Mit den Verkehrszeichen, die Vorfahrt und Vorfahrt-achten regeln, hat man sich allerdings mehr als zwei Jahre Zeit gelassen. Sie wurden erst vor ein paar Wochen angebracht, und das auch nicht vollständig. Auf dem Foto sieht man ganz rechts das Vorfahrtschild für diese Kreuzung, die den Radfahrenden auf der Hauptradroute 1 sagt, dass hier nicht rechts vor links gilt. Steht zwar etwas weit rechts und eigentlich so, dass es aussieht, als gelte es für den von rechts emporkommenden Gehweg. Aber geschenkt.
Wer genau hinschaut, sieht auch das Vorfahrtachten-Zeichen an dem von rechts kommenden Radweg, das ich hier noch mal extra groß zeige. Damit ist klargestellt, wer warten muss, und wer schuld hat, wenn hier zwei Radfahrende zusammenstoßen. Das war bis dahin nicht so. Man schien davon auszugehen, dass die gestrichelte Linie genügt, sich Radfahrende hier gut sehen und per Blick verständigen und im Übrigen so schmal und wendig sind, dass Zusammenstöße ein blöder Zufall wären. Leider hat es aber für die nächst folgende Einmündung des Radwegs (ein gemeinsamer Geh- und Radweg) nicht mehr für ein Vorfahrt-Schild für die Hauptradroute 1 gereicht. Entweder man hat es vergessen oder absichtlich nicht aufgehängt, weil man meint, man sieht die Einmündung eh nicht, wenn man da runter kommt, und macht sich keine Gedanken über den von rechts kommenden Radverkehr. Immerhin hat der Radverkehr, der da raus auf die Brücke fahren will ein Vorfahrt-achten-Schild, das links steht. Damit ist auch hier die Schuldfrage bei Zusammenstößen geklärt.Allerdings ist derzeit alles anders, weil der Radweg unmittelbar hinter dem Radwegschild als gemeinsamer Ge-und Radweg ausgeschildert ist. Die Leute, die zum Leuze wollen, müssen hier gehen. Ihr Weg ist Baustelle.



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