9. Oktober 2020

Silence Ride für Weilimdorf

Zweirat und ADFC stellen ein Ghostbike für den getöten Radfahrer in Weilimdorf auf. Das geschieht heute Abend. Abfahrt 16:30 Uhr am Feuerseeplatz. 

Anfang September ist es zu einem Abbiegeunfall in Weilimdorf gekommen. Der 72-jährige Radfahrer wurde schwerst verletzt und verstarb später. Eine BMW-Fahrerin war von der Rappachstraße nach rechts in die Engelbergstarße eingogen und hatte dabei den Radfahrer umgefahren, der geradeaus fuhr. So meldet es die Stuttgarter Zeitung unter dem Titel "Radfahrer stößt mit Auto zusammen", ohne mehr Einzelheiten zu nennen. Tatsächlich scheint es genau umgekehrt gewesen zu sein. Die Autofahrerin ist mit dem Radfarher zusammengestoßen, den Fehler hat vermutlich sie gemacht.

Hier der Zeitplan des Zweirats und ADFC für den Ghost-Bike-Fahrt nach Weilimdorf.

16:30 Aufstellen am Feuerseeplatz
16:45 Abfahrt
(~17:30, evtl. etwas früher wäre Zustieg am Feuerbacher Bahnhof mögl.)
~18:00 Ankunft am Unfallort/Mahnwache/Trauerrede
~18:30 Weiterfahrt zum Bezirksrathaus Weilimdorf,
Ankunft dort ca. 18.45-19:00. Politische Rede (falls es "nur" die 1. Rede gibt, könnten wir diesen Teil entfallen lassen. )
spätestens dann 19:30 Ende.

5 Kommentare:

  1. Ralph Gutschmidt9. Oktober 2020 um 10:57

    Du schreibst: "Tatsächlich scheint es genau umgekehrt gewesen zu sein."

    Heißt das, der Unfallhergang ist immer noch nicht bekannt?

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    1. Ich bin von Haus aus Journalistin (genauer Nachrichtenredatkeurin) und deshalb vorsichtig mit Formulierungen. Ich habe keinen ordentlichen Bericht dazu gefunden, ich war nicht dabei, für mich sieht es völlig klar nach Schuld der Autofahrerin aus, aber ich weiß zum Beispiel nicht, wie und wo der Radfahrer genau gefahren ist.

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  2. Die Verursacherin ist abgebogen, ohne ihrer Sorgfaltspflicht nachzukommen, die sie zum Führen eines KFZ verpflichtet. Die Schuldfrage steht außer Raum, Mutmaßungen sind obsolet.

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  3. das ist lustig:
    man stelle sich vor, ein senior würde von einem anderen menschen in irgendeiner anderen denkbaren situation im öffentlichen raum einfach so umgebracht.
    es gäbe einen aufschrei, minister würden aus berlin und münchen anreisen, mit größter empörung weitreichende einschänkungen der freiheit und härteste strafen gegen die täter verlangen.
    außerdem wäre die rede von einer groß angelegten verschwörung, der sich die gemeinschaft der anständigen widersetzen müsste.
    außer es waren nazis. dann sind s eh immer einzeltäter.

    so wie bei den autofahrern.

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