Frage des passenden Fahrrads.  

In unseren Fahrradläden stehen all die Liegeräder, Dreiräder oder Tandems nicht herum, die älteren oder Bewegungseingeschränkten helfen würden, ihre Mobilität zu erhalten oder wieder zu entdecken.  

Mit einem E-Fahrrad - egal ob auf zwei, drei oder vier Rädern - kann man sich in der ganzen Stadt bewegen, kommt fast überall hin und ist völlig unabhängig von Taxiunternehmen, U-Bahnhaltestellen mit nicht funktionierenden Aufzügen oder dem eigenen Auto samt nerviger Parkplatzsuche. Eine Voraussetzung: Man muss wissen, wo man daheim das Fahrrad unterstellen kann. 

Bei der Suche nach dem richtigen Rad hilft am Donnerstag, dem 5. Juni von 13 bis 18 Uhr auf dem Marienplatz in Stuttgart-Süd die Stadt Stuttgart zusammen mit Cargobike. Es werden verschiedene E-Fahrräder unterschiedlicher Hersteller zu sehen sein. Man darf sie ausprobieren und bekommt Beratung. Es ist eine reine Info-Veranstaltung, ohne Kaufzwang und herstellerunabhängig. Die Stadt Stuttgart fördert übrigens die Anschaffung von E-Trikes (noch bis mindestens Ende dieses Jahres) und anderer Spezialräder bei nachgewiesener körperlicher Beeinträchtigung mit einem Zuschuss. Sie hat damit schon einige Menschen richtig glücklich gemacht. 

Wer sich auf dem E-Bike nicht mehr sicher fühlt, aber weiter Rad fahren will, oder wer früher geradelt ist und es wieder anfangen möchte, ist herzlich Willkommen. Und hoffentlich ist das Wetter schön. 


31. Oktober 2024

Paketzustellung per Straßenbahn und Lastenrad, das geht

In Frankfurt am Main hat Amazon Pakete mit einer speziellen Straßenbahn transportiert und dann mit Lastenrädern zu den Häusern gebracht. Dadurch wurde der städtische Verkehr deutlich entlastet. 

Das geht aus einem vierwöchigen Versuch hervor, über den Forschung und Wissen berichtet.  Für den Transport der Pakete wurde eine alte Bahn als Güter-Tram benutzt, die vom Stadtrand in die Innenstadt fuhr. Dort wurden die Pakete auf E-Lastenräder verteilt, mit denen sie zugestellt wurden. Die Analyse zeigte eine CO2-Entlastung des städtischen Verkehrs um knapp 60 Prozent. Aber auch die Kosten sanken. In den vier Wochen wurden mit der Straßenbahn durchschnittlich 4,8 Lastenradtouren mit 67 Paketen transportiert. Die Kapazität reicht aber für das Doppelte, in einer Tram können 600 Pakete transportiert werden. Versuche muss man machen, damit man daraus lernt. So zeigte sich, dass die Umladezeiten auf Lastenräder nicht optimal liefen. Aber daran kann man ja arbeiten. Auch die ARD berichtete über den Versuch, das Video dazu kann hier angeschaut werden. Mal sehen, welche Stadt das zuerst machen wird. 

Auch in Stuttgart liefern verschiedene Postdienste bereits mit Lastenrädern aus.

25. Oktober 2024

Lastenräder haben ein großes Potenzial

Innerhalb eines Jahres ist die Zahl der Lastenräder in London um 60 Prozent gestiegen. Lastenräder haben das Potenzial, wenigstens 17 Prozent der Lieferfahrten zu ersetzen. 

Das ist wahrscheinlich auch bei uns so. Lebensmittellieferungen werden zunehmend per Lastenrad ausgefahren, aber auch Handwerkern sind sie nützlich. Wie das Velojournal schreibt, könnten damit 99 Millionen Kilometer (oder 260 Reisen zum Mond) durch Muskelkraft mit E-Motorzusatz ersetzt werden, was viele Tausend Tonnen CO2 einspart. Davon profitiert nicht nur der Autoverkehr, sondern auch viele Menschen, vor allem Kinder, die durch die schlechte Luft in London belastet werden. UPS liefert bereits in  Deutschland in vielen Städten auf der sogenannen letzten Meile mit Lastenrädern aus. 

25. März 2023

Lastenräder mit Brennstoffzelle

Lastenräder mit einer Brennstoffzelle auszurüsten, ist möglich. Aber ist es auch sinnvoll? 

Die Stadt Stuttgart fördert laut einer Pressemitteilung innovative klimafreundliche Mobilität. Nun hat das deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) im Rahmen eines von der EU geförderten Projekts unterschiedliche Lastenräder (nicht das auf dem Foto) mit einem Brennstoffzellenantrieb entwickelt, sogenannte FCCP, also Fuel Cell Cargo Pedelecs. Diese Lastenräder sollen bis zum Sommer im Killesberg-Park und dem Hauptklärwerk Mühlhausen eingesetzt werden. Dabei wird ihr Potenzial untersucht. 

Der Vorteil von Brennstoffzellen-Lastenrädern: Ihre Reichweite sei größer, heißte es in der Mitteilung, die Räder ließen sich auch bei Minus-Temperaturen verlustfrei fahren, wo Akkus versagten. Getankt sei auch schneller als der Akkus aufgeladen ist, und die Akkus müssten zu oft teuer ersetzt werden. 

Der Nachteil: Es gibt überhaupt nicht genug Wasserstoff.

14. November 2022

Neuer Ort für Hyggelig Bikes

Hyggelig Bikes ist umgezogen und hat einen neuen großen Laden an der Böblinger Straße nahe dem Marienplatz eröffnet. 

Die Räumlichkeiten an der Ecke Heusteigstraße und Kolbstraße waren doch sehr beengt. Jetzt gibt es Platz für die Ausstellung der Lastenräder, die man hier besichtigen, probefahren und kaufen kann, und es gibt Platz für eine Werkstatt. 

Steile Treppen gab es im alten Laden, drei Stufen gibt es auch hier, denn das Gebäude steht unter Denkmalschutz. Und außerdem haben kurioserweise viele Radläden in Stuttgart Treppen im Eingangsbereich, das muss also sein. 

6. Juli 2022

Der neue Feind: das Lastenrad

Das eine macht Sie zu einer "elitären Familie, die anderen ihren Lebensstil aufzwingt und zu viel öffentlichen Raum beansprucht" das andere ist ein Auto. 

So postete es Urban Cycling Institute Anfang Juni mit einem noch viel besseren Foto, als ich es habe. 

Das Lastenrad muss ja nicht nur auf viel zu schmalen Radstreifen gefahren, es muss auch irgendwo abgestellt werden. Auf dem Gehweg nimmt es Fußgänger:innen den Platz weg, aber am Straßenrand wollen die Leute, die jeden Parkplatz gegen die "ideologisch verblendeten" Forderungen der  "Fahrradlobbyisten" verteidigen, es schon gar nicht haben. 

Schließlich braucht man Autos, aber ein Lastenrad braucht man nicht. Das ist purer Luxus. Die Kinder und die Einkäufe kann ja auch mit dem Auto transportieren. Da nimmt man wenigstens niemandem den Platz auf dem Parkplatz weg. Gell? 

23. Dezember 2021

E-Lastenradförderung - eine Stuttgarter Erfolgsgeschichte

900 von der Stadt geförderte E-Lastenräder fahren inzwischen in Stuttgart herum. Sie sind seit 2018 fast eine Million Kilometer gefahren und haben 229 Tonnen CO2 eingespart. 

Nach Angaben der Stadt gab es seit 2018 bislang 1.200 Anträge auf Förderung, von denen fast alle positiv beschieden werden konnten. 1,07 Millionen Euro hat die Stadt in die Förderung bisher investiert. Am meisten Anträge wurden im Jahr 2020 gesetllt. Die Lieferengpässe, verursacht durch die Pandemie, führen allerdings dazu, dass bisher noch nicht alle Räder ausgeliefert werden konnten. Hinzu kam ein  Förderprogramme für Menschen, die sich kein E-Lastenrad kaufen können, weil der Eigenanteil zu hoch ist, sich aber eines bei der Neuen Arbeit dauerhaft leihen können sollen. Davon machten bisher 121 Familien Gebrauch. Außerdem gibt es ein Förderprogramm zum Erwerb von E-Trikes, also E-Dreirädern für Mobilitätseingeschränkte.

Im Juli dieses Jahres hat die Stadt die Lastenradbesitzer:innen befragt, um mehr über die Gründe für den Kauf von Lastenrädern erfahren.

5. Dezember 2021

Stuttgarter bauen Bambus-Lastenrad

Eine Gruppe aktiver Bambusradbastler hat im Werkstatthaus Stuttgart ein Bambus-Lastenrad gebaut. 

Der Rahmen ist fertig und soll nun Motor und Akku bekommen. Über ein Nachhaltigkeits-Crowdfunding der Stadtwerke Stuttgart sammelt die Gruppe jetzt Geld das Projekt, damit das Bambus-Lastenrad im kommenden Jahr auch fahren kann. 

Es wäre das erste Bambuslastenrad in Stuttgart (und vermutlich neben meinem Bambusrad auch das zweite Bambusrad überhaupt, das in Stuttgart fährt). Bambus ist ein leichter und zugleich stabiler Werkstoff. Man sagt gern: "Leicht wie Karbon, fest wie Stahl". Immerhin ist damit der Fahrradrahmen aus einem nachwachsenden Rohstoff gefertigt (und nicht aus energieintesivem Aluminium oder Stahl), auch wenn viele andere Komponenten aus anderen, weniger nachhaltigen Materialien bestehen. 

29. August 2021

Lastenrad und Auto werden politisch

Wer eine Elektroauto kauft, bekommt bis zu 6000 Euro vom Staat. Wer kein Auto, sondern ein Lastenfahrrad kauft bekommt ... nun ja, je nachdem, wo er oder sie wohnt, auch was oder gar nichts. 

In Baden-Württemberg bekamen Vereine und Freiberufler seit 2017 eine Förderung, in Stuttgart werden zusätzlich Familien gefördert, auch finanziell benachteiligte sollen eine Chance haben, und ein Förderprogramm für E-Trikes für Gehbehinderte wurde aufgelegt. Die Seite Greenbike-Shop listet alle Förderprogramme bundesweit auf. Bayern hat zum Beispiel kein Lastenradförderprogramm. Gewerbetreibende können hier, wie anderswo, wo es keine kommunale Unterstützung gibt, seit diesem Jahr beim Bund einen Zuschuss beantragen. Familien, also Privatleute, aber nicht. 

Die im Wahlkampf von den Grünen vorgeschlagene generelle Bezuschussung von Lastenrädern mit 1000 Euro würde wohl bis zu 250 Millionen Euro im Jahr kosten (1 Milliarde in vier Jahren), und zwar endlich auch für Privatleute. Gleichzeitig aber kosten die aktuellen Subventionen für Autos rund 7,4 Milliarden allein für das Dieselprivileg und 3,1 Milliarden für das Dienstwagenprivilig, den teuren Straßenbau und die Gesundheits- und immensen Umweltkosten nicht mitgerechnet. Die Kaufprämie für Elektroautos hat 2020 mehr als 1 Milliarde Euro verschlungen, und wächst in diesem Jahr rasant, wird sich vermutlich mehr als verdoppeln. Die Abwrackprämie, mit der 2009 in der Finanzkrise die Autoindustrie gerettet werden sollte, kostete 5 Milliarden Euro. So what?

28. Juni 2021

Kinder sicher in Lastenrädern transportieren

In Lastenrädern können Kinder ziemlich sicher transportiert werden. Es gibt keinerlei Hinweise, dass sie dort größeren Gefahren ausgesetzt wären als im Kindersitz auf dem Fahrrad oder in Autos. 

Lastenräder werden von den Menschen hinter Windschutzscheiben sogar besser wahrgenommen, also weniger ignoriert, als Radfahrende auf Normalrädern oder Pedelecs. Aber ein paar Dinge gibt es wohl zu beachten, die eine Broschüre der Bundesanstalt für Straßenwesen (BAST) zusammenstellt. Diese Broschüre gibt es gedruckt und als pdf. Sie beschäftigte sich mit den Anforderungen der Räder für den Kindertransport und mit dem anderen Fahrverhalten von Lastenrädern im Vergleich zu Normalrädern, weist aber auch darauf hin, dass in Lastenrädern nur Kinder bis 7 Jahre von Menschen transportiert werden dürfen, die älter als 16 Jahre alt sind.

Alle, die sich über den Kauf eines Lastenrads beraten lassen (Etwa bei Hyggelig), haben die Wahl zwischen mehrspurigen und einspurigen Rädern.

30. November 2020

Ein Zwerg-Lastenrad

Lanstenfahrräder gibt es für jeden Bedarf. Hier möchte ich ausnahmsweise mal eines vorstellen, ein ganz kleines. 

Entwickelt wurde das Joonit-Mini-Cargobike von vier Radfahrern in Hamburg, die eigentlich in den Bereichen Design und Technik unterwegs sind. Sie fahren und fuhren gerne Cargo-Bikes, haben aber festgestellt, dass das Manövrieren und Rangieren mit Lastenfahrrädern eine Herausforderung ist. Sie sind vor allem lang. Und schwer sind sie auch. Das Team wollte nach eigenen Angaben ein vollwertiges, aber kompaktes Lastenrad herstellen, das sich wie ein normales Fahrrad fährt. Es ist 1,77 Meter lang und mit und ohne Elektrounterstützung zu haben. 

21. April 2020

Fahrt mit Lastenrädern niemals auf dem Gehweg!

Lastenfahrräder sind schwer.  Sie gehören unter keinen Umständen auf Gehwege.

Prallt man mit so einem schweren Rad auf einem Fußgänger oder eine Fußgängerin, dürften erhebliche Verletzungen die Folge sein. Die Kästen oder Rahmen vor dem Lenker wirken wie ein Panzer oder wie eine Stoßstange. Der Fahrer des E-Lastenrads stürzt vielleicht auch selbst (bei Dreirädern nicht einmal das), aber der Rahmen hat vorher die Beine der Fußgänger/innen empfindlich getroffen. Die sind immer ohne Stoßstangen oder Panzer unterwegs. Und der Gehweg ist ihr Schutzraum.

Darauf hat mich Blogleser Matthias aufmerksam gemacht.

19. April 2020

Die Radambulanz in Heidelberg

Leichte Räder kann man bei einer Panne vielleicht in die Stadtbahn heben, ein Lastenrad nicht. Wie es aber zur Radwerkstatt bringen, wenn es nicht mehr fährt?

Ende 2013 hatte Felix Schacht die Idee, ein Lastenrad zu einer mobilen Werkstatt umzubauen. Im Mai darauf war die Fahrradwerkstatt fahrbereit und hatte auch gleich seinen ersten Einsatz bei einem Cargo-Bike. Gegen eine umfangreiche Fahrradreparatur vor Ort konnte die Radambulanz eine Webseite erwerben. Beworben wurde das Projekt zunächst mit Flyern und übers Weitersagen.

22. Januar 2020

Zu zweit auf dem Fahrrad

Derzeit begegne ich immer mehr Lastenrad-Besitzer/innen, die damit Kinder, aber auch ihre Partner/innen transportieren. 

Ist aber schwer verboten. Oder vielleicht doch nicht?


Auf dem Rad oder im Anhänger darf man nach gängiger Interpretation der StVO keine Menschen transportieren, die älter als 7 Jahre sind. Das wissen die meisten, die solche Räder besitzen, nicht. Sie haben schöne und faszinierende Lastenräder, die es nahelegen, auch ältere Kinder, sogar Erwachsene zu transportieren.

25. November 2019

Das Fahrrad ist der schmalste Transporter

Mit dem Fahrrad kann man mehr transportieren, als man so denkt.
Dazu nötig ist ein Gepäckträger und ein Strick oder ein Spanngurt oder eine zweite haltende Hand. In diesem Fall aber geht es dann nur schiebend.

Jedenfalls muss es nicht gleich ein Lastenrad sein. Auch ich habe gelegentlich was Sperriges zu transportieren. Mir hilft mein Containerkasten als Auflage. Aber wie breit darf die Ladung sein? Paragraph 22 der StVO beschreibt, was man wie laden darf, allerdings werden Fahrräder da nicht extra erwähnt.

23. August 2019

Leihräder in Stuttgart - zwischen kostenlos und teuer

In Stuttgart sind die Regioräder in jeder ersten halben Stunde kostenlos. Allerdings nicht alle, und Lastenfahrräder sind richtig teuer.

Immerhin kann man sein Leihrad innerhalb der ersten halben Stunde an einer Station abstellen und für die Weiterfahrt ein zweites ausleihen, ohne bezahlen zu müssen. Das ist ein Luxus, für den der Gemeinderat die nötigen Gelder bereitgestellt hat. Denn die DB-Firma Call a Bike ist ein Wirtschaftsunternehmen, das Gewinne machen muss. Bei der Critical Mass sehe ich aber auch immer wieder Leute, die auf RegioRädern die ganze zwei Stunden dauernde Tour mitradeln (1 Euro pro halbe Stunde, Tarife, siehe unten*).

17. August 2019

Raumfahrt mit Lastenrädern

Das DLR, das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt, untersucht seit zwei Jahren das Lastenfahrrad als Ersatz fürs Auto. 

Bei dem größten Lastenrad-Testprojekt geht es um eine Entlastung der irdischen Städte. Für drei Monate werden Lastenräder an Gewerbetreibende verliehen. So können Alternativen zum Transport mit Verbrennungsmotor ohne finanzielle Risiken getestet werden. Kolleg/innen aus den Bereichen Psychologie, Volkswirtschafts- und Betriebswirtschaftslehre unterstützen die Erhebung uns Auswerung der Daten. Welche erhoben und wie sie bewertet werden, könnt ihr hier ausführlich nachlesen.

Für mich wichtigstes Ergebnis: Die eigene Erfahrung beeinflusst das Nutzungsverhalten sehr stark.

1. März 2019

Ein Jahr Lastenfahrrad - Heinz Blaschke berichtet

Vor genau einem Jahr, hat Steinmetz Heinz Blaschke ein vom Land gefördertes Lastenfahrrad in Betrieb genommen und ist damit inzwischen 5.900 km gefahren. 

Nach Blaschkes Berechnungen ersparte er damit dem Kessel rund 2,2 Tonnen CO2. Er schreibt mir: "Das Lastenfashrrad hat mir Planungssicherheit zurückgegeben." Er fährt damit zu kleinen Reparaturen mit Gabzubehör (Laternen, Weihwasserkessel), transportiert kleine Grabsteine, Material oder Postpakete, fährt zu Kund/innen und Arbeitsstellen und Behörden und weiß immer, wann er dort ankommt.

20. Dezember 2018

Erster Lastenradparkplatz in Stuttgart

In der Gutenbergstraße vor dem Plattsalat gibt es Stuttgarts ersten Straßenrandparkplatz, der Lastenrädern vorbehalten ist.

"Bitte für Lastenräder freihalten", heißt es auf dem Schild an der Einfahrt. Diese Bitte richtet sich an andere Radfahrer/innen, nicht an Autofahrende, denn ein Auto parken kann man dort nicht mehr. Die Grünen im Bezirksbeirat West hatten im Oktober - allerdings vor einem Jahr (!) - beantragt, dass zwei Pkw-Stellplätze in Stellplätze für vier Lastenräder umgewandelt werden.

10. November 2018

Stuttgarter Familien stürzen sich auf Lastenradförderung

Dreihundert Familien haben im Oktober den Zuschuss der Stadt beim Kauf des Lastenrads in Höhe von insgesamt 2.000 Euro beantragt. Jetzt muss der Gemeinderat nachlegen. 

Das Geld, das die Grünen im Haushalt für die Förderung für Familien beantragt haben, betrug eine Viertelmillion Euro. Das reicht nur für 165 Familien und Lastenräder. Die Stadt hat aber festgelegt, dass alle, die sich im Oktober anmelden, auch Geld bekommen. Erst ab November sollte das Windhundprinzip gelten (wer zuerst kommt, kriegt zuerst). Ich hatte schon den Verdacht, dass es im Oktober schon mehr sein würden, als wir fördern können.  Die Grünen wollen aber, dass alle die volle Summe bekommen.