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26. August 2025

Keine Gnade für den Fußverkehr

Ich stand mal eine Weile an der Gablenberger Hauptstraße vor dem Bioladen gegenüber dem  Aldi. Und ständig überquerten Leute genau hier die Gablenberger Hauptstraße. Weil hier eine Einfahrt ist und keine Autos parken.

Sie müssen schauen und warten, weil viele Autos fahren. Da fehlt ein Zebrastreifen, sagte ich zu der Radlerin, mit der ich dort unterwegs war. Den habe die Stadt abgelehnt, antwortete sie, weil man zwischen zwei so dicht beieinander stehenden Ampeln mit Fußgängerfurten keine Zebrastreifen lege, dann müssten die Autos ja ständig anhalten. 

Ich habe mir das auf dem Stadtplan Stuttgart angeschaut und ausgemessen. Die beiden beampelten Fußgängerfurten liegen ziemlich genau 200 Meter auseinander, je hundert Meter in die eine oder andere Richtung von dem Punkt aus gesehen, wo die Leute gerne rübergehen wollen.  

27. Juli 2025

Notorisches Falschparken im Naturschutzgebiet Nätherstraße

Die Nätherstraße in Stuttgart Ost, die von der Wangener Straße Richtung Hedelfingen abgeht, ist für Kraftfahrzeuge gesperrt. Sie ist zugleich ein wichtiger Teil der Radroute zwischen Landhausstraße und Hedelfingen. 

Der Abschnitt ist als Naturschutzgebiet (tatsächlich ist es ein Landschaftsschutzgebiet) ausgeschildert. Deshalb ist der Weg nachts nicht beleuchtet, weshalb er nicht für die Hauptradroute 2 geeignet ist. Die Hauptradroute 2 soll mit Radfahrstreifen entlang der Wangenener Straße geführt werden. Davon ist derzeit noch nichts sichtbar (siehe Plankarte unten). Wir biegen vor allem tagsüber in der Regel in die Nätherstraße ein. Und das werden wir auch künftig tun.

Doch dieser Abschnitt ist auf 220 Metern Länge Stoßstange an Stoßstange zugeparkt. Dabei ist ganz klar: Hier darf mit Autos oder Motorrädern weder reingefahren noch geparkt werden. Das zeigt das Schild "Verbot für Kraftfahrzeuge".  Dieser Weg führt zudem ja auch noch durch ein Naturschutzgebiet. In Naturschutzgebieten darf grundsätzlich nicht Auto oder Motorrad gefahren werden. Die Autos stehen  hier zudem alle mit den rechten Reifen auf Erde und Grün. Auch das Zusatzeichen "Anlieger frei" erlaubt das nicht. 

25. Juni 2025

Neuer Radstreifen: gut mit Manko

In den Pfingstferien ist der erste Abschnitt des Radfahrstreifens und Radwegs von Ost nach Degerloch die Pischekstraße hinauf zur Geroksruhe markiert worden. 

Niemand muss sich mehr mit dem Fahrrad auf dem Gehweg zwischen Masten und Geländer durchbalancieren. Man radelt jubeld auf breiter Radspur und genießt die das eigene Radeltempo  und auch mal die Aussicht. So kommt endlich stressfrei bis hoch zur Geroksruhe, wo der fertige Radfahrstreifen in einen gelb markierten provisorischen Radfahrstreifen übergeht. Als ich am vergangenen Sonntag dort war, unterbrach noch eine völlig sinnlose Baustellenabschrankung ohne Baustelle den Radstreifen, die hoffentlich in zwischen weg ist. Dahinter wird man auf den Gehweg geleitet (siehe Fotocollage unten), bevor aus der Pischekstraße die Jahnstraße wird. Da dort aber kein Radwegschild steht, kann man auch auf der Fahrbahn blieben und nach der Ampel nach rechts der Pischekstraße folgend in den Wald abbiegen. Der Radweg bis Ruhbank in Degerloch kommt auch noch.  

Leider aber muss man sich erst einmal bis zum Beginn des Radfahrstreifens gerettet haben.  

7. Juni 2025

Arbeiten an Radweg von Ost nach Degerloch beginnen

Jetzt in den Pfingstferien soll es losgehen mit dem Bau des Radwegs zwischen Stuttgart Ost und Degerloch oder Gänsheide und Ruhbank. 

Wenn er  - wie geplant - 2028 fertig ist, wird er 2,5 km lang sein und die Lücke Pieschekstraße - Jahnstraße - Degerloch schließen. Dafür wird der Autoverkehr bergauf eine Fahrspur hergeben. Der Gemeinderat hat das Vorhaben bereits 2022 beschlossen und kürzlich ohne weitere Diskussion noch einmal zustimmend bestätigt. Zusammen mit der Fahrbahnsanierung soll das 9 Millionen Euro kosten. Der Gemeinderat hat darauf gedrungen, dass die Stadt dort anfängt, wo es für Radfahrende momentan nur auf der zweispurigen Pieschekstraße weitergeht oder - nicht erlaubt - auf dem Gehweg daneben, der von Laternenmasten verengt wird (Foto), nämlich an der Spinne, wie die fünfstrahlige Kreuzung Pieschekstraße-Payerstaße-Geänseheidestraße-etc. genannt wird. 

4. März 2025

Angststreifen statt Schutzstreifen - Hedelfingen

Blogleser Markus hat mich auf eine für ihn (und für mich) krasse Situation aufmerksam gemacht. Es geht um den sogenannten Schutzstreifen auf den Otto-Hirsch-Brücken ab Hafenbahnstraße Richtung Obertürkheim. 

Wer von Hedelfingen Mitte über die langen Otto-Hirsch-Brücken auf die andere, die Obertürkheimer Seite des Neckars radeln will, tut das derzeit auf dem Gehweg, der als gemischter Geh- und Radweg ausgeschildert ist, und an den Querungen extra markierte Radfurten mit reinen Fußgängerampeln besitzt. Das alles ist allerdings sehr in die Jahre gekommen, der Asphalt brüchig, die roten Streifen verblasst. Und es ist saugefährlich, denn wir Radfahrenden haben immer gleichzeitig mit den Rechtsabbiegern grün. Ich finde, man muss höllisch aufpassen, dass man von Autofahrenden auch gesehen wird.  Nach der Querung der Hafenbahnstraße, die von rechts hochkommt und nach rechts runtergeht, ist Schluss damit. Der Radweg endet. Man wird in einen schmalen sogenannten Schutzstreifen auf die Fahrbahn hinunter geleitet und kommt dem Autoverkehr auf Tuchfühlung nahe. 

9. September 2024

An der Baustelle zeigt sich, was der Radverkehr einer Stadt wert ist

Am Stöckach gibt es eine Baustellenabsperrung, die die Fahrt für Radfahrende auf die Neckarstraße unmöglich macht. Man kann nur umdrehen. 

Wenn ich vom Kernerplatz die Urbanstraße, die als Einbahnstraße bergauf in Gegenrichtung fürs Fahrrad freigegeben ist, Richtung Stöckach runterfgefahren bin, sehe ich mich auf meinem Radstreifen einer Totalsperrung gegenüber. Die gesamte Straßenbreite samt Gehweg ist dicht. Und wie geht es für mich nun weiter? Antwort: Gar nicht. Ätsch bätsch. 

Die Verkehrszeichen (Durchfahrtsverbot ohne Rad frei) verbieten es mir nach links abzubiegen und danach nach rechts auf die Neckarstraße zu fahren. Würde ich die die Staffelstraße nacht rechts hoch nehmen, stoße ich auf eine Staffel, also auf Treppen. Geht also auch nicht. Ich kann also hier nur umdrehen und die steile Urbanstraße wieder hochradeln, wenn ich mich regeltreu verhalten möchte. Der Pfadfinder unter den Radfahrenden fährt einfach trotzdem nach links und auf die Neckarstraße, die Legalistin steigt hab und schiebt das Rad an die Ecke und steigt dort wieder auf. 

22. Dezember 2023

Erfreuliche Baustelle an der Augsburger Straße

Selten freut man sich über eine Baustelle, aber eine, die es in der Augsburger Straße in Untertürkheim gab, erfreute Blogleserin Petra. Inzwischen ist sie leider wieder abgebaut. 

Auf ihrem "deprimierend schlechten Weg zur Arbeit (Oberesslingen-Untertürkheim)" gab "es bausstellenbedingt temporär einen sehr guten geschützten Radweg" Richtung Cannstatt, schreibt Petra vom VCD Esslingen. Denn an der Nordseite der Augsburger Straße zwischen Am Weinberg und dem Kreisverkehr Hafenstraße wurde der gemeinsame Geh- und Radweg saniert. Für Radfahrende wurden deshalb die Parkplätze in einen durch Schwellen und Baken geschützten Radstreifen umgewandelt. Da radelte es sich angenehm, ohne dass man Fußgänger:innen stören musste. So hätte das ruhig bleiben können. 

14. Dezember 2023

Klingenstraße wird fahrradfreundlicher

In der Klingenstraße wird es zwar keine Fahrradstraße geben, aber dafür wird sie in beide Richtungen mit Fahrrädern durchgängig befahrbar sein.

Die Klingenstraße verbindet in Stuttgart-Ost die Gablenberger Hauptstraße mit der Ostendstraße. Dabei überquert sie die Wagenburg- und Talstraße. Sie ist eine Wohnstraße, deshalb eigentlich gut fürs Radfahren geeignet, wäre sie nicht so zugeparkt und wären auch die Ecken nicht so von Autos zugestellt. Außerdem ist sie bergauf, ungefähr ab der Hälfte, eine Einbahnstraße in Gegenrichtng, die nicht für Radfahrende freigegeben ist. Den Antrag diverser Gemeinderatsfraktionen, sie in eine Fahrradstraße umzuwandeln, gibt es schon lange.

 

Inzwischen hat auch der Bezirksbeirat Ost über die Vorschläge der Stadt und die Anträge beraten. Eine Fahrradstraße lehnt er ab, weil dafür zu viele Parkplätze wegfallen würden. Deshalb lehnte auch die SPD im zuständigen Ausschuss des Gemeinderats (STA) den Antrag für eine Fahrradstraße ab, weshalb Grüne, Linke und Puls keine Mehrheit für eine Fahrradstraße bekamen. 

28. November 2022

Gut gemeint - Radwegüberfahrt in Untertürkheim

Die große Gefahr für Radfahrende auf Radwegen sind Abbiegesituationen für Autofahrende, die sie mit Tempo nehmen können, also flache Kurvenradien oder wie hier, die Möglichkeit geradeaus zu schießen, wo die Vorrangstraße eine Kurve macht. 

Die Stadt hat deshalb in Untertürkheim beim Benzplatz den Radweg, der unter der Bahnbrücke hervorkommt in der Einmündung der Arlbergstraße erhöht, also mit kleinen Bordsteinen versehen, so wie man auch Gehwegüberfahrten macht. Wie das Foto von Blogleser Alex zeigt, ist der Bordstein aber gerade dort, wo Autofahrende nach rechts einbiegen, fast im Asphalt versenkt, jedenfalls nicht sonderlich gut als Hindernis erkennbar.  

Blogleser Alex schreibt mir dazu:

23. Mai 2022

Ups! Was ist denn das?

Der Radweg zwischen Karl-Benz-Platz und Arlbergstraße unter der Eisenbahnbrücke in Untertürkheim war ewig wegen Bauarbeiten nicht befahrbar und wurde dann als Bausfahrzeugabstellplatz genutzt. Jetzt hat er eine eigenartige Auffahrt bekommen.  

Blogleser Alex wundert sich und hat mir die Fotos geschickt. Biegt man vom Benz-Platz her kommend neben der U-Bahn-H
altestelle auf der Fahrbahn nach rechts ab Richtung Bahnunterführung (gelber Preil auf Karte ganz unten), stößt man gleich hinter den Schienen auf diese Auffahrt, die zwischen zwei Sperrgitter geklemmt ist. Da heißt es hurtig abbremsen (hoffentlich fährt kein Auto hinter mir), und den Lenker rumreißen. Der Radius der Rechtskurve ist auch recht groß, und diese komisch Auffahrt bemerkt man vermutlich - zumindest beim ersten Mal - gar nicht rechtzeitig, auch weil man ja schon Tempo drauf hat, schließlich ist das eine Autofahrbahn mit drängeligen Fahrzeugen hinter einem.

25. Februar 2022

Gute Baustellenumleitung

Kanalarbeiten an der Nätherstraße machen sie als Radlerstrecke seit Mitte vergangenen Jahres unpassierbar. Aber für Radfahrende wurde eine gute Umleitung eingerichtet. 

Und weil wir gerne nur das Negative besprechen, will ich hier auch mal loben. 

Wer von der Landhausstraße her kommt und gewohnt war, nach der Stadtbahnhaltestelle nach rechts in die feldwegartige Nätherstarße abzubiegen, kann das seit einem halben Jahr nicht mehr tun. Aber es geht nahtlos weiter, auf einem Radfahrstreifen, der physisch von der Fahrbahn der Wangener Straße abgetrennt wurde. 

20. Januar 2022

So viele Autofahrer fahren illegal auf der Amstetter Straße

Überall in Stuttgart missachten Autofahrende Durchfahrtssperren und fahren einfach trotzdem. 

Anwohner:innen verzweifeln und Radfahrende ärgern sich, weil nichts geschieht, um den illegalen Autoverkehr zu unterbinden. 

Das ist auf der Alten Weinsteige so, wo eine Aktion knapp 100 Fahrzeuge in anderthalb Stunden gezählt hat, die wegen der Nachmittagssperrzeit weder rauf fahren durften, noch wegen der Verbotsschilder runter.  

Einen regen illegalen Autoverkehr gibt es auch auf der Amstetter Straße in Hedelfingen. Hier darf man nicht durchfahren. Es tun aber trotzdem viele, teils über 120 pro Stunde. Ein Anwohner listete auf: 

7. November 2021

Ds Inselbad hat neue Fahrradbügel

Früher befanden sich die Radabstellbügel zusammengedrängt unter Bäumen, und viele waren es auch nicht. Jetzt ist Platz geschaffen worden für viele Radbügel. 

So können, wenn die Freibadsaison wieder beginnt, ganz viele Leute mit ihren Fahrrädern zum Inselbad in Untertürkheim kommen und sie bequem und sicher abstellen. Das Foto hat mir Blogleser Alex geschickt.  

Übrigens sind auch am Mineralbad Berg reichlich Radbügel neue geschaffen worden. Sehr schön. 

30. Oktober 2021

Filas Feingefühl für Gefahr

Filas rund vier Kilometer langer Schulweg vom Stuttgarter Osten hinüber zum Dillmanngymnasium führt über genau null Meter Radinfrastruktur. 

Fila (Name geändert) ist 13 Jahre alt. Weil die Bus- und Bahnverbindungen von der Ameisenstraße zum Dillmanngymnasium zu langwierig und umständlich sind und auch die Eltern gern Rad fahren, fährt Fila seit zwei Jahren mit dem Fahrrad zur Schule. Und weil es auf dem Rückweg ordentlich den Berg hochgeht, hat sie ein eigenes Pedelec. 

Und jetzt erklärt sie mir die Tücken des Stuttgarter Radverkehrs. Denn radfahrenden Kindern und Jugendlichen wird es nicht leicht gemacht. Sie müssen sich ihren Weg suchen und mit sehr viel Voraussicht und Disziplin radeln. Autofahrende gehen da nicht immer ganz so vorsichtig mit ihnen um. 

12. Mai 2021

Radfahrer stirbt in Untertürkheim

Am Sonntag hat es in Untertürkheim einen tödlichen Radunfall gegeben. Die Polizei berichtet darüber in dürren Worten, die Stuttgarter Zeitung hat einen längeren Artikel veröffentlicht. 

Laut Polizeimeldung kam der Liegeradfahrer aus der Lindenschulstraße, auf der es einen Schutzstreifen mit Ampel gibt, und wollte den vierspurigen Bruckwiesenweg überqueren. Ein VW kam von links und stieß mit den Radfahrer zusammen. Der Radfahrer starb. Der Autofahrer erlitt einen Schock und musste ins Krankenhaus. Aus der Stuttgarter Zeitung erfahren wird, dass das Liegerad völlig zerstört wurde. 

8. März 2020

Ist die Gablenberger Hauptstraße zu retten?

In der Innenstadt nimmt der Radverkehr sichtbar zu. Radelt man in den Außenbezirken, ist man ziemlich allein unter Autos.

Radstreifen oder Schutzstreifen fehlen meist, von Radwegen wollen wir nicht mal träumen. An einem Samstagnachmittag im Winter ist in der Viertelstunde, die ich an der Gablenberger Hauptstraße beim Schmalzmarkt stand, tatsächlich kein einziger Radler von irgendwoher gekommen und vorbeigefahren, außer einem einzigen jungen Downhiller, der regelwidrig auf dem Gehweg fuhr. Auf der Fahrbahn fuhren nur Autos und Busse. Auf den Gehwegen war auch kaum ein Mensch unterwegs.

7. Dezember 2019

Linksabbiegerin verletzt Radlerin schwer

Am Dienstagabend wurde Jana Heimel beim Geradeaus-Radeln von einer Linksabbiegerin im Auto erfasst und schwer verletzt. 

Jana Heimel ist die Gründerin von Stuttgart by Bike und leitet derzeit als Professorin in Heilbronn das Froschungaprojekt PendlerRatD, in dem untersucht wird, welche Anreize es braucht, damit mehr Menschen per Fahrrad pendeln. Für Radfahrende mehr Verständnis wecken, das sieht sie als ihre Aufgabe.

Jana war am Montag kurz nach 23 Uhr auf dem Heimweg zu ihrer Stuttgarter Wohnung und fuhr von der Ostendstaße her kommend die Klingenstraße entlang. An der Kreuzung mit der Talstaße wollte sie geradeaus weiter fahren. Das geschieht in dieser Richtung von einem Schutzstreifen mit vorgezogenen Aufstellplatz aus.

29. November 2019

Die Amstetter Straße in Hedelfingen

Wer aus Hedelfingen rausradelt Richtung Esslingen, nimmt die Amstetter Straße. Sie beginnt im Ortskern, und sie ist schmal. 

Ich bin selten hier. Auffällig ist, dass in der schmalen Straße, die links und rechts zugeparkt ist, Autofahrende uns Radfahrenden nicht mögen. Sie weichen nicht aus, auch wenn sie müssten. Sie riskieren Außenspiegelkontakt. Natürlich nicht alle, aber erstaunlich viele. Hier fahren nicht die Mengen Radler, die man in der Innenstadt sieht, aber es fahren so viele, dass man immer welche sieht. Es ist, wie übrigens die Näther- und Höhbergstraße auch, die an vielen Stellen ebenfalls zugeparkt und eng sind, keine wirklich angenehme Strecke zur Hauptverkehrszeit. Am Ortsausgang (oder Ortseingang) ist ein Teilabschnitt für Autofahrende gesperrt. Das allerdings interessiert - wie so oft in Stuttgart - etliche Lenker/innen nicht.

3. November 2018

Ein schönes Ampel-Rätsel

Blogleser Michael aus Gablenberg hat der Sammlung von kuriosen Ampeln für Radfahrende noch eine hinzugefügt. Jeden Tag, wenn er die Aspergstraße hochfährt und an die Planckstraße kommt, fragt er sich, wie er sich verhalten muss. 

Die Autos haben eine Haltelinie,  von der aus sie auf die Autoampel schauen. Der Radler sieht hinter dem Fußgängerüberweg (und damit knapp hinter der Autoampel) aber einen Aufstellplatz für Radler. Soll er nun dorthin fahren, an der roten Autoampel vorbei? Vor allem aber durch die Fußgänger hindurch, die gerade grün haben? Tut er das, sieht er rechts (weißer Pfeil auf dem Foto) auf dem Gehweg eine kleine Radlerampel. Aha. Also ist er richtig. Beide Ampeln werden gleichzeitig grün.

Michael hält jedoch vorsichtshalber an der roten Autoampel, also an der Haltelinie für Autos. Muss er das?

23. Juli 2018

Fahrradpolitische Tour durch Wangen nach Hedelfingen

Der ADFC hat eingeladen zur Besichtigung der Hauptradroute 2, die wegen politischer Differenzen im Gemeinderat auf Eis liegt. 

Es kamen nicht nur Bürgermeister Pätzold, sondern außer mir auch die Stadträt/innen Bulle-Schmid, Körner und Schertlen.
Übrigens fuhren nur drei Frauen unter einem guten Dutzend Männern mit. Die meisten saßen auf Pedelecs, Normalräder waren es vielleicht vier. Für die Normalradfahrenden waren die Steigungen auf der Alterntivstrecke deutlich spürbar. SPD und CDU wollen abwarten, was die Verwaltung im Herbst vorstellt. Der Stadtist ist strikt gegen Radstreifen auf der Hauptstraße,  die Vertreterin der FDP ist für die Route entlang der Ulmer- und Hedelfinger Str., weil sie viel radelt und die flache, schnelle Strecke richtig gut findet. Aber es ist nicht sicher, ob sie ihre Fraktion überzeugen wird. Ich bin immer noch für Radstreifen auf Hauptstraßen (dann hängen auch die Autos nicht hinter mir, wenn ich da fahre) und finde, dass die Alternativstrecke über die Nätherstraße als Ausflugsstrecke taugt, aber nicht als Hauptradroute. Ich meine auch, dass die Anwohner/innen in dem sehr schmalen Gässchen zwischen Buchauer und Zinkbrunnestraße sich nicht freuen werden, wenn hier Radler in Massen fahren. Radpendler werden oft als "rasende Radler" empfunden.