Seit ungefähr sechs Jahren wird die Stützmauer an der Neuen Weinsteige erneuert und in diesem Zuge ein breiter Gehweg angelegt, der auch für den Radverkehr bergauf freigegeben werden soll.
Fertig sollte das Ganze 2024 sein und begleitet wurden die Baumaßnahmen nicht nur von temporären Verengungen der zwei Richtungsfahrbahnen auf der Neuen Weinsteige in eine und zahllosen Diskussionen mit Anwohnenden, die um Parkplätze kämpften und gegen einen "Radweg" waren, befeuert auch von Artikeln der Stuttgarter Zeitung gegen die Millionen die für einen Radweg ausgegeben werden sollten. Was alles falsch war. Denn ein Radweg war nie geplant, aber der Gehweg muss hergestellt werden und zwar in begehbarer Breite. Denn seit Jahren wird er von Autos so zugeparkt, dass man buchstäblich nicht drauf gehen kann. Richtig teuer wird es wegen der Parkplatzbuchten, die extra hergestellt werden, damit es noch ein paar öffentliche (kostenlose) Autostellflächen gibt. Derzeit ruht die Baustelle, die im Lauf der Jahre von oben nach unten gewandert ist, wieder. Laut einem Bericht der Stuttgarter Zeitung (Bezahlschranke) ist die Baufirma insolvent und es muss eine neue gesucht werden. Im Frühjahr soll weiter gearbeitet werden. Deshalb haben Autofahrende derzeit nur eine Richtungsfahrspur zur Verfügung. Radfahrende natürlich auch, falls sie hier hoch radeln, was allerdings selten ist und bei zwei Richtungsfahrspuren wesentlich angenehmer als bei nur einer.
Wenn der Gehweg fertig ist, dann soll er für den Radverkehr bergauf freigegeben werden, und man wird sehen, wie viele Radfahrende die mäßige Steigung der Neuen Weinsteige wählen anstatt die Alte Weinsteige hochzuradeln, die steil ist und zudem von viel zu viel Autoverkehr befahren wird (auch wenn er es meist nicht darf). Wären es viele und wären auch viele Menschen zu Fuß auf dem Panoramaweg unterwegs, dann könnte man einen gesicherten Radfahrstreifen auf der Fahrbahn ins Auge fassen und dafür eine von zwei Richtungsfahrspuren nutzen. Die Baustellen mit den Spurreduzierungen haben bereits gezeigt, dass es keine Megastaus im Autoverkehr gibt. Er braucht keine vier Spuren, zwei reichen.

Natürlich ist das viel zuviel Geld, bei dem was für den Radverkehr dacl rauskommt, nämlich ein verdammter freigegebener Fußweg!
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