5. Januar 2016

Degerloch bekommt ein Radwegnetz

... nein, das ist nicht real, das wünsche ich mir nur für dieses Jahr. Auch in Degerloch erledigen immer mehr Menschen kleine Einkaufswege mit dem Fahrrad. 

Die Anwohner freut es, vor allem die in den Gassen um die Epple-Straße herum. Dort sind dann weniger Einfahrten und Ecken zu geparkt und der Parkplatzsuchverkehr dieselt nicht die Gassen rauf und runter. Nur haben es Radler/innen in Degerlochs Einkaufszentrum schwer. Die Epplestraße hinauf radeln, geht ja noch, auf der Busspur. Aber vom Albplatz gegen die Einbahnstraße herunter, da haben Radfahrer keinen Weg.


Manche nehmen, sehr zum Ärger der Fußgänger, die Fußwege - schwer verboten! Mache radeln geisterradlermäßig auf der Busspur runter. (Da sollte dann kein Bus kommen, auch kein Auto regelwidrig die Busspur entlangpreschen, und es sollte auch niemand auf der Busspur parken.

Radbügel gibt es zwar, wenn auch wohl gegen erheblichen Protest derer aufgestellt, die hier immer den Gehweg hochgeparkt haben (was auch verboten ist).  Man sieht auch hier ein Auto auf dem Gehweg stehen.

Aber es fehlt eine Radspur - in beide Richtungen befahrbar - auf der Epplestraße, die es Radlern erlaubt, die Läden direkt anzusteuern. Und anstelle der sich links reihenden Parkplätze könnte man wenigstens an einem Platz Radbügel aufstellen.  Denn die an der U-Bahnhalstestelle reichen sowieso nicht aus.

Rudimente eines Radzeichens Ecke Mittlere Straße
Wird alles geschehen in diesem Jahr, weil die Degerlocher Geschäfteinhaber es vielleicht doch endlich einmal dringend fordern: Mehr Rad- und mehr Fußverkehr bedeuten mehr Kunden, mehr Verkauf, mehr Geschäft, mehr Lebensfreude für die schöne Degerlocher Innenstadt.

Kommentare:

  1. Nirgendwo auf der Welt (inklusive New York, Istanbul, Chicago, Athen etc) ist es für einen Radfahrer gefährlicher als in "DEGERLOCH". Aus meiner Welt-Radlersicht eine betrübliche Tatsache. Wenn man dazu noch die extreme Feinstaubbelastung in Stuttgart und Umgebung dazurechnet wird das Erreichen eines frühen Endes an einem "ruhigeren Plätzchen" zunehmend wahrscheinlicher!

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  2. Na ja, Karl, vielleicht in bisschen übertrieben, aber Degerloch ist wirklich schlecht ausgestattet, wie übrigens fast alle ehemaligen Dörfer oben auf den Fildern. Die Ortskerne sind zu eng für Autos und Radler gleichzeitig, weshalb an der Peripherie Radspuren sind (etwa in Möhringen), im Zentrum aber das Auto dominiert und Radler verdrängt werden. Dabei kommen gerade in die Zentren die Leute mit dem Rad zum Einkaufen, was ja auch sinnvoll ist, weil man sich eine blitzkurze Fahrt mit dem Auto spart. Und Feinstaub ist übrigens für Radler weniger gefährlich als für Autofahrer selbst, die in einem engen Kasten sitzen in dem sich der Feinstaub sammelt und nicht verschwindet. In sofern wünsche ich dir ein geruhsames und lebendiges neues Jahr.

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