10. Januar 2021

Drinnen ist es trocken und warm

Da freut sich auch das Fahrrad. Die Batterie schnurrt wohlig, das Kettenöl bleibt sämig.

Immer wieder nehmen Leute ihre Räder mit ins Büro. Meistens, wenn es sich um teure Fahrräder handelt. Das ist natürlich kein guter Ausweis für die Qualität der Radabstellanlagen draußen. Allerdings kann auch die beste Fahrradgarage nicht verhindern, dass ein Fahrrad gestohlen wird, wenn einer oder eine es unbedingt haben will. 

Ist ja auch ganz schön, wenn man den Kollegi:innen zeigen kann: Ich komme mit dem Fahrrad. Und besser so, als nicht mit dem Fahrrad fahren.





In der Rentenanstalt gibt es die Radparkplätze gleich im Treppenhaus. Auch nicht schlecht.

Kommentare:

  1. Also bei Bild drei fallen mir zwei Dinge ein.
    1. Behinderung von Flucht- und Rettungswegen. Auch wenn vielleicht die Ausgangstüre etwas schmaler ist als das Treppenhaus hat hier nichts zu stehen.
    2. Sogenannte Felgenkiller, eine recht alte Fahrradständer-Konstruktion, welche Druck auf die Felgenseite ausübt und bei leichtem anlehen/abstützen am Fahrrad die Felge verbiegen kann.

    In Bild 2 fällt mir nur STVZO §67 ein, dass Rad ist einfach nur unzulässig, keine Reflektoren, Beleuchtung offenbar nicht zugelassen udn nicht richtig befestigt, keine Klingel. Also ich hab auch so ein altes Rennrad, mit paar Euro fuffzig ist der Drahtesel wieder vorschriftsmäßig ausgestattet, die Teile gibts hier auch in Corona-Zeiten in jedem Supermarkt.

    -Anonymous von woanders -

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    1. Lieber Anonymus, wie nett, dass dir nur Negatives einfällt.

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    2. "1. Behinderung von Flucht- und Rettungswegen. Auch wenn vielleicht die Ausgangstüre etwas schmaler ist als das Treppenhaus hat hier nichts zu stehen."
      @Anonymus von woanders: Sicher richtig bemerkt. Es ist sicher nicht die Schuld der Radler, dass sie keinen Abstellplatz finden, der diebstahlssicher ist und gleichzeitig alle anderen Regeln einhält. Ist bei mir auf der Arbeit genauso. Und draußen ist es auch nicht anders. Radbügel sind Mangelware, an Verkehrsschildern darf man eigentlich auch nichts anschließen, und an vielen Gittern etc. auch nicht.

      Tja, liebe Gesellschaft, tu was für die Radler. Bis dahin kann man mir mit solchen Regeln den Buckel runterrutschen.

      Gilt auch für Reflektoren und solchen Krimskrams. Ein Rennrad ist ein schnelles und effizientes Fotbewegungsmittel bei gutem Wetter. Es gibt haufenweise StVO-konforme Räder, die nicht mal halb so viel taugen.

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    3. @Anonymous Danke, dass du uns die Probleme der Gesellschaft aufzeigst. Fahrrad ohne Reflektor, Fahrrad im Flur, Felgenkiller. OK bei Letzteres gebe ich dir sogar recht, das andere ist künstlich aufgeblasen.

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    4. ich wünsche Ihnen Dreien auch ein frohes neues Jahr..... :-)

      Sind nur Fakten. Die Radfahrer fordrn ja gerne mal dies und das, aber sind nicht bereit sich an die REGELN zu halten. Reglen sind numal für unser gellschaftliches Zusammenleben, die eigene Sicherheit udn die Sicherheit anderer Mitbürger nötig.

      - Radfahrer die ohne Beleuchtung unterwegs sind, respektive Gruppen, die dies regelwidrige Verhalten billigen, sollten nicht beleuchtete Radwege und vor allem mehr Akzeptanz für Radfahrer fordern.

      - Die Radabstellanlage im Treppenhaus ist nicht zu unterschätzen, kann im Notfall viele Opfer fordern. Und sagen wirs mal so, wenn Sie darüber fallen und sich eine schwer heilende Verletzung zuziehen, sind Sie sicherlich ach bemüht die Verantwortlichen zu belangen.

      - Anonymous von woanders -

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    5. Lieber Arnonym,

      im dritten Bild sieht die Breite des Treppenhauses sehr großzügig dimensioniert aus. Die verbleibende lichte Restbreite ist größer als ein Fahrrad lang ist. Für Fluchtwege ist eine Breite von 1,2 m für bis 200 Personen ausreichend. Mehr Personen wohnen sicherlich nicht in dem Aufgang.

      Bild zwei zeigt ein Fahrrad in einem Gebäude. Es zeigt kein Fahrrad, dass gerade im Straßenverkehr bewegt wird. Es steht jedem frei, Kraftfahrzeuge auf privatem Grund abzustellen, die nicht verkehrssicher, ja noch nicht einmal zugelassen sind oder eine gültige TÜV Plakette besitzen. Dies gilt auch für Fahrräder.

      Wer das Haar in der Suppe sucht, sollte sich vielleicht vorher schlau machen, ob es auch wirklich ein Haar ist oder nur ein Kratzer auf der Fahrradbashingbrille.

      Viele Grüße,
      Kölnradler

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  2. Immer wenn ich an der Reinburgstraße unterwegs bin, frage ich mich, ob die Stadtplaner eine Welt außerhalb der KFZ-Karosse kennen. Da gibt es noch nicht mal Schildermasten, um sein Rad zu sichern.

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  3. Ah, Anonym zeigt mal wieder auf die einzige Gruppe, die sich nicht an Regeln hält: Die Radfahrenden.

    Dass die Gruppe der Autofahrenden prozentual wahrscheinlich genauso intensiv gegen Regeln verstößt wird geflissentlich ignoriert. Und die Gruppe der zu Fuß gehenden ebenso.

    Bleibt noch die Gruppe der den ÖPNV Nutzenden: Die Fahren nie schwarz, tragen immer einen Mund-Nasen-Schutz und verkleckern weder Ketchup noch Softeis, ebensowenig wie sie die dreckigen Schuhe auf den Sitzen platzieren.

    Nur die bösen Radfahrenden, die sind der Untergang des zivilisiert den Planeten vergiftenden Autofahrenden ...

    Es geht halt nichts über gut gepflegte Klischees.

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