Die Straße ist über gut fünfhundert Metern auf ganzer Fläche weg. Nur einen schmalen Gehweg gibt es noch auf der rechten Seite bergab. In der Krehlstraße kann man mit dem Rad gerade ein Stück reinfahren, kommt aber nicht bis oben durch. Der erste Abschnitt zwischen Schwarzäckerstraße und Krehlstraße soll Ende Oktober fertig werden, der zweite Abschnitt zwischen Krehlstraße und Hopfenrain Ende Dezember. Das Ganze kostet 2,5 Millionen Euro. Die Anwohner:innen sind nicht glücklich, wie man sich denken kann, fallen doch alle Parkplätze derzeit weg und von Parkplatz in der Seitensraße zum Gartentörchen gibt es einen längeren Fußmarsch. Auch der Bus fährt nicht, und die Schulkinder müssen weiter laufen. Selbstverständlich gibt es auch für uns Radfahrende Unbequemlichkeiten, aber es gibt eine Umleitung, die - wie ich finde - auf dem Rad fahrend ganz bequem zu bewältigen ist.
4. Oktober 2026
Die Waldburgstraße ist weg
17. Mai 2026
Nur eine Kleinigkeit, aber hilfreich
An der Ecke Marktstraße/Eberhardstraße, wo ein Teil des Schwabenzentrums abgerissen wurde und Bauzäune stehen, hat sich etwas verbessert.
Die Werbeplanen an den Bauzäunen wurden vor ungefähr zwei Wochen entfernt.
Jetzt können Radfahrende in beide Richtungen sehen, ob hinter der Ecke ein Fahrrad (oder verbotenerweise ein Auto) herankommt. Sie tauchen nicht mehr so unvermutet vor einem auf. Zwar sollte man unübersichtliche Kurven mit dem Fahrrad nicht schneiden (und die meisten habe ich hier als sehr aufmerksame erlebt), aber mit dem Rad legt man sich halt dann doch mal gern ein bisschen in die Kurve. Alle, die hier radeln, können nun weiter voraus blicken als bisher, und das ist immer gut.
Vielen Dank dafür. Und danke an den (mir bekannten) Stadtrat der Grünen, der sich darum kümmern wollte.
27. April 2026
Gut beschilderte Baustelle am Pflasterrondell
Pflasterrondell also nennt man offenbar bei der Stadt die runde Fläche am unteren Ende der Felix-Mendelssohn-Bartholdy-Allee, meist Platanenenallee genannt. Dieses schöne Wort steht jedenfalls auf dem Schild im Rosensteinpark, das uns warnt, die Allee runter zu radeln.
Ich habe jedenfalls sofort verstanden, was für eine Stelle das Schild meint. Wenn man der Warnung glaubt, kann man hier (auf dem Foto links) runter fahren zum geschwungenen Geh-/Radweg durch den Schlossgarten, der am Grillplatz vorbei führt. Wenn man dem Schild nicht so ganz glaubt und denkt, naja, die Allee ist ja andethalb Kilometer lang und vorher komme ich sicher runter, radelt weiter. Kurz vor Komplettsperrung des Pflastersteinrondells mit den beiden Rossbändier-Skulpturen (von 1848), wird man in der Tat per Umleitung nach links über einen Schotterweg zum geschwungenen Weg abgeleitet. Je weniger Radler:innern diesen unbefestigten Weg fahren, desto besser für den Untergrund. Die Beschilderung finde ich gut und aufmerksam uns Radfahrenden gegenüber. Das ist ja in Stuttgart nicht immer so.
25. April 2026
Warum klappt das mit den Schildern so schlecht?
Fährt man die Breitscheidstaße Richtung Westen, stößt man an der Johannesstraße auf diese Sperrung der Fahrbahn in Fahrtrichtung.
Ich sehe groß das rote Schild mit dem weißen Querstrich, das Einfahrtverbot bedeutet. Aber reicht der Platz nicht eigentlich fürs Fahrrad? Haben die die Freigabe fürs Fahrrad nur wieder vergessen oder ist es wirklich so gemeint.?Ach so, ja! Auf den zweiten Blick sehe ich unter dem Einfahrverbotsschild auf der linken Straßenseite das kleine weiße Schild, dass den Weg für uns Radfahrende freigibt.
Es steht falsch, nämlich auf der linken Seite, wo die Verkehrszeichen nur die Anordnung auf der rechten Straßenseite wiederholen und bekräftigen. Gülitge Verkehrszeichen müssen rechts stehen, was bei Radwegen oft auch nicht klappt. Aber hätte man es nicht wirklich einfach rechts aufstellen können? Und müsste die Radfreigabe auf beiden Seiten hängen?
Auch wir Radfahrenden erfassen Verkehrszeichen und Schilder im Rollen, so wie Autofahrende. Und auch wir gucken auf die Fahrbahn und das Verkehrsgeschehen, die vor uns liegen. Wir wollen nicht anhalten müssen, um uns die Verkehrszeichen, die an einer Baustelle stehen erst einmal erklären zu müssen.
Jedenfalls. hier dürfen wir gegen die Eihnbahnstraße weiterradeln. Immerhin.
23. April 2026
Alles noch komplizierter am Charlottenplatz
Am Charlottenplatz wird die Fahrbahn auf der Charlottenstraße erneuert. Deshalb ist die Querung für Radfahrende und Fußgänger:innen beengt und schwierig. Das ist Ende April aber vorbei. Jedoch ist der Durchgang zur Urbanstraße noch lange gesperrt.
Der Übergang von der Ecke Esslinger Straße zur Ecke Stadtpalais ist noch einmal enger geworden. Fußgänger:innen und Radfahrende müssen sich die bisherige Radspur teilen. Und das sind zu Hauptverkehrszeiten sehr viele, ansonsten viele. Zum Glück dürfte das bald vorbei sein. Dass dann auf der Charlottenstraße bergab ein Radfahrstreifen angelegt worden sein wird, dürfen nicht hoffen.
Schlimmer ist, dass es am Stadtpalais für uns Radfahrende nicht so weitergeht, wie bisher gewohnt und das für sehr lange. Der Verbindungsweg zur Urbanstraße ist gesperrt. Und den linksseitigen Gehweg an der Charlottenstraße dürfen wir nicht rauf radeln, genauso wenig wie hinunter. Er ist fürs Radfahren nicht freigegeben. Ich habe jedenfalls vor ein paar Tagen kein Fußgängerschild mit Radfreigabe gesehen. Kurioserweise ist man - wie Stuttgarter Zeitung schreibt (Bezahlschranke)- bei der Stadt davon ausgegangen, dass dieser Gehweg als Umleitung taugt und dienen soll.
27. März 2026
Trotz Durchfahrtssperre Autochaos auf der Fahrradstraße
Auf der Böblinger Straße wird am Südheimer Platz die Stadtbahnhaltestelle verlängert. Deshalb ist sie dort gesperrt. Autofahrende werden im Vorfeld umgeleitet.
Das allerdings interessiert sehr viele Autofahrende überhaupt nicht. Sie fahren trotz unübersehbarer Sperren und Verbotsschilder durch die Burgstallstraße und blockieren die Fahrradstraße für Radfahrende.
Sie blockieren natürlich auch sich selbst, weil die Straße für diese Massen an Autos im Gegenverkehr gar nicht ausgelegt ist. Und sie zwingen dann Radfahrende anzuhalten und abzuwarten, bis der eine Autofahrer rückwärts rangiert hat, der andere über den Gehweg ausgewichen und der dritte in eine Einfahrtenlücke gefahren ist. Das geht jetzt seit Montag so. Und in den ersten Tagen muss das Chaos perfekt gewesen sein, bis hin zu Staus. Das wird auch noch ganz lange so gehen, denn die Baustelle auf der Böblinger Straße soll noch Monate dauern. Der illegale Autoverkehr wird vermutlich etwas weniger werden, aber nicht aufhören. Es sei denn, die Polizei würde sich da mal ein paar Abende zwischen 17 und 17:30 Uhr hinstellen, was wir Radfahrende ja kaum zu träumen wagen.
23. März 2026
Radverkehr bleibt im Fußverkehr stecken
Seitdem die Wilhelmsbrücke gesperrt ist, bleiben Radfahrende zwischen neuem Rosensteinsteg und Einmündung Wilhelmsbrücke im Fußgängerverkehr stecken. Wobei diese Strecke ohnehin nur als Gehweg mit Radfreigabe ausgewiesen ist, also nicht im Radpendlertempo befahren werden dürfte, sondern nur in Schrittgeschwindigkeit. Das war schon immer völlig wirklichkeitsfremd, weil man auf so langen Strecken wie dem Neckardamm nicht Schrittgeschwindigkeit radeln kann. Solche Anordnungen zwingen Radfahrende deshalb systematisch in die Illegalität. Die Wilhelmsbrücke war die wichtigste Fuß-Verbindung zwischen Cannstatter Vorstadt und Cannstatter Altstadt. Jetzt müssen alle Fußgänger:innen den neuen Steg anstelle der abgerissenen Rosensteinbrücke benutzen. Das führt dazu, dass sie nun massenhaft auf dem links und rechts der Bäume zweigeteilten Gehweg zwischen Steg und Wilhelmsbrücke unterwegs sind (Foto oben). Das ist selbstverständlich ihr gutes Recht. Sie haben genug Nachteile und Umwege durch die Sperrung der Wilhelmsbrücke.
11. Februar 2026
Wieder mal keine Radfreigabe bei Baustellenbeschilderung
Vom Herdweg kann man derzeit nicht mehr in die Hölderlinstraße Richtung Hölderlinplatz abbiegen. Sie ist temporär von der Hegelstraße aus als Einbahnstraße zum Herweg ausgewiesen.
Leider hat man vergessen, unter den Einfahrtssperren eine Radfreigabe zu hängen (Karte unten). Womöglich hat man es auch nicht vergessen, sondern ist der Meinung, dass der Bus (falls er durch die Hölderlinstraße fährt) und ein entgegenkommendes Fahrrad nicht genug Platz haben. Platz ist jedoch zumeist genug vorhanden und fahrradfreundlich ist das nicht.
28. November 2025
Zwei Radwegblockaden auf der Heilbronner Straße
Baustellen, die einen Rad- und Gehweg komplett blockieren, sind heikel. Sie schicken den nicht motorisierten Verkehr auf weite, teils unzumutbare Umwege.
Während der Autoverkehr auf vier bis sechs Spuren rollt, müssen sich entlang der Heilbronner Straße Fußgänger:innen und Radfahrende denselben Seitenraum teilen, teils als gemischte Geh-/Radwege ausgeschildert, teils getrennt in Rad- und Fußweg. Komplettblockaden müssen deshalb gut begründet sein. Am Montag bin ich auf der Heilbronner Straße auf zwei solche Baustellen gestoßen, eine echte und eine unechte. Die Umleitungsbeschilderung stimmt und ist auf dem Fahrrad akzeptabel. Für Fußgänger:innen sind sie schon wesentlich unbequemer und zeitraubender.
23. Oktober 2025
Baustelle und Riesenumleitung auf dem Neckardamm
Radelt jetzt am Wochenende nicht auf dem Neckardamm zwischen König-Karls-Brücke und der Baustelle am Rosensteinbunker!
Man kommt nicht durch. Dort wurde erst der Kran zusammengebaut und nun soll am Sonntagabend der neue Rad- und Fußängersteg am per Schiff angeliefert und danach aufgehängt und installiert werden. Wie lange die Totalsperrung für uns Radfahrende dauert, ist für mich nicht erkennbar. Es ist auf dem Sailerwasen kein Durchkommen mit dem Fahrrad. Wirklich nicht! Man wird per ordentlich ausgeschilderter Umleitung (der man folgen sollte!) über den Steg über die Schönestraße und die Serpentinen hinunter auf den Gehweg der Schönestraße geleitet und zum Rosensteinbunker geführt, wo es dann auf bekannten Wegen weitergeht. Siehe grüne Linie auf der Karte ganz unten. Es gibt Alternativen, aber umständlich bleibt es.
19. Oktober 2025
Schilderunsinn an Baustelle Fritz-Elsas-Straße
Ich sage das bewusst genau so, denn, wenn man sich die Verkehrszeichen anschaut, dann wird nur der Radfahrsreifen weitergeführt, der für Busse freigegeben ist. Mit dem Auto darf man hier nicht mehr weiterfahren. Denn Radwege sind für den Autoverkehr verboten, sie sind nicht Teil der Fahrbahn, sie sind ein Fahrstreifen ausschließlich für Radfahrende.
Natürlich fahren hier alle mit ihren Autos weiter. Geht ja nicht anders.
Richtung Stadtmitte ist die Schilderkombination noch kurioser.
13. Oktober 2025
Baustelleneinrichtung auf der Fahrradstraße steht
Die Baustelle an der Hauptradroute 1 Eberhardstaße, Ecke Marktstraße für den Abriss des Eckgebäudes ist eingerichtet.
Sie wird uns über die nächsten Jahre begleiten. Unsere Fahrradstraße wird etwas schmaler, aber es bleibt noch genug Platz. Die Restfahrbahn werden wir uns allerdings vor allen an Samstagen mit vielen Fußgänger:innen teilen müssen, die die Baustelle auf der Fahrbahn umgehen, statt die Straßenseite zu wechseln. Und vermutlich gelegentlich auch mit übergroßen Baufahrzeugen, die alles versperren.
21. Juli 2025
Hauptradroute für Tage einfach mal gesperrt
Jedes Jahr zum Marienplatzfest wird der Abschnitt der Tübinger Straße zwischen Kolbstraße und Marienplatz komplett für den Fahrverkehr gesperrt, also auch für Fahrräder. Ich finde, das geht so nicht mehr.
Das ist so, als würde man die B14 für vier Tage für den Autoverkehr sperren und den Autofahrenden sehr weite Umleitungen über Stuttgart Degerloch anbieten, damit sie nach Heslach kommen. Ungefähr so weit - und steil - sind die Umleitungen für Radfahrende, die lückenhaft ausgeschildert sind. Wer von der Kolbstraße runter kommt, sieht erst unten, dass er oder sie nicht nach links zum Marienplatz abbiegen kann und anders hätte radeln müssen. Aber Umleitungen sind ohnehin nicht mehr die Lösung für die Hauptradroute 1, auf der in diesen Tagen Tausende Radfahrende auf ihren Pendlerstrecken unterwegs sind. Der Radverkehr muss von der Stadt endlich als Verkehr ernstgenommen werden. Im kommenden Jahr baucht es ein Konzept, dass die Flüssigkeit des Radverkehrs - also die Durchfahrt auf der Hauptradroute 1 - sicherstellt. Der Radverkehr ist keine Verfügungsmasse für Feste und Feiern.
Und es stellt sich schon die Frage, ob eine Fahrradstraße als Lager für die Versorgung des Marienplatzfests missbraucht werden darf. Es ist eine Straße, die man nicht einfach dem Verkehr entziehen kann, was man im Fall einer Auto-Hauptverkehrsachse auch niemals tun würde.
So bitte nie wieder!
7. Juni 2025
Arbeiten an Radweg von Ost nach Degerloch beginnen
Jetzt in den Pfingstferien soll es losgehen mit dem Bau des Radwegs zwischen Stuttgart Ost und Degerloch oder Gänsheide und Ruhbank.
Wenn er - wie geplant - 2028 fertig ist, wird er 2,5 km lang sein und die Lücke Pieschekstraße - Jahnstraße - Degerloch schließen. Dafür wird der Autoverkehr bergauf eine Fahrspur hergeben. Der Gemeinderat hat das Vorhaben bereits 2022 beschlossen und kürzlich ohne weitere Diskussion noch einmal zustimmend bestätigt. Zusammen mit der Fahrbahnsanierung soll das 9 Millionen Euro kosten. Der Gemeinderat hat darauf gedrungen, dass die Stadt dort anfängt, wo es für Radfahrende momentan nur auf der zweispurigen Pieschekstraße weitergeht oder - nicht erlaubt - auf dem Gehweg daneben, der von Laternenmasten verengt wird (Foto), nämlich an der Spinne, wie die fünfstrahlige Kreuzung Pieschekstraße-Payerstaße-Geänseheidestraße-etc. genannt wird.
24. März 2025
Schöner neuer Radfahrstreifen mit ein paar kleinen Tücken
Weil Parkplätze erhalten bleiben sollen, wird ein Teil als sogenannter Schutzstreifen angelegt. Bergab gibt es keinen Streifen, sondern Fahrradzeichen auf der Fahrbahn, die allen zeigen sollen, dass hier Menschen auf Rädern unterwegs sind. Die Gehwege sind nämlich veboten.
Hinter der derzeitigen Baustelle beginnt bergauf der neue Radfahrstreifen, der den Radverkehr vom Autoverkehr separiert. Radelt sich durchaus angenehm, auch deshalb, weil der Untergrund endlich glatt ist. Der Streifen dürfte 1,50 m breit sein und mit Sicherheits- und blauem Streifen 1,75 m. Pkw kommen gut an Radfahrenden vorbei, auch wenn die 1,50 m Sicherheitsabstand nicht in jedem Fall ganz eingehalten werden dürften, wenn der Mensch auf dem Rad in der Mitte des Radfahrstreifen fährt.
16. März 2025
Rums - Strecke an der Wilhelmsbrücke zu
Am Dienstag wurde die Baustelle an der Wilhelmsbrücke in Cannstatt eingerichtet. Als ich gestern dort radelte, war sie immer noch da. Und da wird sie wohl noch eine Weile bleiben.
Sie unterbricht komplett allen Fußgänger:innen und Radfahrenden den Weg auf dem Neckardamm. Kommt man von der König-Karls-Brücke her, gibt es keinerlei Vorwarnung. Wir stehen an Sperren, müssen uns in Pfadfinder:innen verwandeln und Behelfswege suchen, über die Fahrbahnen oder durch den Matsch und einen sehr hohen Bordstein runter. Für Fußgänger:innen etwas leichter, aber ebenfalls eine blanke Unverschämtheit. Rollstuhlfahrende sind aufgeschmissen.
26. Februar 2025
Die Hauptradrpoute 1 unter der Seilbahnbrücke wird saniert
Die Asphaltarbeiten sollen heute beginnen und zwei Wochen dauern. Es hängt aber auch vom Wetter ab, ob das so klappt. Es soll eine gut ausgeschilderte Umleitung geben. Die Stadt bittet darum, sie auch zu benutzen. Die Umleitung verläuft über die Böblinger Straße und beschert uns nicht nur zwei Ampeln, sondern auch die Einfahrt in die Vorfahrtstraße Böblinger Straße. (Siehe Fotos)
25. Januar 2025
Radpendler-Strecke Botnang-Solitude dicht gemacht
Der lange Obere Kirchaldenweg zwischen Botnang und Solitude ist eine für routinierte Radler:innen wichtige Pendel-Strecke durch den Wald. An Wochenenden sind hier die Freizeitradler:innen unterwegs.
Bis Sommer wird nun der ziemlich frisch gemachte Asphalt aufgegraben, um Stromleitungen zu verlegen. Es muss unter der Fahrbahn sein, weil sie seitlich davon durch den Waldboden nicht gelegt werden dürfen. Aber das ist nicht das Thema. Es fehlt jedoch wieder einmal eine eindeutige, in sich konsistente und freundliche Beschilderung für Radfahrende und eine ausgeschilderte Umleitungsstrecke für uns. Das Versprechen einer Radfortführung ist falsch.
2. Januar 2025
Ein Rad-frei wäre doch wohl möglich
Die Liebenzeller Straße zwischen Wilhelmstraße und Daimlerstraße in Cannstatt ist für den Fahrverkehr gesperrt.
Blogleser Peter bemängelt, dass es für die Anwohnenden vorher keine Information gab. Und wäre eine Radfreigabe nicht möglich gewesen? Für Radfahrende ist sie keine ganz unwichtige Verbindung zwischen Cannstatter Altstadt (Einkaufen) und Wiesbadener Straße, die Fahrradstraße ist, Richtung Osten. Der Umweg über die Brunnen- und Daimlerstaße ist sehr, sehr weit und unzumutbar, auch weil es sich auf der Brunnenstraße zwischen eiligen Autofahrenden nicht nett radelt. Weshalb hier auch kaum Radfahrende unterwegs sind. Eine Umleitung ist auch nicht ausgeschildert.
Im Baustellenkalender ist diese Sperrung nicht verzeichnet. Warum sie besteht, weiß ich nicht.
16. Dezember 2024
Ausweglos - als ob es keinen Radverkehr gäbe
Seit ein paar Tagen steht dieses Schild samt Bake auf dem Radstreifen an der Gutenbergstraße, wo es über die Schwabstraße geht.
Diese Furt war immer schon kurios. Einer meiner ersten Blogartikel hat sich damit beschäftigt. Warum sollen wir hier nicht, wie an anderen Straßen auch, ohne Sperrgitter auf unserer Richtungsfahrbahn rüber fahren können. In Gegenrichtung geht das ja auch.
Noch am Samstag blockieren nun auch noch Verkehrszeichen die Radausfahrt, die einzig und allein den Autoverkehr darüber informieren, dass der Schwabtunnel gesperrt ist. Man hätte sie auch ans Sperrgitter stellen können. Aber nein, man stellt sie genau auf den Radstreifen und macht die Ausfahrt komplett dicht. Einen legalen Ausweg gibt es für uns nicht.



















