27. Januar 2018

Ach, übrigens, die Litfaßsäule ...

Da hat sich was geändert, was ich erst kürzlich bemerkt habe. Jahrelang führte der Radstreifen, der als Radweg ausgewiesen ist, genau auf diese Litfaßsäule zu. 

Sie liegt an der Heilbronner Straße linksseitig bergauf, wo es über die Kriegerstraße geht. Die Litfaßsäule war nicht zu beseitigen, zu wichtig war die Werbefläche, auch wenn der ADFC immer wieder darauf hingewiesen hat, dass sie als Hindernis mitten auf dem Radweg steht. Der Radstreifen war vielleicht so markiert worden, weil links am Gebäude Parkplätze waren und da ja außerdem der Mast für die Straßenschilder stand. Sonst wäre der als Hindernis mitten im Radweg gestanden.

Den Masten konnte man, wie man sieht, nach rechts versetzen. Jetzt zielt der Radstreifen des Radwegs etwas weiter nach links. Und es sieht so aus, als wären die beiden Fußwegparkplätze nicht mehr da. Aber vermutlich gab es sie dort noch nie, es haben sich nur einfach Autos hingestellt. Ob der rotweiße Pylon das jetzt verhindern soll, verrät er mir nicht. Als ich das Foto machte, sah es so aus.

Freut mich, dass ein langjähriges Ärgernis für Radler beseitigt wurde. Ideal kann es hier nicht sein, wenn man Radler über als Radweg ausgewiesene Gehwege so eine Straße entlang schickt.

Kommentare:

  1. Aus Verkehrssicherheitsgründen sollte an Kreuzungen gar nichts die Sicht behindern. Das Aufstellen einer Säule ist eine Frechheit für alle Beteiligten. Jeder Fußgänger muss um die Säule herum laufen. Aber insbesondere Abbiegeunfälle sind eine häufige Unfallursache, da gibt es keinen Zweifel, dabei oft tötlich. Daher kann es nur eine Lösung Geben: Die Säule MUSS da WEG. Sonst machen sich alle bei der Verwaltung die davon Kenntnis haben Mitschuldig an jedem Abbiegeunfall an der Kreuzung.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Sichtdreieck

    Mann kann ja die Säule in die Mitte der Kreuzung stellen und ein Kreisverkehr draus machen. Der größte Gewinn bleibt eh bei WALL/Stroer etc hängen. Eine Stadt sollte solche Verträge nicht schließen. Wir zahlen genug steuern, da braucht die Stadt keine Werbeeinnahmen.

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    1. Ich stimme dir zu, der nächste Abbiegeunfall hier ist programmiert. Dann guckt der Autofahrer halt mal auf das interessante Plakat und übersieht dafür das Kind welches die Straße quert. Weg mit der Säule!

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  2. Jörg:

    Jp seine Auffassung teile ich, die Sicht- und Wegebehinderung für ein paar Werbeeinnahmen ist unverantwortlich. Wahnsinn -- woran wir uns schon gewöhnt haben.
    Auf dem Stadtplan von Stuttgart.de stehen auf jeden einzelnen der 5 Luftbilder (2006, 2009, 2011, 2013 und 2015) Autos auf dem Gehweg. Danke liebes Ordnungsamt, schlafe tief und fest weiter.
    Auf solche Ecken muessen leider Pfosten, die ein Auffahren von Autos verhindern. Leider kann man auch als Radfahrer an den Pfosten hängen bleiben und stürzen. Das ist die Nebenwirkung.
    Wo ist aber der Zebrastreifen vom Luftbild 2015 geblieben? Die Radfurt ist 2015 schon auf der neuen Position aufgemalt und links daneben ein Zebrastreifen.
    Das ist so eine Ecke von Stuttgart, an der man den offensichtlichen Unwillen der Verwaltung und der Gemeinderatsmehrheit belegen kann.

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  3. Mit der Verlegung der Markierung ist das Ärgernis keineswegs beseitigt, nur verschlimmbessert. Dazu kommt, dass am jetzigen Ende der Furt der Bordstein höher ist als bei der alten. Einzige Lösung: Die Säule muss endlich weg!

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  4. Ich stimme allen zu, ist nicht perfekt - aber eine Verbesserung!

    Thema Dunkelziffer:
    2007 kam ich hinter der Litfaßsäule (im Bild links davon) vor und passierte die Straße - genau bis zum Kotflügel eines weißen Kombis - Abflug.

    Jetzt würde ich rechts vorbeifahren und dabei besser gesehen werden.

    Jetzt

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